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Warum soll ich etwas nur EINEM schreiben, wenn VIELE es lesen wollen?

Die letzten Wochen waren turbulent, nicht nur in der causa Mäckler vs. Wikipedia. Manchmal fragten mich Freunde: Warum muss das alles im Internet stehen? Warum schreibst Du so viele persönliche Dinge über Dich in Deinen Biographieblog?

Nun, die Antwort ist einfach und facettenreich zugleich. Ich lebe 100-prozentig von der Kunden-Akquise im Internet, sei es für meine Firma xlibri.de Buchproduktion, oder sei es für meine biographische Arbeit als Autor und Dozent, die zunehmend den Schwerpunkt meiner Tätigkeit ausmachen und wohl auch weiter wachsen werden. Ich sehe hier meine Bestimmung, in der ich alle Passionen einbringen kann: Schreiben und Publizieren, Lebensphilosophie, Kunst und Kommerz.  

In beiden Arbeitsbereichen steht das Personenmarketing an erster Stelle. Ich biete mit meiner Person als Autor und Biograph den Interessenten und Kunden ein Vorbild. Ich zeige ihnen beispielsweise, wie man im Selbstverlag wirtschaftlich erfolgreich publizieren kann, ohne dass man als Autor einen Verlag braucht, wo man ohnehin ständig auf der Abschussliste steht, wenn die Verkaufszahlen nicht erwartungsgemäß sind.

Man sagt in der Buchbranche, dass nur etwa 1-3 % aller Manuskripte einen etablierten Verlag finden, und es ist eine Frechheit, den restlichen 97-99 % der “verlagslosen” Autoren per se schlechte Manuskripte zu unterstellen! Books on Demand können daher eine sinnvolle und seriöse Form des Selbstverlags sein, die nichts mit dubiosen Druckkostenzuschussverlagen zu tun hat, wie sie zurecht vom Aktionsbündnis Faire Verlage angegriffen werden. Ich habe selbst bei renommierten Verlagen publiziert und kenne das Geschäft mit Autoren aus vielen Perspektiven (siehe www.maeckler.com).

Um den Bogen zur Biographiearbeit zu schlagen, wie sie Kernthema dieses Blogs ist, lassen Sie mich bitte eine Beobachtung voranstellen: Wie viele Millionen Kinder zeigen sich einsilbig, wenn ihre Eltern sie danach fragen, wie der Tag in der Schule war? “Schön”, sagen manche, oder “alles okay”, oder einfach nur “scheisse” - je nachdem. Kaum weitere Kommunikation darüber und über vieles andere ohnehin nicht.

Fragen wir jetzt umgekehrt: Was erzählen denn Eltern ihren Kindern von sich, ihrem Leben und ihrer Arbeit? Glauben Sie nicht auch, dass es einen Zusammenhang von Vorbild und Resonanz gibt?

Deshalb schreibe ich in diesem Blog auch über mein Leben, über Irrungen und Wirrungen (wie Fontane formuliert), was immer mir einfällt und was andere offenbar gern lesen, wenn ich die stetig steigende Besucherstatistik als Referenz nehme. Ich schreibe deshalb über Episoden meines Leben, um andere Menschen dazu zu animieren, es auch zu tun - am besten mit Hilfe meiner Biographiekurse, das ist doch klar!  ;-) (kleiner Scherz mit ernstem Hintergrund, denn alle berufstätigen Menschen müssen Geld verdienen, um sich und ihre Familie zu ernähren. Und natürlich ist dieser Blog auch dafür aufgebaut worden, um meine Biographiekurse zu verkaufen).

Der Wert unseres Lebens definiert sich nicht nur in seiner Funktionalität und Aussenwirkung, ob wir viel Geld oder wenig verdienen, Karriere gemacht haben oder nicht. In meiner diesjährigen Laudatio zum Deutschen Biographiepreis 2010 habe ich dazu einiges geschrieben, was meine Haltung verdeutlicht. Biographische Arbeit ist für jeden Menschen wichtig und empfehlenswert. Deshalb schreibe ich viele Texte gleich in meinen Blog, statt nur in Briefen an Einzelne, damit es alle lesen können, die es interessiert - auch persönliche Dinge, sofern sie einen Aussenbezug haben.

Ich freue mich über die wachsende Teilnehmerschar meiner Biographiekurse, und ich freue mich über den persönlichen Austausch mit Menschen, die meine Beiträge lesen. Ich freue mich darüber, anderen Menschen etwas Essentielles mit auf den eigenen Weg geben zu können, das ihnen hilft, sich selbst und ihr Leben differenzierter betrachten zu lernen, beispielsweise auch als Kunstwerk. Und ich bin dankbar für alles, was ich von meinen Teilnehmern bekomme - nicht nur als Honorar.

Jede Lebensgeschichte ist wertvoller als das, was wir täglich über die Medien konsumieren. Denken Sie über diese These einmal nach.

jetzt kommentieren? 08. September 2010

Neues Sub-Genre: Wikipedia-Biographie

1998 schrieb ich das Drehbuch zu einem Dokumentarfilm: Wissen ohne Ende - Vom Lexikon zu Multimedia (Deutsche Welle TV).  Darin interviewten wir u.a. Florian Langenscheidt und Hubertus Brockhaus und sprachen über die Zukunft ihrer Enzyklopädien und Wörterbücher. Der Trend ging hin zu Multimedia. Was wir damals aber nicht deutlich sahen und daher kaum thematisierten, war das Ende der gedruckten Enzyklopädie, wie wir älteren Semester sie noch in unseren Bücherregalen stehen haben.

2002 erregte die Nachricht Aufsehen, die berühmte Encyclopædia Britannica gäbe es fortan nur noch in elektronischer Form, und nicht mehr als Foliant. Wenige Jahre später folgte die Brockhaus Enzyklopädie diesem Schicksal. Zumindest wurde vom Verlag im Februar 2006 angekündigt, dass diese 21. Auflage wohl die letzte sein könnte. Die Zeit der gedruckten Enzyklopädien war vorbei….und die Zeit der Wikipedia gekommen. 2001 gegründet, wurde sie schnell weltweit zur Enzyklopädie Nr. 1. Auch ich bin ihr begeisterter Fan - nach wie vor -, und dachte darüber nach, was das für das Genre der lexikalischen Biographie bedeutet. 

Mit dem Sterben der traditionellen Enzykloädien starb auch die lexikalische Biographie alter Schule. Wie Sie sicher wissen, gibt es  einige Sub-Genre im Genre der Biographie: Autobiographie, Tierbiographie, Romanbiographie, Lebenslauf, Krankengeschichte, Krisenbiographie, biographische Erzählung, biographische Interviews, Bild- und Fotobiographien, biographisches Gedicht bzw. biographisches Epos etc., Lebens- und Familienchronik, Leben und Wirken im Spiegel anderer, Männer-, Frauen- und “Normal”-Biographien, Auftragsbiographien, Berufsgruppen-Biographien (z.B. Anwalts-Biographien, Mediziner-Biographien), Rachebiographie, Rechtfertigunsgbiographie (”Meine Beichte”), Reinkarnations-Biographie, … um nur einige assoziativ zu nennen.

Jetzt hinzugekommen, und das ist mir erst durch den Fall Mäckler in der Wikipedia bewusst geworden, ist eine neue Spezies: die Wikipedia-Biographie. Das ist die lexikalische Biographie der Zukunft, und ihre Autoren arbeiten unter neuen Bedingungen, wie sie traditionelle Lexikon-Autoren nicht hatten.  Die arbeiteten zwar auch im Team, doch das war klein und handverlesen nach professionellen Gesichtspunkten. Und die klugen Damen und Herren arbeiteten zumeist in engen Klausen, nicht weit vom großen Archiv und der Bibliothek entfernt. Das Archiv bestand vor allem aus einer Unzahl alter Karteikästen und Hängeregistraturen, die bis zur Decke reichten. All das kennen die modernen Wikipedia-Autoren nur vom Hörensagen.

Sie arbeiten, wie man an meinem Fall der Löschdiskussion und der anschließenden Artikeldiskussion facettenreich nachvollziehen kann, in einer undurchschaubar groß wirkenden, anarchisch anmutenden Versammlung anonymer Autoren, deren Qualifikation in erschreckend vielen Fällen nicht erkennbar ist. Ihnen gegenüber stehen wenige kluge und qualifizierte Autoren, die letztlich das hohe Niveau der Wikipedia-Artikel schaffen und erhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass arbeitslos gewordene Lexikographen darunter sind, emeritierte Professoren und pensionierte Akademiker, die in der Wikipedia ein anregendes, oft auch geistreiches und sinnstiftendes Betätigungsfeld finden. Dass diese gebildeten Menschen sich bisweilen mit anonymem Dummköpfen auseinandersetzen müssen, die daheim sitzen, online sind und ihre psychischen Störungen über die Tastatur ableiten, mag eine Herausforderung darstellen, die wohl systemimmanent ist und hingenommen wird. In diesem Sinne empfinde ich meinen Fall als ein vielsagendes Zeitzeugnis.

Was sind das für Menschen, die oft hochmotiviert und gebildet sind, die in der Wikipedia arbeiten und biographische Artikel schreiben? Ich möchte diese Frage ganz bewusst auf biographische Artikel einengen, um in diesem Biographieblog beim Thema zu bleiben. Schreiben Sie in den Kommentaren doch bitte einmal etwas über sich und Ihre lexikalisch-biographische Arbeit!

  • Was fasziniert Sie am Schreiben biographischer Artikel?
  • Welches sind die größten Herausforderungen?
  • Spielen persönliche Gefühle eine Rolle - Mögen oder Nicht-Mögen einer Person?  
  • Welche Fragen zu Ihrer Arbeit würden Sie sich stellen, wenn Sie an meiner Stelle wären?

Sie sehen schon, es gäbe viel zu fragen. Mich interessieren Ihre Beiträge, und ich glaube, die monatlich rund 18.000 Leser dieses Biographieblogs auch! Vielen Dank, wenn Sie etwas schreiben, das uns Sie und Ihre Arbeit in der Wikipedia näher bringt.

bisher 1 Kommentar 23. August 2010

Fall Mäckler in der Wikipedia: Reaktionen (1)

Ich mag meinen Kollegen Matthias Brömmelhaus, auch wenn wir uns wegen seiner Gründung der Deutschen biografischen Gesellschaft 2006 zerstritten haben. Mein Vorwurf an die DbG ist nach wie vor aktuell: Als “Berufsverband professioneller Biografen” erscheint mir ihre Aussendarstellung im Internet auch nach mehr als 3 Jahren Präsenz immer noch dilettantisch, was ein Widerspruch zum professionelen Anspruch ist. Immerhin haben die 10 Profis (”Hier sind die Profis”) jetzt nach meiner letzten öffentlichen, bereits vorher vielfach privat geäußerten Kritik den Pleonasmus “Vereinigung professioneller Berufsbiografen” entfernt. Gleichwohl sehe ich keine professionelle Lösung, wenn in dem einzigen und 3 Jahre alten Pressetext anlässlich der Gründung der DbG vor kurzem nur das Datum entfernt worden ist. Jetzt, wo ich auch das moniert habe, haben die Profis einfach den Pressetext kommentarlos entfernt und eine leere Fläche hinterlassen. Hoffen wir, dass darin bald  Neues zu lesen sein wird. Schafft Substanz, Kollegen, damit ich Euch wieder bewundern kann!

Jetzt hat Matthias Brömmelhaus in seinem Blog am 14. August einen Artikel mit dem Titel “Bescheidenheit ist eine Zier” über “Albert” geschrieben, den ich heute wie folgt kommentiert habe:

Matthias,
Dein polemischer Artikel über “Albert” vom 14. August ist amüsant. Gleichwohl drängt sich die Frage auf, warum verfolgst Du den Fall nicht fair und aktuell? Dann würdest Du feststellen, dass sich für “Albert” das Blatt bei Wikipedia längst gewendet hat. Einer der wenigen besonnenen Wikipedia-Autoren hatte dazu am 16. August resümiert (ich wiederhole hier das Zitat noch einmal):

„Diese LD (Anm: Löschdiskussion) und der Umgang mit der hinter dem Artikel stehenden Person ist eine Schande für die Wikipedia, vielleicht sogar eines ihrer schwärzesten Kapitel. Wie hier selbstgefällig und sarkastisch, sogar darüber hinausgehend hämisch und teilweise bar jeden Anstands gegen einen Autor gehetzt wird und er grundlos der Lächerlichkeit preisgegeben und beleidigt wird, nur weil es aus der Anonymität des Internets und einem mglw. empfundenen Überlegenheitsgefühl möglich ist, ist in der Tat ohnegleichen.“

Wenn Du Dir jetzt den Wikipdia-Artikel “Andreas Mäckler” anschaust, wirst Du quantitativ eine Verdreifachung der Länge feststellen, und qualitativ eine Vervielfachung. Es ist ein Sieg für Andreas Mäckler ebenso wie für die kompetenten Wikipedia-Autoren, die diese durchaus unglückliche, wenngleich nicht substanzlose Textvorlage von Andreas Mäckler in langer Arbeit mit vielen Diskussionen neu geschrieben haben. Es ist auch ein Sieg der Vernunft in der Wikipedia gegen eine Kakophonie vielfach dummer und brutaler Stimmen, die mich (bitte verzeiht den Vergleich) auch an den Faschismus erinnern.

Machen wir uns keine Illusionen: Dieser Sturm im Wasserglas ist bald vergessen, was bleibt ist der gute, in Zukunft weiter wachsende Artikel über Andreas Mäckler. Den zusätzlichen, sehr positiven PR-Effekt, auch durch professionelles Krisenmanagement gemeistert, dokumentiere ich in meinem Biographieblog, wenn der Fall abgeschlossen ist. Zunächst wird es wohl noch einige Reaktionen innerhalb der Wikipedia bzw. Wikimedia geben, und von ausserhalb kam bereits eine Presseanfrage. Es bleibt also spannend.

MfG, “Albern” - oh sorry: “Albert” ;-)

PS. Deine Haltung zur Bescheidenheit teile ich übrigens nicht. Wie heißt es so schön: “Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.” Ich halte es mehr mit Bob Marley:

Get up, stand up: stand up for your rights!
Get up, stand up: don’t give up the fight!

jetzt kommentieren? 21. August 2010

Löschdiskussion bei Wikipedia beendet, Artikel über Andreas Mäckler bleibt

Gnädiger Gott, ich danke Dir! Heute Nachmittag wurde die Löschdiskussion zum Artikel „Andreas Mäckler“ bei Wikipedia aufgehoben. Lesen Sie zur Vorgeschichte des Albtraums mit Happy End bitte hier, damit ich mich nicht wiederholen muss.

In der Wikipedia-Öffentlichkeit einer Löschdiskussion mit groben Beleidigungen und falschen Tatsachenbehauptungen diffamiert zu werden, ist kein Vergnügen. Einer der wenigen besonnenen Wikipedia-Autoren hatte dazu am 16. August resümiert:

“Diese LD (Anm. Löschdiskussion) und der Umgang mit der hinter dem Artikel stehenden Person ist eine Schande für die Wikipedia, vielleicht sogar eines ihrer schwärzesten Kapitel. Wie hier selbstgefällig und sarkastisch, sogar darüber hinausgehend hämisch und teilweise bar jeden Anstands gegen einen Autor gehetzt wird und er grundlos der Lächerlichkeit preisgegeben und beleidigt wird, nur weil es aus der Anonymität des Internets und einem mglw. empfundenen Überlegenheitsgefühl möglich ist, ist in der Tat ohnegleichen. Hexenprozesse im Mittelalter kommen mir da in den Sinn. Einige Benutzer, die sich hier gegenseitig mit ihren Kommentaren gepusht haben, sollten in einigen Tagen noch einmal mit Abstand ihre Beiträge lesen und sich ihres Verhaltens hier schämen. –Paulae 10:05, 16. Aug. 2010 (CEST)”

Trotz mancher Schmerzen hatte die Kritik auch Gutes. Mit Hochdruck überarbeitete ich in meiner Autoren-Homepage alle berechtigten Kritikpunkte, auf die mich Wikipedia-Autoren aufmerksam gemacht haben. Und ich recherchierte weitere Fakten und Referenzen zu einzelnen Büchern.
  
Eitelkeit ist mir oft in der Diskussion vorgeworfen worden, ich sei ein Selbstdarsteller. Beides stimmt, wenn es um meine Profession als Autor und Publizist geht. Ich achte auf die Qualität meiner Arbeit, egal, ob ich ein wissenschaftliches Buch verfasst oder Kurzkrimis für die Yellow Press geschrieben habe. In unseren Weiterbildungskursen für Autoren und Auftragsbiographen ist Marketing – Kundengewinnung und Publikation biographischer Leistungen – eines meiner Schwerpunktangebote. Seid mutig! Traut Euch! Geht auf die Menschen zu, predige ich unseren Teilnehmern - neben dem unverzichtbaren Handwerkszeug. Stellt Euch und Eure Leistungen korrekt, aber in attraktivem Licht dar. Ein Autor, der für die Öffentlichkeit schreiben will und keine Öffentlichkeit erreicht, hat ein Problem, das er lösen muss! Soetwas ist oft nicht einfach, und vielleicht gibt es deshalb so viele Möchtegerns, Großschwätzer und frustrierte Gestalten in der schreibenden Szene.

Auf der anderen Seite, und das möchte ich gern das Wunder von Wikipedia nennen, gibt es in dieser gigantischen Online-Enzyklopädie auch hervorragende Kräfte, kluge, sachlich-konstruktive Autoren, die engagiert und professionell arbeiten und Qualitäten liefern, vor denen ich allergrößte Achtung und Respekt habe.

Einer dieser guten Geister bei Wikipedia hat sich meines umstrittenen Artikels angenommen, der in der Grundlage tatsächlich kaum wikipedia-gerecht geschrieben war, aber (in meinen Augen) genug Fakten enthielt, um die Relevanz-Hürde zu nehmen und damit eine Basis zur Weiterarbeit - statt zur Löschung - zu bieten. Okay, das ist der Streitpunkt gewesen, der nun zu meinen Gunsten entschieden worden ist, und das habe ich dem guten Wikipedia-Geist zu danken, der mit viel Recherche und zahlreichen Einzelnachweisen, die ich zum Teil selbst nicht kannte, zusammen mit rund fünf weiteren Autoren einen lexikalisch-biographischen Artikel über „Andreas Mäckler“ geschrieben hat, vor dem ich nur meinen Hut ziehen kann.

Danke, guter Geist von Wikipedia! ;-)

bisher 3 Kommentare 17. August 2010

Aktuelle Diskussion: “Andreas Mäckler” bei Wikipedia

Als ich mir die Webanalyse vom Mittwoch, den 11. August anschaute, staunte ich nicht schlecht, dass an diesem Tag von Wikipedia 71 Besucher gekommen waren, und zwar direkt oder indirekt über den Weblink des Artikels Andreas Mäckler. 

So viel “Ehre” wäre wirklich nicht nötig gewesen, dachte ich mir und dachte nichts böses. Doch auch in den folgenden Tagen war der Traffic von Wikipedia auf meinen alten Artikel Wikipedia und die lexikalische Unsterblichkeit groß. Deshalb schaute ich heute bei Wikipedia nach, was die Ursache sein könnte und fand sie, nicht nur in der Löschdiskussion zum Artikel “Andreas Mäckler”.  

Die Artikel “Biographiezentrum” und “Deutscher Biographiepreis” waren bereits mit dem Argument der Irrelevanz aus der Wikipedia gelöscht worden, jetzt sollte es mir und meinen Büchern ans Leder gehen. Deshalb meine Empfehlung an Sie, liebe Leser: Genießen Sie einmal in Ruhe das Niveau der Wikipedia-Löschdiskussion zu dem Artikel “Andreas Mäckler” und auch die erläuternden Kommentare zu meinem Artikel der “Wikipedia-Unsterblichkeit”. Ist schon bemerkenswert, in der Wikipedia als “Arschloch” tituliert, bzw. in dessen Nähe gebracht zu werden!

bisher 7 Kommentare 13. August 2010

Franz Trojan Autobiographie: Es geht aufwärts!

Schöner Artikel heute im Münchner Merkur über Ex-Spider-Murphy-Drummer Franz Trojan, in dem auch unser autobiographisches Buchprojekt erwähnt wird. Nach 4 Wochen haben wir rund 80 Seiten Rohmanuskript erstellt. Super Stoff! Hoffentlich wird das Buch ein Skandal - nicht nur im Sperrbezirk ;-) .

Gestern hatten wir in München ein Treffen mit dem Kopf der Spider Murphy Gang: Günther Sigl. Auch ein Filmteam war dabei, das derzeit eine 45-Minuten-Doku über Franz Trojan filmt - aus der Perspektive des Biographen Andreas Mäckler, zumindest in den biographischen Interviews, die wir gestern für das Buchprojekt geführt haben.

sigl_maeckler_trojan Von links: Spider Murphy Chef Günther Sigl, Andreas Mäckler und Franz Trojan im Vorgespräch (auf dem Foto sehe ich dicker aus, als ich bin - aber egal! ;-) .

bisher 5 Kommentare 13. August 2010

Ich schreibe die Autobiographie von Franz Trojan (Ex Spider Murphy Gang)

Als ich am 1. Juli 2010 die Schlagzeile in der TZ las, interessierte mich das Thema sofort, so dass ich daheim den Artikel über den sozialen Abstieg des ehemaligen Spider-Murphy-Drummers Franz Trojan online las.  

Drei Tage später ein weiterer Artikel in der TZ über Trojans Leben im Obdachlosenheim.

Dann plötzlich am Donnerstag, den 15. Juli mittags ein Anruf. Ein Mann namens Rudolf Grais fragte, ob ich als Ghostwriter die Autobiographie von Franz Trojan schreiben wolle. Recherchiert hatte Rudolf Grais mich übers Internet. Er meinte, ich sei der richtige Autor für einen derart schillernden Lebensweg vom Millionenluxus des umjubelten Rockstars zur Obdachlosen-Existenz (und hoffentlich zurück). Zur Erläuterung verwies er auf seinen Franz-Trojan-Blog.

Ich war interessiert. Einen Tag später trafen wir uns in Moosburg an der Isar und begannen sofort mit den Interviews. Ein spannendes Buch über Pophimmel und Drogenhöllen ist in Arbeit!

Weiteres folgt.

bisher 13 Kommentare 21. Juli 2010

Plagiat: “ActiVantis Biographiezentrum”?

Wie heißt es so schön: “Das Biographiezentrum Schweiz ist tot”, es lebe das “ActiVantis Biographiezentrum”? Als ich heute routinemässig bei www.swissreg.ch  nachschaute, was Rita-Norma Schulthess in Sachen “Biographiezentrum Schweiz” neues ausgeheckt hat und ob ihre “hängiges Gesuch” zur Markenanmeldung “Biographiezentrum Schweiz” inzwischen abgelehnt worden ist, konnte ich einerseits durchatmen: Ja, die Eidgenossen, die derzeit ohnehin den Mißbrauch der Marke “Schweiz” verstärkt ins Visier nehmen, wie man an aktuellen Debatten verfolgen kann, haben das Markengesuch von Rita Schulthess offenbar gelöscht - zumindest ist es derzeit nicht mehr recherchierbar. Doch dafür sehen wir jetzt staunend seit dem 11. Juni 2010 ein neues - wiederum “hängiges Gesuch”: “ActiVantis Biographiezentrum”.

Nun ist gegen einen originellen Markennamen nichts einzuwenden, wie ActiVantis einer ist, doch warum Rita N Schulthess nach all den Auseinandersetzungen, nicht nur hier im Blog und demnächst auf juristischer Ebene, keinen originellen Zusatz für ihr neues ActiVantis-Angebot gefunden hat, bleibt mir unverständlich. Warum wieder “Biographiezentrum” klauen, den Namen der größten und bekanntesten Vereinigung deutschsprachiger Biographen? Glaubt sie, Rechtsstreitigkeiten wegen Unlauteren Wettbewerbs, Urheberrechtsverletzungen etc. gegen die rund 60 Mitglieder des Biographiezentrums gewinnen zu können? Und wofür der ganze Aufwand? Haben wir nichts besseres zu tun, als zu prozessieren?

Besonders erstaunt mich jetzt, was ich über den neuen Handelsregistereintrag von Rita Norma Schulthess unter http://www.webofant.ch/hrdetail.asp?fid=CH28010132194 lese:

“Franchisegeberin für das Markenrecht ‘ActiVantis Biographiezentrum’ an Franchisenehmer in der Schweiz, Deutschland und Österreich”

Ich glaube es wirklich nicht! Wie kann man etwas anbieten, das man nicht hat? Und an gleicher Stelle ist weiter unten zu lesen: “Betreiben und Leitung des Biographiezentrums.”

(Klicken Sie auf den Screenshot, um den Text lesen zu können.)

activantis

Liebe Rita-Norma Schulthess: Das geht langsam entschieden zu weit! Das Biographiezentrum leiten seit 2004 Stefan Schwidder und ich. Zudem agieren Sie gegen geltende Franchise-Gesetzgebungen, auch in der Schweiz - würde ich mal vermuten. Firmen, die Franchise anbieten, müssen u.a. den wirtschaftlichen Erfolg ihres Angebots in eigenen Musterbetrieben vor dem Franchising beweisen können. Machen Sie sich darüber mal schlau! Ihre Kunden werden sich ausserdem bedanken, etwas bei Ihnen zu kaufen, das anwaltliche Abmahnungen, Gerichtsstreitigkeiten und jahrelang viel Ärger ins Haus bringt, statt Freude und Verdienst.

Hören Sie auf, Frau Schulthess, uns weiter zu plagiieren! Nehmen Sie einen anderen Namen für Ihr neues Unternehmen! “ActiVantis” ist eine durchaus gute und unverwechselbare Marke, warum verderben Sie sich Ihren guten Namen mit solchen schmutzigen und dumm anmutenden Aktionen? Wie wäre es mit “”ActiVantis Biografien”, so wie “Rohnstock-Biografien”? Die Firma hat vor Jahren mit mässigem Erfolg eine eigene Form der Auftragsbiographik als Franchising angeboten und ihr Angebot wohl wieder eingestellt (korrigiert mich, liebe Leser, falls ich irre) - doch umstritten oder nicht: Der Unterschied zu Ihnen, Frau Schulthess, ist der, dass Katrin Rohnstock seit 1998 die neue Auftragsbiographen-Branche - aus den USA kommend - in Deutschland maßgeblich begründet hat, unbestreitbare Kompetenzen und Referenzen besitzt, die ich bei Ihnen, Frau Schulthess, selbst im Grauzonen-Bereich vermisse!  Ich würde mich schämen an Ihrer Stelle!

Um es klar zu sagen: “Biographiezentrum” ist kein frei verfügbarer Allgemeinbegriff wie “Seniorenzentrum” etc., sondern ein Name, den wir seit 2004 entwickelt und aufgebaut haben und der in zahlreichen öffentlichen Verzeichnissen und Publikationen dokumentiert ist. Referenzen unserer Mitglieder des Biographiezentrums und des Verlags des Biographiezentrums finden Sie auch hier.

Von den ca. 8.740 Einträgen bei Google hängen nahezu alle Einträge zum Suchbegriff Biographiezentrum mit unserer Vereinigung deutschschprachiger Biographinnen und Biographen zusammen. Ihre kleine unrühmliche Rolle darin, Frau Schulthess, als “Franchising” zu Markte tragen zu wollen, ist wohl eher ein Beitrag zur Realsatire, oder meinen Sie das, was Sie tun, ernst?

Zur Information der Leser: Frau Schulthess liest meinen Biographieblog und unsere Angebots- und Ausbildungskonzepte offenbar intensiv, so auch diese Artikelserie. Am 10. Juni 2010 mailte sie mir:  ”Ferner weise ich Sie darauf hin, dass Sie vorsichtig über mich in Blogs  schreiben. Sonst müsste ich einen Anwalt beziehen.” 

Ja, dazu wird es ohnehin kommen mit Ihrem zweifelhaften Geschäftsgebahren, Frau Rita N Schulthess … Ich habe schon viele (gescheiterte) Geschäftsgründungen in der neuen Privatbiographenbranche gesehen, aber noch keine, die so dreist und dilettantisch gestartet wurde, und das dann anderen Menschen als Franchise anbieten, grenzt schon an - na, was wohl?

Bezeichnend ist ja auch, dass Rita Norma Schulthess zu keiner öffentlichen Stellungnahme über ihr Tun hier bereit ist, obwohl sie Marken anmeldet und Handeslregistereinträge macht - also öffentlich agiert und unseren Namen Biographiezentrum trotz guten Zuredens weiterhin für sich exklusiv nutzen will (exklusiv deshalb, weil ja sonst eine Markenameldung keinen Sinn macht).  

Da frage ich mich: Warum nicht gleich zum Nachbarn gehen und ihn aus seinem Haus werfen? Oder eine Bank überfallen? Oder sonstwo stehlen, lügen und betrügen? Lesen Sie dazu nochmal Rita-Norma Schulthess’ Mail vom 8. Juni 2010, wie sie in Anmerkung 3 auch im ersten Artikel zum Biographiezentrum Schweiz” zu lesen ist und ind er sie uns verspricht, die Domain www.biographiezentrum.ch zurückzugeben - ohne ihr Versprechen dann einzuhalten:  

Die Domain wurde heute per Einschreiben an den Domain-Anbieter zurückgegeben. Sobald dieser die Domain frei gibt, können Sie registrieren. Wir werden unseren Marktauftritt in der Schweiz unter einem, seit 2003 eingetragenen Markenrecht betreiben.

Rita N. Schulthess

Da kann sich jeder Leser selbst seine Gedanken machen, wessen Geistes Kind die Dame ist…

bisher 1 Kommentar 28. Juni 2010

“Biographiezentrum Schweiz” Fortsetzung

Erste Informationen, Screenshots und Kommentierungen zum Thema “Biographiezentrum Schweiz” finden Sie hier:  http://www.meine-biographie.com/?p=3897

Eine Stellungnahme der Betreiberin dieses Falls von Namensklau und Domaingrabbing, Rita-Norma Schulthess und ihrer activantis GmbH, steht noch aus. Am 5. November 2009 hat sie - wie man unter www.swissreg.ch recherchieren kann - beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum die Marke “Biographiezentrum Schweiz” angemeldet - wenn das keine Form des “Geistigen Diebstahls” ist … 

Den Inhalt der Domain www.biographiezentrum.ch hat Rita N Schulthess inzwischen aus dem Netz genommen und die Domain an ihren Webmaster übertragen.

Wir, das Biographiezentrum - Vereinigung deutschsprachiger Biographen (gegründet 2004), werden als Geschädigte fristgerecht gegen die Markenanmeldung Einspruch erheben, sobald das “hängige Gesuch” beendet und die Marke publiziert worden ist, sowie weitere rechtliche Schritte in die Wege leiten.

Eventuell lasse ich Rita Schulthess auch für den Plagiarius 2011 nominieren, den der Ulmer Designer Rido Busse 1977  iniitiert hat und der jährlich die dreisteste Produkt- und Markenfälschung auszeichnet. Rido Busse lernte ich vor rund 12 Jahren kennen, als ich für meinen Designerkrimi Tödlich kreativ recherchierte. In der Figur des “Rido Valcke” habe ich den renommierten Formkünstler portraitiert.

bisher 2 Kommentare 16. Juni 2010

Neue Biographiekurse

In eigener Sache sei der Hinweis auf meine neuen Biographiekurse gestattet, die gestern und heute freigeschaltet worden sind. Die Nachfrage nach modifizierten Kursangeboten zum großen Biographiekurs mit seinen 101 Biographiebriefen war  anregend. Vielen Dank für Ihre Unterstützung meiner Arbeit!

Hier die Übersicht der neuen Kurse:

Großer Biographiekurs / das Original
Kleiner Biographiekurs / neu
Die heilende Biographie / neu
Mein Leben als Heldenreise / neu
Biographiekurs individuell / neu

jetzt kommentieren? 26. Mai 2010

Neuer Erzähl- und Schreibkurs: Mein Lebensbuch

Immer mehr ältere Menschen möchten in Schreibgruppen, aber auch in der Einzelarbeit (Besuchsdienste) ihre Lebensgeschichte erzählen und aufschreiben, bedürfen jedoch der Hilfe. Deshalb habe ich für die Haupt- und vor allem ehrenamtlichen Mitarbeitern in Altenheimen, Seniorenbüros und anderen karitativen Einrichtungen die Grundlagen des biographischen Schreibens in drei 48-seitigen Arbeitsheften niedergelegt, die sofort einsetzbar sind und die Einzel- sowie die Gruppenarbeit didaktisch strukturieren - von der ersten Seite an drei nützliche Mitmachhefte für die biographische Arbeit!

 

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Erzähl- und Schreibkurs Biographie:

Heft 1: Kindheit und Jugend   ISBN 978-3-940210-37-1 
Heft 2: Eine Familie gründen  ISBN 978-3-940210-43-2 (lieferbar Sept. 2010)
Heft 3: Die reifen Jahre             ISBN 978-3-940210-44-9 (lieferbar Dez. 2010)

Die Hefte kosten einzeln im Buchhandel EUR 12,80.
Alle drei Hefte zusammen bekommen Sie ab Januar 2011 beim Verlag des Biographiezentrums zum
Sonderpreis EUR 29,90.

Bitte bestellen Sie hier.

jetzt kommentieren? 25. Mai 2010

“Biographiezentrum Schweiz”?

Nicht schlecht staunte ich am 19. April, als ich die Domain www.biographiezentrum.ch konnektiert fand und ein Angebot des “Biographiezentrums Schweiz” las, das unserem Angebot im Biographiezentrum bis in die Wortwahl hinein zum Verwechseln ähnlich ist.

Seitdem Stefan Schwidder und ich 2004 das Biographiezentrum als Vereinigung deutschsprachiger Biographen gegründet haben, mussten wir uns immer wieder gegen Plagiate erwehren. Manche Leute meinen wohl, mangels eigener Ideen und Kompetenzen andere, erfolgreiche Unternehmen plagiieren zu müssen. 

Da war zunächst die Deutsche Biografische Gesellschaft als “Berufsverband der professionellen deutschsprachigen Biografen” - deren wenige Mitglieder (einige ehemals aus dem Biographiezentrum, dem sie den Rücken kehrten) waren so professionell, schon den Pleonasmus in ihrer Selbstdarstellung nicht zu erkennen. Kaum mehr, als den Link “Aktuelles” aus ihrer Homepage und das Datum aus der Pressemeldung anlässlich ihrer Gründung (Herbst 2006) zu entfernen, zeigten die “professionellen Berufsbiografen” in der Öffentlichkeit fortan nicht. Dass der erfolglose Verein damals in seiner Satzung unseren Deutschen Biographiepreis übernehmen wollten, konnten wir vom Biographiezentrum, wo die Idee geboren worden war, unter Androhung juristischer Konsequenzen gerade noch verhindern.

(Klicken Sie auf die beiden Screenshots, um die Inhalte zu lesen.)

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Nun also das “Biographiezentrum Schweiz”. Ich sandte an die Betreiberin Rita N. Schulthess am 19. April 2010 folgende Mail:

“Sehr geehrte Frau Schulthess,

mit Besorgnis sehe ich Ihren Marktauftritt im deutschen Sprachraum unter unserem Namen „Biographiezentrum“ mit nahezu gleichem Angebot. Sie verstoßen damit gegen internationales Namens-, Marken- und Wettbewerbsrecht. Bitte lassen Sie sich darüber juristisch informieren, um unseren berechtigten Einwand nachvollziehen zu können.

Andere Firmen hätten Ihnen vermutlich über einen Fachanwalt für Wettbewerbsrecht eine kostenpflichtige Abmahnung zukommen lassen, wir verzichten jetzt darauf.

Da wir als Vereinigung deutschsprachiger Biographen auf Kooperation statt auf Konfrontation setzen, könnten wir vielmehr besprechen, inwiefern wir sinnvoll und langfristig am Standort Schweiz miteinander kooperieren können.

Grundbedingung ist jedoch, dass es in fairer und rechtlich einwandfreier Weise geschieht.

Sie könnten beispielsweise unsere Homepage www.biographiezentrum.de unter Schweizer Domain nutzen, sich für die Werbung Schweizer Mitglieder einsetzen, die Akquise von Kursteilnehmern und Ghostwriting-Aufträgen betreiben… und natürlich auch daran partizipieren. Doch das müsste detailliert bedacht und besprochen werden.

Zunächst einmal, Frau Schulthess, sind wir mit der jetzigen Situation keinesfalls einverstanden und behalten uns auch rechtliche Schritte vor, sollten wir in den nächsten Wochen zu keiner gütlichen Einigung kommen. Uns interessieren keine juristischen Auseinandersetzung, aber plagiieren lassen wir uns auch nicht.

Wie ist Ihre Haltung dazu?”

Nachdem ich eine Frist gesetzt hatte, kam auch ein Anruf von Frau Schulthess, in dem Sie sich wenig einsichtig und kooperativ zeigte, vielmehr durchblicken ließ, dass sie in einem anderen Fall für die Rückgabe der schweizer Domain eines deutschen Unternehmens 5.000 Franken bekommen habe.

Ich mailte ihr daraufhin einen Link mit aktuellen Urteilen zum Domaingrabbing und der widerrechtlichen Nutzung von Markennamen, wie auch das Biographiezentrum einer ist. Da wir im Gespräch nicht weiterkamen, setzte ich Frau Schulthess am 13. Mai 2010 folgende Frist:

“Sehr geehrte Frau Schulthess,
nach Rücksprache mit meinen Kollegen vom Biographiezentrum fordern wir Sie auf:

1. Sie ändern den Namen Ihres Unternehmens, so dass keine Verwechslungsgefahr mehr mit unserem Biographiezentrum besteht. Als Frist setzen wir den 6. Juni 2010.

2. Sie geben uns kostenlos die Domain www.biographiezentrum.ch zurück. Unser Webmaster wird am 1. Juni 2010 den Domainumzug in Auftrag geben, dem Sie bis zum 6. Juni 2010 zustimmen.

3. Sollten beide oder nur einer der Punkte 1-2 bis zum 6. Juni 2010 nicht erfüllt worden sein, geben wir die Angelegenheit am 7. Juni an einen Schweizer Fachanwalt für Marken- und Wettbewerbsrecht. Alle anfallenden Kosten gehen dann zu Ihren Lasten. Weitere Gespräche über Kooperationsmöglichkeiten sind dann zudem ausgeschlossen.”

Mal sehen, was passiert! Wer Anregungen zu diesem Thema hat oder nützliche Informationen über das “Biographiezentrum Schweiz” und deren Betreiberin, melde sich bitte - gerne auch vertraulich.

bisher 5 Kommentare 14. Mai 2010

Neue Firmenchronik: Vom Hufschmied zum Maschinenbau

Ich glaube, jeder Biograph und Ghostwriter bekommt die Kunden, die zu ihm passen. Bei mir sind das in letzter Zeit wohl mittelständische Handwerksbetriebe, die als Hufschmied begonnen und sich dann weiterentwickelt haben. Zumindest legen das zwei der Firmenchroniken nahe, die ich in letzter Zeit geschrieben und produziert habe.

Die Geschichte, wie ich zu meinem komfortablen Peugeot 807 kam, habe ich ja schon erzählt. Das Familienunternehmen Autohaus Widmann hat seine Wurzeln in einer Hufschmiede in der Nähe des Starnberger Sees.

Auch die Maschinenbaufirma Schwarz in Neustadt-Titisee hat ihre Wurzeln in der Hufschmiede des Firmengründers Franz Schwarz. Anläßlich des 60-jährigen Jubiläums haben wir jetzt eine 132-seitige, farbig bebilderte Chronik in zwei Sprachen ediert: deutsch und englisch. Wer sich dafür interessiert, wende sich an www.schwarzinfo.com.

cover-schwarz

jetzt kommentieren? 19. März 2010

Feedback Kompaktworkshop: Mit dem Schreiben von Biographien professionell Geld verdienen

Eben erhielt ich den Feedbackbogen von Sabine K. zu unserem Autorenseminar „Mit dem Schreiben von Biographien professionell Geld verdienen“. Stefan Schwidder und ich sind stolz darauf, mit der Akademie des Biographiezentrums den richtigen Weg zu gehen. Wir arbeiten ständig daran, noch besser zu werden. Das gilt übrigens auch für meinen biographischen Schreibkurs. Weitere Teilnehmerstimmen finden Sie hier.

Was hat dir an diesem Workshop besonders gut gefallen – was war/en deiner Meinung nach die (inhaltlichen und strukturellen) Stärke/n des Kurses? Haben sich deine Erwartungen/ Wünsche/Vorstellungen erfüllt?

Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Der Kompaktworkshop bot nicht nur einen umfassenden Überblick über alles zum Thema, sondern ich habe auch sehr viele wertvolle Informationen und praktische Anregungen mitgenommen,  von denen ich bis dato nicht wusste, dass ich diese brauche und die ich entsprechend auch auf andere Bereiche übertragen/anwenden kann.

Inwieweit hat dich der Kurs in deinen beruflichen Vorhaben weitergebracht? Was „nimmst du daraus mit“?

Er hat mich bestätigt, mein bisheriges (Dienstleistungs)Portfolio um den Bereich des „Schreibens“  (Lebensbilanzen, zu gegebener Zeit Workshops [Farbe & Lyrik/Poesie], evtl. Sachbuch [Genre „Lebenshilfe“/“Krankheit“, evtl. Autobiographie]) zu erweitern/ergänzen

Wie bist du mit der Leistung der Dozenten zufrieden? Was waren ihre Stärken? Welche Schwächen gibt es deiner Meinung nach?

Beide Dozenten waren gut aufeinander abgestimmt und ergänzen sich in ihrer jeweiligen Persönlichkeit,  ihren Charaktereigenschaften, Stärken und persönlichen Schwerpunkten in meinen Augen geradezu perfekt. Besonders gefallen hat mir die offene, ehrliche und jederzeit authentische Art von beiden, der unkomplizierte Umgang unter- und miteinander und die auffallend freundliche und angenehme Atmosphäre. Als wohltuend empfand ich auch den jederzeit achtsamen und respektvollen Umgang unter den beiden Dozenten sowie die gegenseitige Wertschätzung, die auch uns Seminarteilnehmerinnen zuteil wurde.  Stärken waren darüber hinaus der systematische Aufbau des Workshops als auch  das individuelle und ausführliche Eingehen auf nahezu sämtliche Fragen.

Wie beurteilst du den Seminarraum?

Der Seminarraum strahlt für mich eine angenehme und liebevoll gestaltete Wohlfühlatmosphäre aus, in der es sich gut und konzentriert arbeiten lässt.

Welche Aspekte sollten künftig verbessert werden? Was können wir noch tun/ergänzen/ verändern, damit dieser Kurs künftig noch effektiver wird? Gibt es sonst irgendetwas, was du loswerden möchtest?

Meine persönlichen Erwartungen wurden – wie gesagt - weit übertroffen. Bedanken möchte ich mich an der Stelle noch einmal für die großzügigen Buchgeschenke und die ausführlichen, professionell aufbereiteten Arbeitsunterlagen. Ebenso wie für die nicht selbstverständliche Großzügigkeit bzgl. der Zurverfügungstellung von reichlich Getränken und leckeren Naschereien aller Art.

Welche Themen interessieren dich für eine Vertiefung? Gibt es weitere Themenbereiche, die dich auf deinem Weg unterstützen würden?

· Schreibkurse/Textwerkstatt
· Das Verkaufsgespräch für Biographen
· Manuskripterstellung
· Biografie- und Emotionalarbeit
· Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Angebote dazu siehe hier. Die Kurse unserer Zertifikatsausbildung sind auch einzeln buchbar.

jetzt kommentieren? 04. Januar 2010

Neu: Der Biographien-Buchladen

Jetzt ist er online: Meine Biographien-Buchladen - powered by Amazon - mit nahezu allen lieferbaren Biographien im deutschsprachigen Raum. Schauen Sie mal rein!

jetzt kommentieren? 21. November 2009

Ich suche Menschen, die ihre Biografie schreiben

Den Artikel habe ich erstmals am 12. Februar 2009 geschrieben - daher die älteren Kommentare. Weil er immer noch aktuell ist, stelle ich ihn mal wieder nach vorne.

Wer schreibt Biografien? Memoiren? Lebenserinnerungen? Und warum? Was sind das für Leute: Fussballer, Domina, Beamte, Verbrecher, Politiker….? Was bewegt sie? Und was bewegt Sie, Ihre Autobiografie aufzuschreiben?

Ich suche Autoren, mit denen ich über ihre Lebensgeschichte sprechen kann. Coole, witzige, tragische, erfolgreiche Erinnerungen… Manche Werke möchte ich in diesem Blog besprechen und vorstellen - natürlich immer im Einverständnis mit Ihnen! Sie profitieren von unserem Dialog, weil ich Ihnen helfen kann, Ihre Biografie in noch bessere Form zu bringen, und ich gewinne, wenn Sie meinen Schreibkurs besuchen.

Also, bitte melden Sie sich! Ich freue mich auf Sie.

bisher 2 Kommentare 10. November 2009

Das Autogramm - erster Schritt zur Unsterblichkeit?

Nette E-Mail heute morgen:

B. V.,  Altenriet

Lieber Herr Mäckler,

seit vielen Jahren bin ich leidenschaftliche Autogrammsammlerin. Meine Sammlung umfasst Unterschriften von Sophia Loren bis Peter Alexander und von Bill Gates bis zum Erzbischof von Canterbury. Einen liebevollen Platz in meinen Alben bekommen aber nicht nur die großen Stars, sondern auch interessante Persönlichkeiten, wie zum Beispiel: Cheeta, die Heidekönigin und der Weltmeister des Sportkettensägens.

Würde mich sehr freuen, auch bald ihr Autogramm meiner Sammlung beifügen zu dürfen! Auch meine Freundin Sonja würde sich sehr über ein Kärtchen freuen, da sie auch schon mit diesem Sammelfieber voll Stolz infiziert ist.

Bedanke mich schon jetzt im Voraus für ihre Mühe und wünsche ihnen
viel Freude und natürlich Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen  
B. V.

Da kann ich natürlich nicht Nein sagen - schmeichelt es doch meine Eitelkeit und macht anderen Menschen Freude. Welch ein Paradies muss das Internet für Autogrammsammler darstellen! Flugs mit dem Serienbrief die ganze Welt der Prominenz und der weniger Prominenten kontaktiert (so wie meine Wenigkeit ;-) ), und sich dann täglich auf Post freuen…

Der Mensch ist doch ein Sammler und Jäger geblieben, deshalb kann ich B.V. gut verstehen. Als ich jung und Student war, habe ich exzessiv Zitate gesammelt, daraus sind dann drei Zitatensammlungen beim Dumont Buchverlag und eines bei Ullstein geworden:

bisher 3 Kommentare 28. Oktober 2009

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