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	<title>Schreibkurse für Ihre Lebensgeschichte/n</title>
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	<description>Diese Biographiekurse helfen Ihnen, Ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben und (auf Wunsch) zu veröffentlichen.</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 21:19:24 +0000</pubDate>
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		<title>Neuerscheinung: Doppelbiographie eines jungen Paares, das den Widerstand gegen Hitler wagte</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 18:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neu auf dem Buchmarkt 2010 (1)]]></category>

		<category><![CDATA[Biografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein schön gestaltetes Buch mit einem bewegenden Inhalt aus der Zeit des Nationalsozialismus. 

Antje Vollmer
Doppelleben
Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop
Mit einer Erinnerung von Hanna Schygulla an Gottliebe von Lehndorff und einem kunstgeschichtlichen Essay von Kilian Heck
416 Seiten. Mit ca. 50 Abbildungen, unveröffentlichten Fotografien und Originaldokumenten
Band 309 DIE ANDERE BIBLIOTHEK im Eichborn Verlag
€ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein schön gestaltetes Buch</strong> mit einem bewegenden Inhalt aus der Zeit des Nationalsozialismus. </p>
<p><span id="more-5145"></span></p>
<p><a style="&quot;border:none" href="http://www.amazon.de/gp/product/3821862327?ie=UTF8&amp;tag=meinebiogr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3821862327&quot;&gt;Doppelleben: Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop&lt;/a&gt;&lt;img src=" target="_blank">Antje Vollmer<br />
</a><a style="&quot;border:none" href="http://www.amazon.de/gp/product/3821862327?ie=UTF8&amp;tag=meinebiogr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3821862327&quot;&gt;Doppelleben: Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop&lt;/a&gt;&lt;img src=" target="_blank"><strong>Doppelleben<br />
Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop</strong><br />
Mit einer Erinnerung von Hanna Schygulla an Gottliebe von Lehndorff und einem kunstgeschichtlichen Essay von Kilian Heck<br />
416 Seiten. Mit ca. 50 Abbildungen, unveröffentlichten Fotografien und Originaldokumenten<br />
Band 309 DIE ANDERE BIBLIOTHEK im Eichborn Verlag<br />
€ 34,- (D) / ISBN 978-3-8218-6232-3<br />
</a><strong><br />
Aus der Verlagsinformation:</strong> Das Interesse an den wenigen Deutschen, die den Widerstand gegen Hitler riskierten und nach einer Vielzahl von Versuchen am 20. Juli scheiterten, war in Deutschland nie populär. Zu den fast vergessenen Mitgliedern der militärischen Fronde gegen Hitler gehört auch Heinrich Graf Lehndorff, der schon 1939/40 zum Kreis um Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg stieß – und am 4. September 1944, als 35-jähriger und nach zwei dramatischen Fluchtversuchen, in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.</p>
<p>Zusammen mit seiner Frau Gottliebe lebte Heinrich von Lehndorff auf dem ostpreußischen Familienwohnsitz Schloss Steinort – wenige Kilometer entfernt von Hitlers Führerbunker „Wolfschanze“ – ein spektakuläres und zerreißendes Doppelleben: Ein ganzer Flügel war für den Außenminister des NS–Reiches, Joachim von Ribbentrop und seine Entourage, beschlagnahmt.</p>
<p>Antje Vollmer hat ein beinahe unbekanntes Kapitel der Verschwörungsgeschichte gegen Hitler neu erschließen und die privaten und politischen Facetten einer tragischen Geschichte des Scheiterns zusammensetzen können: anhand unveröffentlichter Erinnerungen von Gottliebe von Lehndorff, Abschriften von Tonbandgesprächen, ihrer und Heinrich von Lehndorffs Briefen und schließlich anhand unbekannten Photomaterials. Eingebettet in die militärhistorischen Geschehnisse in Deutschland und Europa vor allem seit Kriegsbeginn 1939, rekonstruiert Antje Vollmer die dramatischen Tage und Stunden rund um den 20. Juli 1944.</p>
<p>Darüber hinaus hat Kilian Heck eine kunsthistorische Verortung des masurischen Familienschlosses verfasst. Und: Hanna Schygulla, eine der großen deutschen Schauspielerinnen und Freundin in den späten Jahren von Gottliebe von Lehndorff, hat das Porträt einer intensiven dreizehnjährigen Nähe zugefügt.</p>
<p><strong>Antje Vollmer<br />
</strong>ist promovierte Theologin und war langjährige Bundestagsabgeordnete für „Bündnis 90/Die Grünen“. Von 1994 bis 2005 amtierte sie als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Sie ist Autorin u.a. von <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/357055015X?ie=UTF8&amp;tag=meinebiogr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=357055015X&quot;&gt;Eingewandert ins eigene Land: Was von Rot-Grün bleibt&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meinebiogr-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=357055015X&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border:none !important; margin:0px !important;&quot; /&gt;" target="_blank">Eingewandert ins eigene Land,</a></em> München 2006.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=A3C159&#038;t=meinebiogr-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3821862327" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Warum soll ich etwas nur EINEM schreiben, wenn VIELE es lesen wollen?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 11:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus meinem Arbeitstagebuch]]></category>

		<category><![CDATA[Biographiearbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Lebensphilosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Wochen waren turbulent, nicht nur in der causa Mäckler vs. Wikipedia. Manchmal fragten mich Freunde: Warum muss das alles im Internet stehen? Warum schreibst Du so viele persönliche Dinge über Dich in Deinen Biographieblog?
Nun, die Antwort ist einfach und facettenreich zugleich. Ich lebe 100-prozentig von der Kunden-Akquise im Internet, sei es für meine Firma xlibri.de Buchproduktion, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die letzten Wochen waren turbulent,</strong> nicht nur in der <a href="http://www.meine-biographie.com/?p=5081" target="_blank">causa Mäckler vs. Wikipedia</a>. Manchmal fragten mich Freunde: Warum muss das alles im Internet stehen? Warum schreibst Du so viele persönliche Dinge über Dich in Deinen Biographieblog?</p>
<p><span id="more-5125"></span><strong>Nun, die Antwort ist einfach und facettenreich</strong> zugleich. Ich lebe 100-prozentig von der Kunden-Akquise im Internet, sei es für meine Firma <a href="http://www.xlibri.de" target="_blank">xlibri.de Buchproduktion</a>, oder sei es für meine biographische Arbeit als Autor und Dozent, die zunehmend den Schwerpunkt meiner Tätigkeit ausmachen und wohl auch weiter wachsen werden. Ich sehe hier meine Bestimmung, in der ich alle Passionen einbringen kann: Schreiben und Publizieren, Lebensphilosophie, Kunst und Kommerz.  </p>
<p><strong>In beiden Arbeitsbereichen steht das Personenmarketing an erster Stelle.</strong> Ich biete mit meiner Person als Autor und Biograph den Interessenten und Kunden ein Vorbild. Ich zeige ihnen beispielsweise, wie man im Selbstverlag wirtschaftlich erfolgreich publizieren kann, ohne dass man als Autor einen Verlag braucht, wo man ohnehin ständig auf der Abschussliste steht, wenn die Verkaufszahlen nicht erwartungsgemäß sind.</p>
<p>Man sagt in der Buchbranche, dass nur etwa 1-3 % aller Manuskripte einen etablierten Verlag finden, und es ist eine Frechheit, den restlichen 97-99 % der &#8220;verlagslosen&#8221; Autoren per se schlechte Manuskripte zu unterstellen! Books on Demand können daher eine sinnvolle und seriöse Form des Selbstverlags sein, die nichts mit dubiosen Druckkostenzuschussverlagen zu tun hat, wie sie zurecht vom <a href="http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/" target="_blank">Aktionsbündnis Faire Verlage</a> angegriffen werden. Ich habe selbst bei renommierten Verlagen publiziert und kenne das Geschäft mit Autoren aus vielen Perspektiven (siehe <a href="http://www.maeckler.com">www.maeckler.com</a>).</p>
<p>Um den Bogen zur Biographiearbeit zu schlagen, wie sie Kernthema dieses Blogs ist, lassen Sie mich bitte eine Beobachtung voranstellen: Wie viele Millionen Kinder zeigen sich einsilbig, wenn ihre Eltern sie danach fragen, wie der Tag in der Schule war? &#8220;Schön&#8221;, sagen manche, oder &#8220;alles okay&#8221;, oder einfach nur &#8220;scheisse&#8221; - je nachdem. Kaum weitere Kommunikation darüber und über vieles andere ohnehin nicht.</p>
<p>Fragen wir jetzt umgekehrt: Was erzählen denn Eltern ihren Kindern von sich, ihrem Leben und ihrer Arbeit? Glauben Sie nicht auch, dass es einen Zusammenhang von Vorbild und Resonanz gibt?</p>
<p>Deshalb schreibe ich in diesem Blog auch über mein Leben, über Irrungen und Wirrungen (wie Fontane formuliert), was immer mir einfällt und was andere offenbar gern lesen, wenn ich die stetig steigende <strong><a href="http://www.meine-biographie.com/?cat=217" target="_blank">Besucherstatistik</a></strong> als Referenz nehme. Ich schreibe deshalb über Episoden meines Leben, um andere Menschen dazu zu animieren, es auch zu tun - am besten mit Hilfe meiner <a href="http://www.meine-biographie.com/?page_id=752" target="_blank"><strong>Biographiekurse</strong></a><strong>,</strong> das ist doch klar!  <img src='http://www.meine-biographie.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> (kleiner Scherz mit ernstem Hintergrund, denn alle berufstätigen Menschen müssen Geld verdienen, um sich und ihre Familie zu ernähren. Und natürlich ist dieser Blog auch dafür aufgebaut worden, um meine Biographiekurse zu verkaufen).</p>
<p>Der Wert unseres Lebens definiert sich nicht nur in seiner Funktionalität und Aussenwirkung, ob wir viel Geld oder wenig verdienen, Karriere gemacht haben oder nicht. In meiner diesjährigen <strong><a href="http://www.meine-biographie.com/?p=4794" target="_blank">Laudatio zum Deutschen Biographiepreis</a> </strong>2010 habe ich dazu einiges geschrieben, was meine Haltung verdeutlicht. Biographische Arbeit ist für jeden Menschen wichtig und empfehlenswert. Deshalb schreibe ich viele Texte gleich in meinen Blog, statt nur in Briefen an Einzelne, damit es alle lesen können, die es interessiert - auch persönliche Dinge, sofern sie einen Aussenbezug haben.</p>
<p>Ich freue mich über die wachsende Teilnehmerschar meiner Biographiekurse, und ich freue mich über den persönlichen Austausch mit Menschen, die meine Beiträge lesen. Ich freue mich darüber, anderen Menschen etwas Essentielles mit auf den eigenen Weg geben zu können, das ihnen hilft, sich selbst und ihr Leben differenzierter betrachten zu lernen, beispielsweise auch als Kunstwerk. Und ich bin dankbar für alles, was ich von meinen Teilnehmern bekomme - nicht nur als Honorar.</p>
<p>Jede Lebensgeschichte ist wertvoller als das, was wir täglich über die Medien konsumieren. Denken Sie über diese These einmal nach.</p>
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		<title>Besucher im August 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 19:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Besucherstatistik des Blogs]]></category>

		<category><![CDATA[Besucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist die Zeit der 50-prozentigen Wachstumsraten pro Halbjahr für diesen Biografieblog vorbei? Fast könnte man das meinen, sind im August 2010 doch &#8220;nur&#8221; 18.815 Besucher verzeichnet worden - 2.176 mehr Leser pro Monat als im März 2010.

  Im März 2010 meldete die Statistik 16.639 Besucher - im Oktober 2009 waren es 10.330 Besucher, und im April 2009 immerhin 6.860 Besucher. Weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist die Zeit der 50-prozentigen Wachstumsraten</strong> pro Halbjahr für diesen Biografieblog vorbei? Fast könnte man das meinen, sind im August 2010 doch &#8220;nur&#8221; <strong>18.815 Besucher</strong> verzeichnet worden - 2.176 mehr Leser pro Monat als im März 2010.</p>
<p><span id="more-5094"></span></p>
<p><a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/09/screenshot_august_20102.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5099" title="screenshot_august_20102" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/09/screenshot_august_20102-300x254.jpg" alt="screenshot_august_20102" width="300" height="254" /></a>  Im März 2010 meldete die Statistik <strong>16.639 Besucher</strong> - im Oktober 2009 waren es 10.330 Besucher, und im April 2009 immerhin 6.860 Besucher. Weitere Infos zum <strong><a href="http://www.meine-biographie.com/?p=3706" target="_blank">bisherigen Verlauf seit Start des Biografieblogs im Februar 2009 finden Sie hier.</a></strong></p>
<p>Spitzenreiter in der Lesergunst im August waren die Artikel zur <a href="http://www.meine-biographie.com/?p=4720" target="_blank"><strong>Insolvenz des Weltverlags</strong>, </a>vor dessen Geschäftsangebot - u.a. ein Biographie-Portal betreffend - ich bereits Anfang des Jahres gewarnt hatte.</p>
<p>Und dann das Thema <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_M%C3%A4ckler" target="_blank">&#8220;Andreas Mäckler&#8221;</a></strong> in der Online-Enzyklopädie Wikipedia, das sich über einige Wochen im August hinzog. Lesen Sie dazu am besten <a href="http://www.meine-biographie.com/?p=5081" target="_blank"><strong>hier</strong></a> zum Einstieg ins Wikipedia-Panoptikum, meinen Fall betreffend. Letztlich hat er sich ja sehr positiv für mich und auch für die klugen, besonnenen Wikipedia-Autoren entwickelt, die sich schließlich mit der &#8220;Causa Mäckler&#8221; entgegen vieler dümmlicher und beleidigender Stimmen befasst haben.</p>
<p>Welchen Schluss ziehe ich aus der neuen, reduzierten Wachstumsrate von &#8220;nur&#8221; noch rund 13 Prozent im letzten Halbjahr? Thematisch kann ich kaum etwas ändern, als über Biographien und meine Biographiearbeit zu schreiben.</p>
<p>Dass ich streitbar, aber auch umstritten bin, zeigen ja nicht nur die beiden obigen Artikelbeispiele, mit denen ich mir wohl nicht nur Freunde gemacht habe. Doch das ist gut so: Polarisierung schafft Spanung! Nichts wäre langweiliger, als Artikel ohne Resonanz, und dafür danke ich allen Lesern! Der Blog hat derzeit 316 Artikel und 179 Kommentare. Vielen Dank dafür, dass Sie mir schreiben und auch diskutieren. Konstruktive Kritik hilft uns allen weiter!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilt (5)</title>
		<link>http://www.meine-biographie.com/?p=5081</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus meinem Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Wikipedia-Autoren, denen kann ich nur danken. Einer nennt sich &#8220;Einpaarcent&#8221;. Er hatte schon am 16. August in der Löschdiskussion des Artikels Andreas Mäckler für Sachlichkeit plädiert und dafür von seinem Kollegen &#8220;Paulae&#8221; eine sehr gute Note bekommen.

&#8220;+1 zu Einpaarcent. Diese LD (Anm. Löschdiskussion) und der Umgang mit der hinter dem Artikel stehenden Person ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt Wikipedia-Autoren,</strong> denen kann ich nur danken. Einer nennt sich &#8220;Einpaarcent&#8221;. Er hatte schon am 16. August in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/10._August_2010#Andreas_M.C3.A4ckler" target="_blank">Löschdiskussion des Artikels Andreas Mäckler </a>für Sachlichkeit plädiert und dafür von seinem Kollegen &#8220;Paulae&#8221; eine sehr gute Note bekommen.</p>
<p><span id="more-5081"></span></p>
<p>&#8220;+1 zu Einpaarcent. Diese LD (Anm. Löschdiskussion) und der Umgang mit der hinter dem Artikel stehenden Person ist eine Schande für die Wikipedia, vielleicht sogar eines ihrer schwärzesten Kapitel. Wie hier selbstgefällig und sarkastisch, sogar darüber hinausgehend hämisch und teilweise bar jeden Anstands gegen einen Autor gehetzt wird und er grundlos der Lächerlichkeit preisgegeben und beleidigt wird, nur weil es aus der Anonymität des Internets und einem mglw. empfundenen Überlegenheitsgefühl möglich ist, ist in der Tat ohnegleichen. Hexenprozesse im Mittelalter kommen mir da in den Sinn. Einige Benutzer, die sich hier gegenseitig mit ihren Kommentaren gepusht haben, sollten in einigen Tagen noch einmal mit Abstand ihre Beiträge lesen und sich ihres Verhaltens hier schämen. &#8211;Paulae 10:05, 16. Aug. 2010 (CEST)&#8221; - Auch Paulae sei herzlich bedankt für dieses klare Statement, das ich <a href="http://www.meine-biographie.com/?p=4809" target="_blank"><strong>hier</strong></a> schon einmal zitiert habe.</p>
<p>Heute möchte ich einen Satz von Einpaarcent aufgreifen, der mir ebenfalls bezeichnend erscheint. &#8220;Wichtiger als das ist mir allerdings die Hoffnung, dass diese &#8220;causa&#8221; nun wirklich bald ad acta gelegt werden kann. Selten wurde einer doch so wenig interessanten Biografie so viel Aufmerksamkeit geschenkt (die, da bin ich mir sicher, von Wikipedia-Lesern nur selten aufgerufen werden wird). Mich treibt immer noch um, wie das möglich sein konnte, was hier in den letzten Tagen abging. Lasst es uns so schnell wie möglich vergessen. &#8211;Einpaarcent 19:53, 27. Aug. 2010 (CEST)&#8221;</p>
<p>Der Satz, &#8220;selten wurde einer doch so wenig interessanten Biografie so viel Aufmerksamkeit geschenkt&#8221;, hätte von mir kommen können. Schon vor zehn Jahren erzählte ich der Autorin Susanne Beck in einem <strong><a href="http://www.maeckler.com/interviews_kriminalromane_sind_reisefuehrer_in_den_tod.php" target="_blank">Interview,</a></strong> wie langweilig mein äußeres Leben verläuft:</p>
<p><strong>&#8220;S. B.:</strong><em> Noch ein paar Fragen zum Mensch Andreas Mäckler: Wie sieht bei Ihnen ein Tagesablauf aus? </em></p>
<p><strong>A. M.:</strong> Langweilig! Sie wären entsetzt! Morgens um 8 Uhr aufstehen, Frühstück, die Computer in meinen zwei Büros anschalten, schreiben, eMails beantworten, telefonieren, manchmal Projekte mit Kollegen und Auftraggebern besprechen, und wieder schreiben den ganzen Tag bis in die Nacht hinein.&#8221;</p>
<p>Allerdings: Mein Innenleben ist alles andere als langweilig. Und ich glaube sogar, liebe Wiki-Autoren, dass auch mein Werk weit spannender ist, es als auf den oberflächlichen Blick hin aussieht. Natürlich hat die heftige Reaktion der Wikipedia-Gemeinde auf diesen <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Andreas_M%C3%A4ckler" target="_blank">Artikel &#8220;Andreas Mäckler&#8221;</a></strong> vielfach psychologische Gründe, die in den beteiligten Autoren selbst zu suchen sind. Doch muss es auch Gründe geben, die in meinem Werk und in meiner Webpräsentation liegen.</p>
<p>Ich bin der Überzeugung, die Beschäftigung mit meiner geistigen Arbeit ist sehr spannend! Warum sollten sonst so viele Leute - nicht nur bei Wikipedia - darauf reagieren? Polarisieren schafft Spannung und damit Reaktionen. Allerdings, das gebe ich zu, hat mich die Heftigkeit dann schon überrascht. Doch mit dem Ergebnis können alle zufrieden sein: Die Wikipedia-Autoren, die einen guten Artikel geschrieben haben, und ich, weil ich das nicht zu hoffen gewagt hatte. Also dank Ihnen allen! </p>
<p>PS. Seit zwei Jahren bin ich noch einmal <a href="http://www.meine-biographie.com/?p=3153" target="_blank"><strong>Vater einer deutsch-kenianischen Tochter</strong> </a>geworden, und damit reise ich jetzt öfters nach Afrika, besonders nach Ugangda und Kenia, um die Eltern und Verwandten meiner Frau zu besuchen und später dort eventuell einmal zu leben. Damit wird vielleicht auch mein äußeres Leben spannender <img src='http://www.meine-biographie.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . <strong><a href="http://www.meine-biographie.com/?p=2986" target="_blank">Lesen Sie einfach mal hier!</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: Stephen King - Leben und Werk</title>
		<link>http://www.meine-biographie.com/?p=5075</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neu auf dem Buchmarkt 2010 (1)]]></category>

		<category><![CDATA[Autobiografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor rund zwanzig Jahren war Stephen King mein Lieblingsautor - da schrieb ich Kurzkrimis für die Regenbogenpresse. Wenn man etwas lernen kann über das Schreiben für ein Massenpublikum, dann beim Meister des Grauens persönlich: Stephen King. Inzwischen neige ich anderen Feingeistern zu, doch dieses Buch, von Uwe Anton geschrieben, könnte mich durchaus wieder rückfällig machen.
Generell ist es für jeden Autor eine Herausforderung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor rund zwanzig Jahren war Stephen King</strong> mein Lieblingsautor - da schrieb ich Kurzkrimis für die Regenbogenpresse. Wenn man etwas lernen kann über das Schreiben für ein Massenpublikum, dann beim Meister des Grauens persönlich: Stephen King. Inzwischen neige ich anderen Feingeistern zu, doch dieses Buch, von Uwe Anton geschrieben, könnte mich durchaus wieder rückfällig machen.</p>
<p><span id="more-5075"></span>Generell ist es für jeden Autor eine Herausforderung, über einen Kollegen zu schreiben, dessen jährliche Buchproduktion seit rund 40 Jahren gigantische Ausmaße angenommen hat. Kaum ein Stephen-King-Schmöker ist unter 400-500 Seiten lang, und Jahr für Jahr so ein Sumo-Werk in der Retrospektive zu verarbeiten, ist keine leichte Aufgabe. Doch Uwe Anton hat sie gut gelöst. Sein Buch liest sich kurzweilig und dürfte auch dem kundigen Stephen-King-Fan neues bringen. Ich beispielsweise wusste gar nichts über Stephen Kings Kokain-Sucht&#8230; </p>
<p><strong>Aus der Verlagsinformation:</strong> Stephen King zählt zu den bekanntesten und meistverkauften Autoren der Welt: Weit über 50 Bücher hat er veröffentlicht, fast 40 abendfüllende Spielfilme entstanden nach seinen Romanen oder Drehbüchern. Aber wer verbirgt sich eigentlich hinter diesem literarischen Phänomen? Woher kommt Stephen King, wie hat er diesen unglaublichen Erfolg erreichen können?</p>
<p>Dieses Buch ist auch ein kompetenter Werkführer, der den Zugang zu den bedeutendsten Romanen und Kurzgeschichten des Autors eröffnet. Im Wechsel mit biografischen Kapiteln gibt der Autor kurze Inhaltsanrisse bis hin zum aktuellen Bestseller »Die Arena«, die Lust auf die Lektüre machen. Bei den biografischen Kapiteln wird besonderer Wert auf Anekdoten und gut recherchierte Hintergrundfakten gelegt. »Meine Bücher sind das literarische Äquivalent eines Big Mac mit einer großen Portion Pommes«, hat Stephen King einmal selbstironisch über sein Werk gesagt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=A3C159&#038;t=meinebiogr-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3854453183" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Reaktionen (3) oder: Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (4)</title>
		<link>http://www.meine-biographie.com/?p=4984</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus meinem Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Wolfgang Kemp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.meine-biographie.com/?p=4984</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wäre schon viel früher ein würdigender Artikel über den Kunsthistoriker Prof. Dr. Wolfgang Kemp in der Wikipedia fällig gewesen. So freue ich mich, dass die Artikeldiskussion über Relevanz oder Nicht-Relevanz der Wenigkeit namens &#8220;Andreas Mäckler&#8221;  dazu geführt hat, dass mein Doktorvater jetzt einen ersten, zur Weiterarbeit einladenden Wikipedia-Artikel bekommen hat. Sehen Sie bitte hier.

Prof. Dr. Wolfgang Kemp ist der Doktorvater meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich wäre schon viel früher</strong> ein würdigender Artikel über den Kunsthistoriker <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kemp" target="_blank">Prof. Dr. Wolfgang Kemp</a></strong> in der Wikipedia fällig gewesen. So freue ich mich, dass die Artikeldiskussion über Relevanz oder Nicht-Relevanz der Wenigkeit namens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Andreas_M%C3%A4ckler#Abs.C3.A4tze_2.2B3:_Redigierte_Fassung_.22wg._Chronologie.22" target="_blank">&#8220;Andreas Mäckler&#8221;</a> <img src='http://www.meine-biographie.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> dazu geführt hat, dass mein Doktorvater jetzt einen ersten, zur Weiterarbeit einladenden Wikipedia-Artikel bekommen hat. Sehen Sie bitte <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kemp" target="_blank">hier.</a></strong></p>
<p><span id="more-4984"></span></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wolfgang Kemp</strong> ist der Doktorvater meiner Dissertation <em>Die Farbentheorie und Malpraxis der Anthroposophie – Voraussetzungen und Erscheinungsform </em>(Kunsthistorisches Institut Marburg, 1989). Sie wurde 1992 unter dem Titel <em><strong><a href="http://www.maeckler.com/buch_lichtoffene_farbigkeit.php" target="_blank">Lichtoffene Farbigkeit</a></strong></em> im Novalis Verlag, Schaffhausen, publiziert.</p>
<p>Glücklich war Prof. Kemp über die Wahl meines Themas nicht – es versperre mir die Karriere als Kunsthistoriker an der Uni, zu der ich durchaus befähigt sei, gab er damals zu bedenken. Und er hatte recht! Meine weitere berufliche Vita wäre anders verlaufen, hätte ich ein weniger abseitiges und mehr rationalistisches Thema der Kunstgeschichte gewählt. Es passte nicht zum Kerngebiet von Wolfgang Kemp, dessen Forschungen zur Rezeptionsästhetik mich begeisterten. Andererseits hatte ich als Student der Kunstgeschichte in Marburg nahezu alle Hausarbeiten und Referate mit der Note 1 abgeschlossen und war damit promotionsreif und als Doktorand attraktiv. Ich war Prof. Kemp positiv aufgefallen und mochte ihn - und er mich vielleicht auch in meinem eifrigen Streben. Seit November 1982 sammelte ich zudem an meiner Sammlung zur Definition der Kunst, die fünf Jahre später im Dumont Buchverlag erschienen und sehr erfolgreich geworden ist. Die Arbeit gefiel ihm.</p>
<p>Unser Vorgespräch zum Promotionsthema werde ich nie vergessen, weil es kontrovers verlief. Letztlich bekam ich zwar das Thema durch, doch mein Preis war hoch. Es war nicht nur Prof. Kemps Satz, der mir hängen blieb und der sich später als wahr herausstellen sollte: &#8220;Sie werden sehen, für Ihre Forschungsarbeiten zur Kunstgeschichte der Anthroposophen wird Ihnen niemand danken.&#8221; So war es dann auch. </p>
<p>Schlimmer für mich war etwas anderes, worüber ich noch nie bisher gesprochen oder geschrieben habe: Nach dem Gespräch während der nachmittäglichen Sprechstunde von Prof. Kemp kaufte ich aufgewühlt eine Kiste Bier und trank in meinem Marburger 1,5-Zimmer-Studenten-Appartement in der Schückingstrasse zigarettenrauchend und sinnierend 8 Flaschen, bis ich früh abends betäubt einschlief (viel Alkohol vertragen habe ich nie).</p>
<p>Am nächsten Morgen wachte ich mit starken Schmerzen im Leber-, Gallen-, Darmbereich auf, die mich seit diesem Frühjahr 1985 bis heute nicht mehr verlassen haben. Kein Arzt und keine modernste Diagnostik konnte sie seitdem organisch lokalisieren oder gar kurieren. Sie ließen nach ein paar Tagen der Abstinenz zwar wieder nach, hörten aber nie ganz auf, bis heute nicht.</p>
<p>Zurück zum Thema. Unsere Diskussion war heftig gewesen, und ich würde heute in allen Punkten Prof. Kemp recht geben: Ich muste damals wohl meine unselige <a href="http://www.meine-biographie.com/?p=4820" target="_blank">Waldof-Schüler-Vergangenheit </a>aufarbeiten, und sah gleichzeitig kurzfristig ein lukratives publizistisches Feld, das ich dann auch eine Zeitlang erfolgreich beacktern konnte. Geistig überleben oder gar damit eine kleine wachsende Familie ernähren, konnte ich damit jedoch nicht. Heute stehe ich den Anthroposophen kritisch gegenüber und halte den Sekten-Vorwurf bisweilen für gerechtfertigt, aber das ist ein anderes Thema. Meine kleine Tochter (geb. 2008) würde ich in keine Waldorfschule geben, sondern suche nach einer guten Privatschule.</p>
<p>Gleichwohl hat mich Prof. Kemp 1986-1989 immer wohlwollend und fair begleitet und gefördert. Damit ich mir zum Schreiben der Dissertation einen Computer mit Drucker kaufen konnte – er empfahl mir einen &#8220;Schneider Joyce&#8221; -, lieh Prof. Kemp mir im Frühjahr 1987 den Kaufpreis von 2000 Mark. Ich sehe mich noch heute glücklich den blauen Euroscheck einlösen, den er mir in einem Brief nach <a href="http://www.meine-biographie.com/?p=4840#more-4840" target="_blank">Schloss Friesenhausen</a> geschickt hatte. Vierteljährlich hatte ich Zwischenberichte, auf einer Kugelkopf-Schreibmaschine getippt, nach Marburg geschickt, da hatte er wohl Mitleid mit mir. Das geliehende Geld zahlte ich später in vier 500-er-Raten bis zum Rigorosum 1989 zurück.</p>
<p>Als ich Wolfgang Kemp 1990 mein Buch <em><a href="http://www.maeckler.com/buch_anthroposophie_und_malerei.php" target="_blank">Anthroposophie und Malerei - Gespräche mit 17 Künstlern</a></em> schickte, antwortete er mir mit folgender Postkarte (bitte klicken Sie auf die Grafik, um sie zu vergrößern):</p>
<p><a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/kemp.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-5003" title="kemp" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/kemp-227x300.gif" alt="kemp" width="227" height="300" /></a></p>
<p>(Postkarte, undatiert, Herbst 1990)</p>
<p>Hier der Text, falls Sie die Handschrift nicht lesen können: &#8220;Lieber Herr Mäckler, vielen herzlichen Dank für Ihren Dumont-Band, in dem ich schon ein wenig gelesen habe. Ich war positiv erstaunt, so interessante Menschen da anzutreffen u. von so seltsamen Institutionen wie der Alanus-Hochschule zu hören. Auch die Fotos waren mit verwundertem Interesse zu betrachten. Eigentlich schön, daß es das alles auch gibt. In den Interviews ist es Ihnen gelungen, die Aussagen faktenreich zu halten oder dahingehend zu komprimieren. Das macht die Sache sehr viel weniger beliebig als meistens bei solchen Interviewsammlungen. Was werden die Leute mit den silberweißen langen Haaren bloß sagen, wenn Sie nächstens mit <a href="http://www.maeckler.com/buch_malerei_muss_sein_wie_rockmusik.php" target="_blank">Helnwein</a> kommen. Können Sie nicht langsam mit Pseudonymen arbeiten? Hier ist das Graduiertenkolleg ausgebrochen, und das nennt man Freisemester.</p>
<p>Beste Grüße Ihres<br />
W. Kemp&#8221;</p>
<p>Im Herbst 1990 lebte ich schon in München und arbeitete als Verlagsvolontär, später als Lektor beim <a href="http://www.schirmer-mosel.de/homed1/index.htm" target="_blank">Schirmer-Mosel Verlag</a> Prof. Kemp, der hier einige seiner Bücher publizierte und einen guten Kontakt zum Verleger pflegte, hatte mich empfohlen. Auch dafür bin ich ihm dankbar, selbst wenn dieses Arbeitsverhältnis (Frühjahr 1989 bis Frühjahr 1992) nicht lange und harmonisch währte. Lothar Schirmer als Verleger ist ohne Zweifel genialischer Natur, doch als Arbeitgeber nicht von allen Mitarbeitern genießbar gewesen. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Wer Prof. Kemp und sein Werk nicht kennt, dem sei versichert: Er ist auch ein feiner Mensch, wie wir ihn nur selten finden. Ich danke ihm sehr. <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=Wolfgang+Kemp" target="_blank">Lesen Sie seine Bücher!</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: &#8220;Papa Bernd&#8221; Siggelkow - Autobiographie des Arche-Gründers in Berlin</title>
		<link>http://www.meine-biographie.com/?p=4976</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neu auf dem Buchmarkt 2010 (1)]]></category>

		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Autobiographie nominiere ich gern für den Deutschen Biographiepreis 2011. Sie vereint alle Qualitäten, die eine berührende Lebensgeschichte ausmachen.

Aus der Verlagsinformation: Kaum jemand setzt sich so engagiert für Deutschlands vernachlässigte Kinder ein wie Bernd Siggelkow, der Gründer des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks „Die Arche“ (Berlin). Über 1.000 Kinder werden täglich in seiner Einrichtung versorgt. Zahlreiche Prominente unterstützen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieses Autobiographie nominiere ich gern</strong> für den <a href="http://www.biographiezentrum.de/biographiepreis2011/verlagspublikationen.php" target="_blank"><strong>Deutschen Biographiepreis 2011.</strong></a> Sie vereint alle Qualitäten, die eine berührende Lebensgeschichte ausmachen.</p>
<p><span id="more-4976"></span></p>
<p><strong>Aus der Verlagsinformation:</strong> Kaum jemand setzt sich so engagiert für Deutschlands vernachlässigte Kinder ein wie <strong>Bernd Siggelkow,</strong> der Gründer des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks „Die Arche“ (Berlin). Über 1.000 Kinder werden täglich in seiner Einrichtung versorgt. Zahlreiche Prominente unterstützen ihn dabei. In der am 25. August erscheinenden Biografie „Papa Bernd“ (adeo-Verlag, Asslar) beschreibt er seinen eigenen beschwerlichen Lebensweg. Aber auch, wie es zur Gründung des Hilfswerkes kam, was er mit seinem Team bewegt und was ihn antreibt. Dem Kampf gegen die Kinderarmut in Deutschland hat „Papa Bernd“ – wie ihn viele Kinder nennen – ein Gesicht gegeben.</p>
<p>Als Bernd Siggelkow sechs Jahre alt ist, verlässt seine Mutter die Familie. Die Straße wird sein zweites Zuhause. Jahre später lebt er mit seiner eigenen Familie noch immer am Rande des Existenzminimums. Dennoch fasst er den mutigen Entschluss, ein Projekt für hilfsbedürftige Kinder zu gründen. So entsteht im Jahr 1995 aus kleinsten Anfängen das christliche Kinder- und Jugendhilfswerk „Die Arche“ (Berlin).</p>
<p>Kindern eine Anlaufstelle mit warmen Mahlzeiten, menschlicher Wärme, Nachhilfe-Angeboten und kindgerechten Freizeitaktivitäten zu bieten, das ist sein Herzensanliegen. Heute betreut die „Arche“ mit 70 Mitarbeitern täglich über 1.000 Kinder und Jugendliche in mehreren deutschen Städten.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=A3C159&#038;t=meinebiogr-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3942208180" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fall Mäckler in der Wikipedia: Reaktionen (2)</title>
		<link>http://www.meine-biographie.com/?p=4962</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus meinem Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise dümpelte die Klickrate des Artikels &#8220;Andreas Mäckler&#8221; bei Wikipedia monatlich zwischen 0 und ca. 100 Lesern - also nicht der Rede wert. Doch im August schnellte dank der Löschdiskussion zu diesem Artikel die Besucherzahl  beachtlich hoch.

Klicken Sie auf die Grafik, um sie zu vergrößern.


Gezählt wurde nur bis zum 23. August - vielleicht deshalb, weil dann der Artikel wegen Vandalismusgefahr zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Normalerweise dümpelte die Klickrate</strong> des Artikels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_M%C3%A4ckler" target="_blank"><strong>&#8220;Andreas Mäckler&#8221;</strong></a> bei Wikipedia monatlich zwischen 0 und ca. 100 Lesern - also nicht der Rede wert. Doch im August schnellte dank der <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Andreas_M%C3%A4ckler" target="_blank">Löschdiskussion</a></strong> zu diesem Artikel die Besucherzahl  beachtlich hoch.</p>
<p><span id="more-4962"></span></p>
<p><em>Klicken Sie auf die Grafik, um sie zu vergrößern.<br />
</em></p>
<p><a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/wikiepdia-statisitk1.jpg"><em><img class="alignleft size-medium wp-image-4964" title="wikiepdia-statisitk1" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/wikiepdia-statisitk1-300x212.jpg" alt="wikiepdia-statisitk1" width="300" height="212" /></em></a><br />
Gezählt wurde nur bis zum 23. August - vielleicht deshalb, weil dann der Artikel wegen Vandalismusgefahr zur weiteren Bearbeitung vorübergehend gesperrt wurde? </p>
<p>Gleichwohl: Der Sturm im Wiki-Wasserglas ist wieder vorüber. Wer sich trotzdem für den statistischen Fortgang interessiert, klicke hier und gebe den aktuellen Monat ein: <a href="http://stats.grok.se/de/201008/Andreas_M%C3%A4ckler">http://stats.grok.se/de/201008/Andreas_M%C3%A4ckler</a></p>
<p>Natürlich können Sie sich mit diesem Tool auch die Klickrate jedes anderen Artikels anzeigen lassen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (3)</title>
		<link>http://www.meine-biographie.com/?p=4928</link>
		<comments>http://www.meine-biographie.com/?p=4928#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus meinem Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.meine-biographie.com/?p=4928</guid>
		<description><![CDATA[In der Artikeldiskussion zu Andreas Mäckler wird u.a. diskutiert, ob ich auch ein Unternehmer sei oder nicht. Nun, das hängt vom Betrachter ab. Ich selbst hätte mich vor der Wikipedia-Artikel-Diskussion zu Andreas Mäckler nie als Unternehmer bezeichnet. Aber man kann es offenbar auch anders sehen.

In den Jahren 2000 bis 2005 war ich &#8220;geschäftsführender Gesellschafter&#8221; der Sequenz Medien Produktion GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Artikeldiskussion zu</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Andreas_M%C3%A4ckler" target="_blank"><strong>Andreas Mäckler</strong> </a>wird u.a. diskutiert, ob ich auch ein Unternehmer sei oder nicht. Nun, das hängt vom Betrachter ab. Ich selbst hätte mich vor der Wikipedia-Artikel-Diskussion zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_M%C3%A4ckler" target="_blank"><strong>Andreas Mäckler</strong> </a>nie als Unternehmer bezeichnet. Aber man kann es offenbar auch anders sehen.</p>
<p><span id="more-4928"></span></p>
<p>In den Jahren 2000 bis 2005 war ich &#8220;geschäftsführender Gesellschafter&#8221; der Sequenz Medien Produktion GmbH in München, meiner Einmann-Gesellschaft mit ein paar &#8221;festen Freien&#8221;, die Webpublikationen für Kulturinstitutionen und den Buchhandel anbot - mit mässigem Erfolg. Dagegen lief mein Book-on-Demand-Angebot unter der Marke <a href="http://www.xlibri.de" target="_blank"><strong>xlibri.de</strong> </a>von Anfang an profitabel, so dass ich diese Marke schnell weiter ausbaute und in die xlibri.de Buchproduktion GbR überleitete, die mich und meine Familie heute noch nährt. 2005 legte ich die GmbH still, aber nicht, weil sie pleite war, wie in der Wikipedia-Diskussion falsch behauptet wird (wie so vieles mehr), sondern einfach deshalb, weil mir der steuerrechtliche Aufwand zu hoch war. Ich habe mich nie für Bürokratie und Geldverdienen im größeren Maßstab interessiert, sonst wäre ich kein Autor geworden, sondern Betriebswirt, Wirtschaftsjurist oder Spekulant.</p>
<p>Eine gewisse Geschäftstüchtigkeit würde ich meinem Leben dennoch nicht absprechen. Ich glaube, Kunst kommt von Realisieren, und deshalb brauchen wir Geld. Ich habe immer nur so viel verdienen wollen, um meine Projekte realisieren zu können, und darüber hinaus etwas mehr, um meine Familie mit drei Kindern von zwei Frauen zu ernähren. Ich wurde mit 20 Jahren zum ersten Mal Vater, da machte ich noch Zivildienst in Marburg und musste mich ins Zeug legen, Passion und Pinke zusammenzubringen.</p>
<p>Als Schüler hatte ich Gedichte geschrieben, die ich heute niemandem mehr zeigen würde. Dennoch ließ ich 1977 rund 200 Exemplare als Heft im &#8220;Schnelldruck&#8221; drucken und verkaufte sie bei den Abendveranstaltungen in meiner Schule. Das Prinzip war einfach: Ich stellte meinen kleinen Verkaufstisch  in die Nähe der Abendkasse und viele Leute glaubten, es handele sich um ein Zusatzangebot zum Programm <img src='http://www.meine-biographie.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Bald verwiesen mich die lieben Lehrer zwar in eine etwas entferntere Ecke, doch da hatte ich die Auflage inklusive einem 2. Heft schon verkauft.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4929" title="maeckler_gedichte" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_gedichte-220x300.jpg" alt="maeckler_gedichte" width="220" height="300" />  Nachdem ich im gleichen Jahr (1977) bei einer Fete den <a href="http://www.dieter-hajek.com" target="_blank"><strong>Zeichner Dieter Hajek</strong>  </a>kennengelernt hatte und wir uns von Anfang an bestens verstanden, begann ich seinem Vorbild entsprechend auch Postkarten und Kalender zu zeichnen, drucken zu lassen und vor Uni-Mensas, auf Flohmärkten und Weihnachtsmärkten zu verkaufen - zum Gutteil gemeinsam mit Dieter, der damit u.a. zwei Häuser relativ schnell verdiente. Ich denke gern an unsere Marketender-Zeit zurück, die uns an Wochenenden durch halb Deutschland führte.</p>
<p>Die Umsätze waren auch bei mir groß genug, um mein Studium komfortabel zu machen und meine Promotionszeit 1985-1989 nahezu komplett und nebenbei zu finanzieren. Hinzu kamen die Vorschüsse, die ich ab 1986 für meine 4 Bücher im Dumont Buchverlag bekam: pro Buch waren es 7.000 Mark.</p>
<p>Hier einige Kostproben meiner &#8220;Kunst&#8221; als &#8220;Maler Mäckler&#8221; - diese Alliteration zu &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maler_M%C3%BCller" target="_blank">Maler Müller&#8221;</a> gefiel mir damals:</p>
<p><a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_kalender_1986.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4930" title="maeckler_kalender_1986" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_kalender_1986-212x300.jpg" alt="maeckler_kalender_1986" width="212" height="300" /></a> <a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_kalender_19871.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4932" title="maeckler_kalender_19871" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_kalender_19871-210x300.jpg" alt="maeckler_kalender_19871" width="210" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/was_ist_kunst_erstausgabe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5065" title="was_ist_kunst_erstausgabe" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/was_ist_kunst_erstausgabe.jpg" alt="was_ist_kunst_erstausgabe" width="96" height="150" /></a> <a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/was_ist_liebe_erstausgabe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5066" title="was_ist_liebe_erstausgabe" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/was_ist_liebe_erstausgabe.jpg" alt="was_ist_liebe_erstausgabe" width="94" height="150" /></a> <a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/was_ist_der_mensch_erstausgabe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5067" title="was_ist_der_mensch_erstausgabe" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/was_ist_der_mensch_erstausgabe.jpg" alt="was_ist_der_mensch_erstausgabe" width="93" height="150" /></a><a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/anthroposophie_und_malerei.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5069" title="anthroposophie_und_malerei" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/anthroposophie_und_malerei.jpg" alt="anthroposophie_und_malerei" width="98" height="150" /></a> <a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/helnwein_1.jpg"></a>  Ich kann mir schon vorstellen, dass ein derart gemischtes Werk (in den Abbildungen bis Anfang der 90-er Jahre) die Kritiker später irritierte, doch seien sie getröstet: Mit Beginn meiner Münchner Jahre 1989 gab ich die &#8220;Floh- und Weihnachtsmarkt-Karriere&#8221; auf. Als Zeichner war ich nicht gut genug, und irgendwann interessierte mich die Szene auch nicht mehr. Gleichwohl denke ich gern an diese Zeit zurück. Mag schon sein, dass ich manchmal noch eine unkomplizierte Trödler-Mentalität an den Tag lege - aber bitte: Ist unser Leben und Treiben bisweilen nicht auch ein Flohmarkt? Meine <strong><a href="http://www.maeckler.com/buecher.php" target="_blank">offiziellen Publikationen finden Sie hier.</a></strong></p>
<p>Diese Karte (Auflage 5.000 Expl.) aus jener Zeit würde ich auch heute noch als mein Lebensmotto bezeichnen:</p>
<p> <a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_postkarte1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4939" title="maeckler_postkarte1" src="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_postkarte1-213x300.jpg" alt="maeckler_postkarte1" width="213" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.meine-biographie.com/wp-content/uploads/2010/08/maeckler_postkarte.jpg"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Sub-Genre: Wikipedia-Biographie</title>
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		<comments>http://www.meine-biographie.com/?p=4881#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 06:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mäckler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus meinem Arbeitstagebuch]]></category>

		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[1998 schrieb ich das Drehbuch zu einem Dokumentarfilm: Wissen ohne Ende - Vom Lexikon zu Multimedia (Deutsche Welle TV).  Darin interviewten wir u.a. Florian Langenscheidt und Hubertus Brockhaus und sprachen über die Zukunft ihrer Enzyklopädien und Wörterbücher. Der Trend ging hin zu Multimedia. Was wir damals aber nicht deutlich sahen und daher kaum thematisierten, war das Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1998 schrieb ich das Drehbuch</strong> zu einem Dokumentarfilm: <em>Wissen ohne Ende - Vom Lexikon zu Multimedia</em> (Deutsche Welle TV).  Darin interviewten wir u.a. Florian Langenscheidt und Hubertus Brockhaus und sprachen über die Zukunft ihrer Enzyklopädien und Wörterbücher. Der Trend ging hin zu Multimedia. Was wir damals aber nicht deutlich sahen und daher kaum thematisierten, war das Ende der gedruckten Enzyklopädie, wie wir älteren Semester sie noch in unseren Bücherregalen stehen haben.</p>
<p><span id="more-4881"></span></p>
<p><strong>2002 erregte die Nachricht Aufsehen</strong>, die berühmte <a href="http://www.britannica.com/" target="_blank">Encyclopædia Britannica</a> gäbe es fortan nur noch in elektronischer Form, und nicht mehr als Foliant. Wenige Jahre später folgte die <a href="http://www.brockhaus.de" target="_blank">Brockhaus Enzyklopädie </a>diesem Schicksal. Zumindest wurde vom Verlag im Februar 2006 angekündigt, dass diese 21. Auflage wohl die letzte sein könnte. Die Zeit der gedruckten Enzyklopädien war vorbei&#8230;.und die Zeit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia" target="_blank">Wikipedia</a> gekommen. 2001 gegründet, wurde sie schnell weltweit zur Enzyklopädie Nr. 1. Auch ich bin ihr begeisterter Fan - nach wie vor -, und dachte darüber nach, was das für das Genre der lexikalischen Biographie bedeutet. </p>
<p>Mit dem Sterben der traditionellen Enzykloädien starb auch die lexikalische Biographie alter Schule. Wie Sie sicher wissen, gibt es  einige Sub-Genre im Genre der Biographie: Autobiographie, Tierbiographie, Romanbiographie, Lebenslauf, Krankengeschichte, Krisenbiographie, biographische Erzählung, biographische Interviews, Bild- und Fotobiographien, biographisches Gedicht bzw. biographisches Epos etc., Lebens- und Familienchronik, Leben und Wirken im Spiegel anderer, Männer-, Frauen- und &#8220;Normal&#8221;-Biographien, Auftragsbiographien, Berufsgruppen-Biographien (z.B. Anwalts-Biographien, Mediziner-Biographien), Rachebiographie, Rechtfertigunsgbiographie (&#8221;Meine Beichte&#8221;), Reinkarnations-Biographie, &#8230; um nur einige assoziativ zu nennen.</p>
<p>Jetzt hinzugekommen, und das ist mir erst durch den <strong><a href="http://www.meine-biographie.com/?p=4809" target="_blank">Fall Mäckler</a></strong> in der Wikipedia bewusst geworden, ist eine neue Spezies: die <strong>Wikipedia-Biographie.</strong> Das ist <em>die</em> lexikalische Biographie der Zukunft, und ihre Autoren arbeiten unter neuen Bedingungen, wie sie traditionelle Lexikon-Autoren nicht hatten.  Die arbeiteten zwar auch im Team, doch das war klein und handverlesen nach professionellen Gesichtspunkten. Und die klugen Damen und Herren arbeiteten zumeist in engen Klausen, nicht weit vom großen Archiv und der Bibliothek entfernt. Das Archiv bestand vor allem aus einer Unzahl alter Karteikästen und Hängeregistraturen, die bis zur Decke reichten. All das kennen die modernen Wikipedia-Autoren nur vom Hörensagen.</p>
<p>Sie arbeiten, wie man an meinem Fall der <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/10._August_2010#Andreas_M.C3.A4ckler" target="_blank">Löschdiskussion</a></strong> und der anschließenden <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Andreas_M%C3%A4ckler" target="_blank">Artikeldiskussion</a></strong> facettenreich nachvollziehen kann, in einer undurchschaubar groß wirkenden, anarchisch anmutenden Versammlung anonymer Autoren, deren Qualifikation in erschreckend vielen Fällen nicht erkennbar ist. Ihnen gegenüber stehen wenige kluge und qualifizierte Autoren, die letztlich das hohe Niveau der Wikipedia-Artikel schaffen und erhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass arbeitslos gewordene Lexikographen darunter sind, emeritierte Professoren und pensionierte Akademiker, die in der Wikipedia ein anregendes, oft auch geistreiches und sinnstiftendes Betätigungsfeld finden. Dass diese gebildeten Menschen sich bisweilen mit anonymem Dummköpfen auseinandersetzen müssen, die daheim sitzen, online sind und ihre psychischen Störungen über die Tastatur ableiten, mag eine Herausforderung darstellen, die wohl systemimmanent ist und hingenommen wird. In diesem Sinne empfinde ich meinen Fall als ein vielsagendes Zeitzeugnis.</p>
<p><strong>Was sind das für Menschen, die oft hochmotiviert und gebildet sind, die in der Wikipedia arbeiten und biographische Artikel schreiben?</strong> Ich möchte diese Frage ganz bewusst auf biographische Artikel einengen, um in diesem Biographieblog beim Thema zu bleiben. Schreiben Sie in den Kommentaren doch bitte einmal etwas über sich und Ihre lexikalisch-biographische Arbeit!</p>
<ul>
<li>Was fasziniert Sie am Schreiben biographischer Artikel?</li>
<li>Welches sind die größten Herausforderungen?</li>
<li>Spielen persönliche Gefühle eine Rolle - Mögen oder Nicht-Mögen einer Person?  </li>
<li>Welche Fragen zu Ihrer Arbeit würden Sie sich stellen, wenn Sie an meiner Stelle wären?</li>
</ul>
<p>Sie sehen schon, es gäbe viel zu fragen. Mich interessieren Ihre Beiträge, und ich glaube, die monatlich rund 18.000 Leser dieses Biographieblogs auch! Vielen Dank, wenn Sie etwas schreiben, das uns Sie und Ihre Arbeit in der Wikipedia näher bringt.</p>
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