Meditative Reise zur eigenen Biographie

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Ratgeber zur Publikation Ihrer Biographie
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Seien Sie willkommen!

In diesem Blog erhalten Sie Neuigkeiten aus der Arbeit des Biographiezentrums, der Vereinigung deutschsprachiger Biographinnen und Biographen, sowie Informationen zu biographischen Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt und andere aktuelle Beiträge rund um das Thema Biographie.

Möchten Sie Ihre Autobiographie selbst verfassen, bekommen Sie in meinen biographischen Schreibkursen all jene Hilfe, die Ihnen nicht nur das schriftstellerische Handwerk vermitteln, sondern tiefere Schichten des biographischen Schreibens und damit Ihrer selbst öffnen. Freuen Sie sich auf das spannende Abenteuer: in der Erinnerung das eigene Leben zweimal kosten!

Aktuelle Workshop-Termine zum biographischen Schreiben und Publizieren finden Sie hier. Beachten Sie bitte auch die Ausbildungsangebote der Akademie des Biographiezentrums.

Suchen Sie einen Ghostwriter oder Lektor für Ihre Autobiographie oder Firmenchronik, mache ich Ihnen gern ein individuelles Angebot. Zu meinen Referenzen zählen neben zahlreichen Privatpersonen, deren Autobiographie ich als „Ghost“ geschrieben oder als Publizist ediert habe, auch der österreichische Künstler Gottfried Helnwein sowie der international tätige Fußballtrainer Rudi Gutendorf.

Rufen Sie mich an oder mailen Sie mir, wenn Sie Fragen und Anregungen haben!
Ich freue mich, Ihr biographischer Begleiter zu sein.

Herzlichst
Ihr Dr. Andreas Mäckler

Neuauflage: Jochen Stern Autobiographie

Ihm ist nichts fremd - so könnte man meinen, wenn man Jochen Sterns Autobiografie Von Mimen und anderen Menschen (Neuauflage, erschienen im Burg Verlag, Rehau, 2010) liest.

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jetzt kommentieren? 10. August 2010

Kein Millionär geworden mit Biographien - Weltverlag AG kündigt Insolvenz an

Eben meldete Bernd Hoyer, einer der Lizenznehmer des Weltverlags, im 15. Kommentar zu meinem Artikel Weltverlag AG: Millionär werden mit Biographien?, den ich am 1. März 2010 geschrieben habe und der seitdem zahlreiche Kommentierungen erfuhr, dass der Weltverlag Insolvenz angekündigt hat. 

Um das Thema zu aktualisieren, über das ich ursprünglich wegen des (nicht realisierten) Biographie-Portals www.biographien24.com der Weltverlag AG geschrieben habe, eröffne ich den neuen Beitrag mit der Mail von Bernd Hoyer: 

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bisher 10 Kommentare 03. August 2010

Neuerscheinung: Agatha Christie Biographie

Nicht nur Krimi-Fans können sich freuen, auch Leser facettenreicher Biographien finden hier faszinierendes Lebensfutter. Das Buch ist ausserdem schön ediert, zum Verschenken geeignet.

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jetzt kommentieren? 02. August 2010

TV-Themenabend: Elvis Presley

Festtag für alle Elvis-Fans! Arte zeigt am Sonntag, den 15. August 2010 ab 20.15 Uhr Elvis-Filme und -Dokumentationen bis weit nach Mitternacht.

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jetzt kommentieren? 31. Juli 2010

TV-Tipp: Filmportrait Brigitte Bardot

Und noch ein Filmportrait bei Arte am Sonntag, den 8. August um 21.55 Uhr: Brigitte Bardot, die Unbezähmbare.

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jetzt kommentieren? 31. Juli 2010

TV-Filmportrait: Mein Leben - Seyran Ates

Mit der Publikation ihres neuen Buches “Der Islam braucht eine sexuelle Revolution: Eine Streitschrift” hat Seyran Ates kürzlich für Aufsehen gesorgt. Die streitbare Juristin erzählt im Film von Sabine Jainski und Ilona Kalmbach von einem bewegten Leben und dem Aufwachsen zwischen zwei Kulturen: in Arte am Sonntag, den 8. August 2010 um 17 Uhr, in Erstausstrahlung.

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jetzt kommentieren? 31. Juli 2010

TV-Filmportrait: Anne-Sophie Mutter

Gute Zeiten für alle, die gerne musikalische Filmportraits sehen. Arte zeigt am Montag, den 2. August 2010 um 22.35 Uhr ein Filmportrait über die begnadete Geigerin.

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jetzt kommentieren? 31. Juli 2010

TV-Filmportrait: Winnetou darf nicht sterben

Sorry, diesen TV-Tipp hätte ich schon früher geben sollen, geht es doch um Winnetou, den Held meiner Kindheit und Jugend - und Millionen anderer Menschen. Kürzlich habe ich das Winnetou-Puzzle vorgestellt, jetzt zeigt Arte TV am Sonntag, den 1. August 2010 um 23.10 Uhr ein sehenswertes Filmportrait über den großen Häuptling der Apachen.

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jetzt kommentieren? 31. Juli 2010

Neue Reihe: Lebenserinnerungen Ingeborg Wagner

Lesen Sie ab morgen in wöchentlicher Folge die Lebenserinnerungen von Ingeborg Wagner, deren Tochter sagte: „Von meiner Mutter kann man lernen, wie man aus der dicksten Scheiße wieder rauskommt.“

“Vielleicht kann ich tatsächlich mit diesem schonungslosen Bericht einigen Menschen helfen, in ähnlichen Situationen nicht aufzugeben”, schreibt die Autorin.

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jetzt kommentieren? 30. Juli 2010

Lebenserinnerungen: Ingeorg Wagner (Teil 1)

Ingeborg Wagner
…und ich steh immer wieder auf
Mein Leben
Privatedition 2010
(Alle Rechte vorbehalten)

 

„Mutter, warum bist du alt geworden!“

…war das ein Tag! Meine Mutter ist vorgestern ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie hatte plötzlich Luftnot und saß schwer atmend auf ihrem Bett – abends um 22.30 Uhr.

Mir passte das wieder mal überhaupt nicht. Ärgerlich und ungeduldig hatte ich gesagt: „Och Mutti, musst du immer abends mit solchen Sachen kommen! Du weißt doch, dass ich dann wieder nicht einschlafen kann.“ Meistens war nämlich gar nichts, sie bemerkte nur wieder irgendetwas an sich, bekam Angst und steigerte sich da hinein. Wenn ich das sah, bekam ich jedes Mal Herzklopfen, weiche Knie, automatisch Angst um sie, so wie schon als kleines Kind, Angst, dass meiner Mutter etwas passieren könnte. „Ich hab dir doch so oft schon gesagt, wenn dir irgendetwas Probleme bereitet, dann sag es mir früher!“ Ich wusste nie, war das nur Panikmache oder tatsächlich ein körperliches Krankheitssymptom.

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jetzt kommentieren? 29. Juli 2010

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 2)

Ein schwieriger Tag

Heute ist so ein Tag, an dem es gut ist, dass mir hier keiner in die Quere kommt, vor allem nicht die Oma. Warum, es gab eigentlich keinen Grund. Ich hatte nachts sehr gut geschlafen, für mich ist das nach vierzig Jahren extremer Schlafprobleme etwas Besonderes. Hab morgens noch mit Libero im Bett gekuschelt und bin dann aufgestanden. Sofort merkte ich, dass mein operierter Zeh mehr wehtat als am Tag zuvor, das störte mich schon mal gewaltig. Die Nase war auch wieder zu, hatte leichte Halsschmerzen, seit mehreren Wochen eine ständige leichte Erkältung, war schon beim Lungenarzt. Außer einem Lungenemphysem, was ja schlimm genug ist und weshalb ich auch überhaupt nicht mehr rauchen sollte, hat er nichts fest gestellt. Warum ich dauernd heiser bin, weiß niemand. Ein Allergietest wurde gemacht, da ist ebenfalls nichts bei rausgekommen. Na, jedenfalls nerven diese Dinge mich heute wieder einmal gewaltig.

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jetzt kommentieren? 28. Juli 2010

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 3)

Unverstandene Depressionen

Eigentlich wollte ich meine Geschichte mit meiner Kindheit beginnen, aber momentan gibt es in der Presse einige Berichte über Depressionen: Menschen, die berühmt waren, unter Depressionen litten und selbst ihr Leben beendeten. Ich fühle mich durch diese Berichte sehr an frühere Zeiten erinnert, als ich nicht mehr weiter wusste und mehrmals versucht habe, mich umzubringen. Da ich jedes Mal ein Gemisch aus Alkohol und Tabletten zu mir genommen hatte, hieß es halt immer nur, die ist tabletten- und alkoholsüchtig. Ich wurde in irgendeine psychiatrische Klinik gesteckt, auf Entzug gesetzt. Um meine seelischen und Gemütszustände kümmerte sich kaum jemand. Ich war süchtig, das musste man behandeln. Das Warum interessierte fast niemanden.

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jetzt kommentieren? 27. Juli 2010

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 4)

Die ersten Jahre

Am 2. Januar 1948 wurde ich in Witzenhausen geboren. Ich war ein Achtmonatskind mit gerade mal knapp vier Pfund Gewicht. Meine Mutter war eine Bodentreppe hinuntergefallen, anschließend ging die Geburt los. Zu damaliger Zeit war eine Frühgeburt oft ein Todesurteil. Es gab noch keine Brutkästen, die medizinische Versorgung bei Frühgeborenen war einfach noch nicht so weit wie heute. Außerdem herrschte Nachkriegszeit, wo es ohnehin an allem Nötigen fehlte. Bei meiner Mutter kam noch hinzu, dass sie ein paar Monate zuvor von einem Pferd in die Brust gebissen worden war und dann nach meiner Geburt keine Milch für mich hatte. Ein vergleichbares Milchprodukt war nur über Beziehungen auf dem Schwarzmarkt zu erhalten. Zum Glück hatte die Schwägerin meiner Mutter, meine Patentante, zur gleichen Zeit ein Baby - meinen Cousin, und so bekam ich regelmäßig von ihrer Muttermilch etwas ab. Ich hatte also eine richtige Amme. Trotz allem machte der Arzt meiner Mutter nicht viel Hoffnung, er gab mir eine Überlebenschance von vierzehn Tagen. Doch niemand hatte mit meinem starken Willen gerechnet, ich war von Anfang an richtig zäh! Als mein Vater mich das erste Mal sah, sagte er doch glatt: „Ist die aber hässlich, und eine schiefe Nase hat sie auch! Bleibt das denn so?“

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jetzt kommentieren? 26. Juli 2010

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 5)

Berufssuche

Was gab es für Berufe, bei denen ich nicht zu Hause wohnen musste, sondern ich weg konnte? Studieren war ja nun nichts, da hätte ich noch ein paar Jahre in der Schule und zu Hause verbringen müssen - und dann die ewigen Geldsorgen! So entschloss ich mich, Krankenschwester zu werden. Ständig malte ich mir aus, wie es wohl wäre, wenn ich Geld verdienen würde und ich älter wäre - da ginge es mir sicher sehr viel besser! Nun, mit Krankenschwester wurde es schon mal nichts, da ich mir ein halbes Jahr vor dem Schulende ein Knie beim Tanzen ausrenkte.

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bisher 1 Kommentar 25. Juli 2010

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 6)

Kurzes Intermezzo in Bad Pyrmont

Ich zog also nach Pyrmont, mein Vater brachte mich bei dickem Schnee mit dem Auto hin. Meine Mutter blieb die ersten beiden Wochen da und wurde in diesem Privatsanatorium, meiner neuen Arbeitsstelle, gleich mit angestellt. Sie besserte Wäsche aus und verstand sich sehr gut mit der Eigentümerin.

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jetzt kommentieren? 24. Juli 2010

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 7)

Bad Sooden-Allendorf

Humpelnd fing ich meine neue Stelle in Bad Sooden-Allendorf an. Der Fuß tat höllisch weh und war geschwollen, trotzdem lief ich damit in der Küche und Klinik rum. Ich biss die Zähne zusammen und ließ mir nichts anmerken. Vielleicht wurde ich dadurch auch von meiner Angst abgelenkt, denn jetzt hatte ich ja etwas Sichtbares, das wehtat.

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bisher 1 Kommentar 23. Juli 2010

3. Nordwalder Biografietage mit Verleihung des Deutschen Biographiepreises 2010

Hier das vorläufige Programm der 3. Nordwalder Biografietage 2010.

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jetzt kommentieren? 23. Juli 2010

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