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Aus meinem Leben

Schriftstellerisches Werk und biografische Abstrafung

30.11.2015|Kategorien: Aus meinem Leben|Tags: |

Nach dem 19. Oktober brauchte ich einige Tage, bis mir bewusst geworden war, warum mich im Fall Akif Pirinçci die Frage zur Verhältnismäßigkeit zwischen Delikt und anschließendem Strafaufgebot bis hin zur öffentlichen Schändung so stark beschäftigt, obwohl ich keine persönliche Beziehung zu dem Autor habe und seine Pegida-Rede in Dresden vom 19. Oktober 2015 ebenso empörend empfinde, wie vermutlich Millionen andere Menschen auch (gleichwohl bin ich ein Bewunderer seiner schriftstellerischen Kunst, insbesondere der Katzenkrimis). Weiterlesen

Neuerscheinung: Aenigma – 100 Jahre anthroposophische Kunst

20.06.2015|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2015|

Als UPS am Mittwoch, den 17. Juni ein Paket brachte, war ich ziemlich erstaunt über dessen Inhalt: Der Katalog zur Ausstellung „Aenigma – Hundert Jahre anthroposophische Kunst“ im Museum für moderne Kunst in Olomouc (Olmütz / Tschechien) vom 19. März bis 26. Juli 2015 war weit größer und reichhaltiger geworden, als ich erwartet hatte. Respekt vor den Leistungen aller Beteiligten, insbesondere der Editoren und Ausstellungsmacher Reinhold J. Fäth und David Voda! Vom 17. August bis zum 25. Oktober 2015 ist die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) zu sehen.
csm_aenigma_01_df3f0c5a28 Weiterlesen

Kommentare zu unserem Thriller: Die Domina (1)

01.06.2015|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2015|

Neu erschienen – zunächst als Ebook (KNAUR eRIGINALS) – ein Thriller, den die Hamburger Domina Marleen Winterfeld und ich in den Jahren 2007 bis 2015 geschrieben haben. Lady Marleen hatte mich zunächst als Lektor für eine Sammlung von Kundenbriefen engagiert, die sie edieren wollte, und so lernten wir uns in unseren unterschiedlichen Professionen kennen. Irgendwann entstand die Idee, zusammen einen Thriller zu schreiben, und wir machten uns online ans Werk. Hier ist es.

Online-Kurse zum Schreiben der eigenen Biographie

30.05.2015|Kategorien: Aus meinem Leben, Ausbildung Biographin / Biograph, Autobiographisches Schreiben, Biographie schreiben, Eigene Biographie schreiben, Workshops|

Wie viele Menschen ihre Lebensgeschichte und die ihrer Familie aufschreiben, darüber gibt es keine Statistik. Doch es müssen Hunderttausende sein, die das Bedürfnis haben, die eigenen Lebenserinnerungen zu Papier zu bringen. Bereits die Mitgliedszahlen genealogischer Vereine in Deutschland gehen – miteinander addiert – in den fünf- bis sechsstelligen Bereich. Dabei spielt das Alter der Autoren keine zwangsläufige Rolle: Menschen, die sich dem eigenen Lebensende nähern, verspüren selbstverständlich einen größeren existenziellen Druck, rechtzeitig ihre Memoiren zu verfassen, doch auch junge Leute schreiben – nicht nur in Schulen – autobiographische Texte bis hin zu ganzen Büchern. Weiterlesen

Über das Schreiben von Prominenten- und Privatbiografien

23.04.2015|Kategorien: Auftragsbiographik, Aus meinem Leben, Biographie schreiben lassen|

Ich sehe ihn noch vor mir, den drahtigen Fußballtrainer Rudi Gutendorf (geboren 1926), wie er aus seinem Hotelzimmer im ersten Stock zu uns ins Restaurant zurückkommt und ein abgegriffenes gelbes Postpaket auf den Tisch stellt. „Hier ist einiges über mein Leben drin“, sagte er, „Presseartikel, Fotos, Manuskriptfragmente.“ Wenige Stunden zuvor hatten wir bei den Hofer Filmtagen 1999 der Premiere des Films „Der Ball ist ein Sauhund“ beigewohnt – wir, das waren Rudolph Herzog, der Regisseur des Films, sowie dessen Hauptdarsteller „Riegel-Rudi“; außerdem gehörte Rudolphs Mutter Martje Herzog zur Runde, die Exfrau des Regisseurs Werner Herzog. Wir vereinbarten an dem späten Abend, dass ich Rudi Gutendorfs Autobiografie als Co-Autor schreiben würde. Das Buch erschien drei Jahre später. Weiterlesen

Totengedenken: Dr. Dirk Altemann (1948-2015)

19.03.2015|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Schade, wieder jemand gestorben, der in meinem Leben eine freundliche, fördernde Rolle gespielt hat und dessen Tod mich daher traurig macht. Dass wir Freunde waren oder ich ihn näher kannte, wäre übertrieben, doch in den Jahren 1992 bis 1997 war Dirk Altemann als Chefredakteuer der TV-Zeitschrift Gong mein Chef gewesen. Ich denke gern an ihn und bin ihm dankbar.

Totengedenken: Ute Schlossmacher (1958-2015)

02.02.2015|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Mit dem Tod von Schulkameraden stirbt wohl auch ein Teil unseres eigenen Lebens und damit unserer Lebensgeschichte, wenn wir sie nicht aufschreiben. Als ich in Facebook die Nachricht vom nahen Tod meiner Klassenkameradin Ute Schlossmacher las, wurde ich wieder traurig, wenngleich die Nachricht nicht überaschend kam: Ute, die seit langem in England lebte, litt an einer unheilbaren Krankheit: ALS.

Laudatio zum Deutschen Biographiepreis 2014 – danach

07.10.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Deutscher Biographiepreis|

Nette Gesellschaft, die sich anlässlich der Eröffnung der Nordwalder Biografietage und der Laudatio zum Deutschen Biographiepreis 2014 am 26. September getroffen hat.

Neuerscheinung: Enikö Nagy – Sudanese Moments

18.09.2014|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2014|

Das schönste und großartigste Werk, mit dem ich, selbst Autor und Herausgeber, jemals – und es sei es in diesem Fall nur im Vertrieb über Sequenz Medien / xlibri.de – zu tun hatte: SAND IN MY EYES – SUDANESE MOMENTS (150 x 230mm, HC, über 550 Fotos und 250 poetische Texte, mit einem Vorwort der UNESCO. ISBN 9783940190079).

Totengedenken: Anton Widmann (1945-2014)

14.04.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als ich heute im Briefkasten einen Umschlag mit schwarzem Trauerrahmen vorfand, auf den Absender schaute und den Brief im Gehen öffnete, kamen mir die Tränen. Anton Widmann war gestorben – ein Mann, mit dem ich weder verwandt noch enger befreundet war, an den ich aber gleichwohl immer gern denke, weil er in meinem Leben etwas Besonderes bedeutet.

Uli Hoeneß in der JVA Landsberg? Eine persönliche Erinnerung

14.03.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Biographiearbeit|

Die folgenden Sätze in Spiegel Online ließen mich schmunzeln: “Trotz dieser düsteren Vergangenheit gilt die JVA heute als relativ angenehme Haftanstalt. Vor allem Ersttäter sitzen in Landsberg ein, im Gefängnisportal ‘Knast.net’ loben Insassen und Angehörige die ‘Vielzahl an interessanten Freizeitbetätigungen’ sowie ‘eine der besten Knastküchen Deutschlands’. ”

Wie einige Wikipedia-Autoren andere diffamieren

10.03.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

“Freies Wissen für alle – weltweit”, “Wikipedia muss Weltkurlturerbe werden”, “eine der meistbesuchten Webseiten im Internet” – das alles klingt großartig. Doch das Wikipedia-Phänomen hat auch dunkle Seiten, denen ich mich hier aus gegebenem Anlass in einigen Punkten zuwende.

Wie ich den Kunstwissenschaftler Reinhold Fäth wieder traf (3)

21.02.2014|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Am Donnerstag, den 13. Februar 2014 führte mich mein Weg von Bayern zum Biographiezentrum in Bad Sooden-Allendorf auch nach Apolda zu Reinhold Fäth. Ich sehe es realistisch: In diesem Leben leiste ich voraussichtlich keine Forschungsarbeiten mehr zur anthroposophischen Malerei. Deshalb habe ich ihm nach unserem ersten Treffen meine Fachbibliothek zu diesem Thema geschenkt, die ich während meiner Promotionszeit und danach angeschafft hatte.

Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (7)

08.02.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Wer Wikipedia-Autoren bei der Arbeit zuschauen will, studiert am besten die Diskussionsseiten zu den entsprechenden Artikeln. So verfolge ich manchmal mit Interesse, bisweilen auch mit Entsetzen, die Werkstattkorrespondenzen, u.a. zu dem Artikel, meine Person betreffend, an dem rund 60 Autoren mitgearbeitet haben.

Totengedenken: Antje Siebrecht (1958-2013)

03.01.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als mich am 28. Dezember 2013 vormittags ein Schulfreund anrief und mitteilte, dass Antje Siebrecht am 21. Dezember gestorben sei, unsere Klassenkameradin, mit 55 Jahren, bereitete ich gerade einen viertägigen Schreibkurs für 16 TeilnehmerInnen vor, die am Nachmittag in unserem Biographiezentrum eintreffen sollten: „Schreiben zwischen den Jahren.“ Mein Programmpunkt waren Kurzkrimis für die Yellow Press. „Mitten aus dem Leben hat uns unsere liebste einzige Tochter verlassen“, las mein Freund den Text der Traueranzeige in der HNA vom 27.12.2013 vor. Die Nachricht habe ihn erschüttert. Weiterlesen

Wie ich den Kunstwissenschaftler Reinhold Fäth wieder traf (2)

12.06.2013|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Eine schöne Nachricht erhielt ich kürzlich von dem Kunstwissenschaftler Reinhold Fäth.Das Museum für moderne Kunst in Olomouc (Olmütz, Tschechien) beginnt mit einer umfangreichen Retrospektive anthroposophischer Kunst, über die ich vor rund 25 Jahren promoviert habe. Kuratoren und Herausgeber der Publikation sind Reinhold J. Fäth (Apolda) und David Voda (Olomouc). Voraussichtliches Datum: 9.10.2014 – 31.1.2015. Weitere Infos finden Sie hier: AENIGMA_expose_2013

Verleumdung durch Wikipedia? Oder: Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (6)

20.03.2013|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Die Wikipedia-Biographie als neues Subgenre der Biographik ist ein faszinierendes Phänomen, dem ich mich bereits mehrfach gewidmet habe. Siehe hier: https://www.meine-biographie.com/category/wikipedia-casus-mackler/

Warum ich Franz Trojans Autobiographie nicht weiter schreibe

08.10.2012|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Spider Murphy Gang Bandbiografie|

Weil ich immer wieder darauf angesprochen wurde, folgendes Statement. Auch wenn es bedauerlich ist: Ich habe das Biographieprojekt mit Franz Trojan (siehe auch hier und hier) zwischenzeitlich auf Eis gelegt. Das hat inhaltliche und wirtschaftliche Gründe. Ohne die Zusammenarbeit mit der Spider Murphy Gang wollte keiner der Verlage, die ich angesprochen habe, das Projekt haben – der Hannibal Verlag (Koch Media) hätte bei einer Mitarbeit von Günther Sigl und SMG durchaus Interesse gehabt.

Etikettenschwindel – VDM, Alphascript, Betascript & Co.

25.08.2012|Kategorien: Aus meinem Leben|

Als ich vor wenigen Tagen über die Copy/Paste-Biographie in eigener Sache schrieb und das Buch “Andreas Mäckler” bei VDM bestellte – in Erwartung eines biographischen Werks über mich im Copy/Paste-Verfahren -, hätte ich trotz genügend Warnungen im Internet nicht gedacht, dass das Ergebnis in meinen Augen schlichtwegs Betrug ist! Ich habe schon einige publizistische Entgleisungen miterlebt, aber hier wird systematisch Etikettenschwindel betrieben. Mir juckt es in den Fingern, unter Hinweis darauf und in Verbindung mit meinem Persönlichkeitsrecht dagegen juristisch vorzugehen. Wer von den Tausenden anderen Betroffenen aus der Wikipedia macht mit?  Weiterlesen

Die Copy/Paste-Biographie

22.08.2012|Kategorien: Aus meinem Leben, Biographie schreiben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Als ich im Jahr 2002 bei einem Symposium an der Frankfurter Uni über die Rematerialisierung digitalisierter Texte sprach, dachte ich nicht daran, dass es auch mich erwischen könnte. Jetzt staunte ich nicht schlecht über ein Buch mit dem Titel “Andreas Mäckler”, das laut Ausschreibung des Verlags 108 Seiten Umfang hat und aus Wikipedia-Artikeln sowie weiteren öffentlich zugänglichen Fundstellen aus dem Internet zusammengestellt worden ist. Ob auch meine Facebook-Einträge darin enthalten sind? Weiterlesen

Werkbiographisches Interview mit Volker Sommer in der FR

21.07.2012|Kategorien: Aus meinem Leben|

Zeitgleich in der FR und in der Berliner Zeitung erschien gestern am Freitag, 20.7.2012, ein Interview mit einem meiner ältesten Freunde noch aus der Studienzeit, Volker Sommer: “Der Schamane im Märchenwald.” Lesen Sie hier: Volker_Sommer_Feuilleton

Jubiläum: 25 Jahre mein Buch “Was ist Kunst..?” erfolgreich auf dem Buchmarkt

21.07.2012|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Wie die Zeit vergeht: ein Vierteljahrhundert! Ich sehe mich noch heute mit 54 Jahren als jungen Mann – sei er mit hübschen jungen Frauen zusammen oder beim Studium der Kunstgeschichte in Marburg (was ja durchaus zusammengehört 😉 ). Okay okay: Auch wenn das nur noch eine dämliche Altherren-IIllusion ist, bleibt zumindest die Erinnerung (bis auch die leider erlöscht).

Im Ernst: In Marburg legte ich im November 1982 den Grundstein zu einer Reihe von Büchern, deren mithin erfolgreichstes Was ist Kunst…? werden sollte und heute noch vom Dumont Buchverlag in ich-weiß-nicht-wievielter Auflage verkauft wird (neben neuen Auflagen gab es mehrere unveränderte Nachdrucke, die ich irgendwann nicht mehr gezählt habe). Weiterlesen

in memoriam: Jon Lord (Deep Purple)

17.07.2012|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als ich gestern kurz vor Mitternacht aufhörte, an einer Szene meines neuen Dominakrimis zu schreiben, und zur Entspannung im Internet surfte, stieß ich auf die Nachricht von Jon Lords Tod, der 71 Jahre alt geworden ist. Bauchspeicheldrüsenkrebs. Jon Lord war seit meiner frühen Jugend einer meiner Lieblingsmusiker, und Deep Purple eine meiner Lieblingsbands. Zu manchen Songs, wie Black Night oder Child in Time, könnte ich Lebensgeschichten schreiben – Deep Purple schufen Soundtracks meines Lebens, oder zumindest Passagen daraus. Wobei ich besonders Jon Lords Einfluß und seine Kompositionen, die Fusion von Klassik und Rock, liebte. Von keinen Musikern besitze ich so viele Platten, CDs und Musik-DVDs, wie von Deep Purple und Jon Lord. Auf seiner Homepage steht seit gestern: “Jon geht von der Dunkelheit ins Licht.” Weiterlesen

Blogger-Pause wegen Umzug

05.04.2012|Kategorien: Aus meinem Leben|

Warum seit mehr als zwei Wochen keine aktuellen Beiträge mehr in diesem Biographie-Blog? Die Antwort ist einfach: Am 17. März sind wir aus dem idyllischen Fuchstal in Bayern (bei Landsberg/Lech) in das ebenfalls idyllische Bad Sooden-Allendorf gezogen, wo wir 100 Meter entfernt von unserem Biographiezentrum ein Gästehaus übernommen haben, das wir derzeit mit viel Aufwand an Schweiß und Geld renovieren: das Haus am Haintor.