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Aus meinem Leben

Neuerscheinung: Enikö Nagy – Sudanese Moments

18.09.2014|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2014|

Das schönste und großartigste Werk, mit dem ich, selbst Autor und Herausgeber, jemals – und es sei es in diesem Fall nur im Vertrieb über Sequenz Medien / xlibri.de – zu tun hatte: SAND IN MY EYES – SUDANESE MOMENTS (150 x 230mm, HC, über 550 Fotos und 250 poetische Texte, mit einem Vorwort der UNESCO. ISBN 9783940190079).

Totengedenken: Anton Widmann (1945-2014)

14.04.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als ich heute im Briefkasten einen Umschlag mit schwarzem Trauerrahmen vorfand, auf den Absender schaute und den Brief im Gehen öffnete, kamen mir die Tränen. Anton Widmann war gestorben – ein Mann, mit dem ich weder verwandt noch enger befreundet war, an den ich aber gleichwohl immer gern denke, weil er in meinem Leben etwas Besonderes bedeutet.

Uli Hoeneß in der JVA Landsberg? Eine persönliche Erinnerung

14.03.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Biographiearbeit|

Die folgenden Sätze in Spiegel Online ließen mich schmunzeln: “Trotz dieser düsteren Vergangenheit gilt die JVA heute als relativ angenehme Haftanstalt. Vor allem Ersttäter sitzen in Landsberg ein, im Gefängnisportal ‘Knast.net’ loben Insassen und Angehörige die ‘Vielzahl an interessanten Freizeitbetätigungen’ sowie ‘eine der besten Knastküchen Deutschlands’. ”

Wie einige Wikipedia-Autoren andere diffamieren

10.03.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Schwarzbuch Wikipedia, Wikipedia / Casus Mäckler|

“Freies Wissen für alle – weltweit”, “Wikipedia muss Weltkurlturerbe werden”, “eine der meistbesuchten Webseiten im Internet” – das alles klingt großartig. Doch das Wikipedia-Phänomen hat auch dunkle Seiten, denen ich mich hier aus gegebenem Anlass in einigen Punkten zuwende.

Wie ich den Kunstwissenschaftler Reinhold Fäth wieder traf (3)

21.02.2014|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Am Donnerstag, den 13. Februar 2014 führte mich mein Weg von Bayern zum Biographiezentrum in Bad Sooden-Allendorf auch nach Apolda zu Reinhold Fäth. Ich sehe es realistisch: In diesem Leben leiste ich voraussichtlich keine Forschungsarbeiten mehr zur anthroposophischen Malerei. Deshalb habe ich ihm nach unserem ersten Treffen meine Fachbibliothek zu diesem Thema geschenkt, die ich während meiner Promotionszeit und danach angeschafft hatte.

Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (7)

08.02.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Wer Wikipedia-Autoren bei der Arbeit zuschauen will, studiert am besten die Diskussionsseiten zu den entsprechenden Artikeln. So verfolge ich manchmal mit Interesse, bisweilen auch mit Entsetzen, die Werkstattkorrespondenzen, u.a. zu dem Artikel, meine Person betreffend, an dem rund 60 Autoren mitgearbeitet haben.

Totengedenken: Antje Siebrecht (1958-2013)

03.01.2014|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als mich am 28. Dezember 2013 vormittags ein Schulfreund anrief und mitteilte, dass Antje Siebrecht am 21. Dezember gestorben sei, unsere Klassenkameradin, mit 55 Jahren, bereitete ich gerade einen viertägigen Schreibkurs für 16 TeilnehmerInnen vor, die am Nachmittag in unserem Biographiezentrum eintreffen sollten: „Schreiben zwischen den Jahren.“ Mein Programmpunkt waren Kurzkrimis für die Yellow Press. „Mitten aus dem Leben hat uns unsere liebste einzige Tochter verlassen“, las mein Freund den Text der Traueranzeige in der HNA vom 27.12.2013 vor. Die Nachricht habe ihn erschüttert. Weiterlesen

Wie ich den Kunstwissenschaftler Reinhold Fäth wieder traf (2)

12.06.2013|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Eine schöne Nachricht erhielt ich kürzlich von dem Kunstwissenschaftler Reinhold Fäth.Das Museum für moderne Kunst in Olomouc (Olmütz, Tschechien) beginnt mit einer umfangreichen Retrospektive anthroposophischer Kunst, über die ich vor rund 25 Jahren promoviert habe. Kuratoren und Herausgeber der Publikation sind Reinhold J. Fäth (Apolda) und David Voda (Olomouc). Voraussichtliches Datum: 9.10.2014 – 31.1.2015. Weitere Infos finden Sie hier: AENIGMA_expose_2013

Verleumdung durch Wikipedia? Oder: Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (6)

20.03.2013|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Die Wikipedia-Biographie als neues Subgenre der Biographik ist ein faszinierendes Phänomen, dem ich mich bereits mehrfach gewidmet habe. Siehe hier: https://www.meine-biographie.com/category/wikipedia-casus-mackler/

Warum ich Franz Trojans Autobiographie nicht weiter schreibe

08.10.2012|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Spider Murphy Gang Bandbiografie|

Weil ich immer wieder darauf angesprochen wurde, folgendes Statement. Auch wenn es bedauerlich ist: Ich habe das Biographieprojekt mit Franz Trojan (siehe auch hier und hier) zwischenzeitlich auf Eis gelegt. Das hat inhaltliche und wirtschaftliche Gründe. Ohne die Zusammenarbeit mit der Spider Murphy Gang wollte keiner der Verlage, die ich angesprochen habe, das Projekt haben – der Hannibal Verlag (Koch Media) hätte bei einer Mitarbeit von Günther Sigl und SMG durchaus Interesse gehabt.

Etikettenschwindel – VDM, Alphascript, Betascript & Co.

25.08.2012|Kategorien: Aus meinem Leben|

Als ich vor wenigen Tagen über die Copy/Paste-Biographie in eigener Sache schrieb und das Buch “Andreas Mäckler” bei VDM bestellte – in Erwartung eines biographischen Werks über mich im Copy/Paste-Verfahren -, hätte ich trotz genügend Warnungen im Internet nicht gedacht, dass das Ergebnis in meinen Augen schlichtwegs Betrug ist! Ich habe schon einige publizistische Entgleisungen miterlebt, aber hier wird systematisch Etikettenschwindel betrieben. Mir juckt es in den Fingern, unter Hinweis darauf und in Verbindung mit meinem Persönlichkeitsrecht dagegen juristisch vorzugehen. Wer von den Tausenden anderen Betroffenen aus der Wikipedia macht mit?  Weiterlesen

Die Copy/Paste-Biographie

22.08.2012|Kategorien: Aus meinem Leben, Biographie schreiben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Als ich im Jahr 2002 bei einem Symposium an der Frankfurter Uni über die Rematerialisierung digitalisierter Texte sprach, dachte ich nicht daran, dass es auch mich erwischen könnte. Jetzt staunte ich nicht schlecht über ein Buch mit dem Titel “Andreas Mäckler”, das laut Ausschreibung des Verlags 108 Seiten Umfang hat und aus Wikipedia-Artikeln sowie weiteren öffentlich zugänglichen Fundstellen aus dem Internet zusammengestellt worden ist. Ob auch meine Facebook-Einträge darin enthalten sind? Weiterlesen

Werkbiographisches Interview mit Volker Sommer in der FR

21.07.2012|Kategorien: Aus meinem Leben|

Zeitgleich in der FR und in der Berliner Zeitung erschien gestern am Freitag, 20.7.2012, ein Interview mit einem meiner ältesten Freunde noch aus der Studienzeit, Volker Sommer: “Der Schamane im Märchenwald.” Lesen Sie hier: Volker_Sommer_Feuilleton

Jubiläum: 25 Jahre mein Buch “Was ist Kunst..?” erfolgreich auf dem Buchmarkt

21.07.2012|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Wie die Zeit vergeht: ein Vierteljahrhundert! Ich sehe mich noch heute mit 54 Jahren als jungen Mann – sei er mit hübschen jungen Frauen zusammen oder beim Studium der Kunstgeschichte in Marburg (was ja durchaus zusammengehört 😉 ). Okay okay: Auch wenn das nur noch eine dämliche Altherren-IIllusion ist, bleibt zumindest die Erinnerung (bis auch die leider erlöscht).

Im Ernst: In Marburg legte ich im November 1982 den Grundstein zu einer Reihe von Büchern, deren mithin erfolgreichstes Was ist Kunst…? werden sollte und heute noch vom Dumont Buchverlag in ich-weiß-nicht-wievielter Auflage verkauft wird (neben neuen Auflagen gab es mehrere unveränderte Nachdrucke, die ich irgendwann nicht mehr gezählt habe). Weiterlesen

in memoriam: Jon Lord (Deep Purple)

17.07.2012|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als ich gestern kurz vor Mitternacht aufhörte, an einer Szene meines neuen Dominakrimis zu schreiben, und zur Entspannung im Internet surfte, stieß ich auf die Nachricht von Jon Lords Tod, der 71 Jahre alt geworden ist. Bauchspeicheldrüsenkrebs. Jon Lord war seit meiner frühen Jugend einer meiner Lieblingsmusiker, und Deep Purple eine meiner Lieblingsbands. Zu manchen Songs, wie Black Night oder Child in Time, könnte ich Lebensgeschichten schreiben – Deep Purple schufen Soundtracks meines Lebens, oder zumindest Passagen daraus. Wobei ich besonders Jon Lords Einfluß und seine Kompositionen, die Fusion von Klassik und Rock, liebte. Von keinen Musikern besitze ich so viele Platten, CDs und Musik-DVDs, wie von Deep Purple und Jon Lord. Auf seiner Homepage steht seit gestern: “Jon geht von der Dunkelheit ins Licht.” Weiterlesen

Blogger-Pause wegen Umzug

05.04.2012|Kategorien: Aus meinem Leben|

Warum seit mehr als zwei Wochen keine aktuellen Beiträge mehr in diesem Biographie-Blog? Die Antwort ist einfach: Am 17. März sind wir aus dem idyllischen Fuchstal in Bayern (bei Landsberg/Lech) in das ebenfalls idyllische Bad Sooden-Allendorf gezogen, wo wir 100 Meter entfernt von unserem Biographiezentrum ein Gästehaus übernommen haben, das wir derzeit mit viel Aufwand an Schweiß und Geld renovieren: das Haus am Haintor. 

TV-Tipp: Zum 25. Todestag von Andy Warhol

22.02.2012|Kategorien: Aus meinem Leben, Filmbiographien, Totengedenken|

In meinem Arbeitszimmer hängt über einer Präsentation meiner Buchpublikationen ein Warhol-Portrait (Siebdruck) von Gottfried Helnwein, handschriftlich signiert mit der Zeile: “Für Andy von Herzen. Gottfried Helnwein 90”. Warhol mochte ich immer, diese Mischung aus Genialität und Störung. Arte bringt jetzt eine zweiteilige Dokumentation über den Godfather of Pop, und zwar Teil 1 am Samstag, den 25.2.2012 um 22 Uhr. Teil 2 folgt am Sonntag, den 26.2. um 23.50 Uhr. Wiederholung ist am 29.02.2012 um 10.40 Uhr. Mit dabei: Bob Dylan, Jeff Koons, Laurie Anderson. Weiterlesen

Biographisches Textportrait Andreas Mäckler

28.10.2011|Kategorien: Aus meinem Leben|

Durch den Künstler Ralph Ueltzhoeffer bin ich auf digitalisierte Textportraits aufmerksam geworden. Einen längeren Artikel dazu finden Sie hier. Dann fand ich dieses Tutorial, mit dessen Hilfe man selbst solche Textportraits erstellen kann: http://www.gimpusers.de/tutorials/text-portrait-erstellen

FH Kunst in Arnstadt – insolvent?

11.09.2011|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Als ich für den 21. Juni 2011 zu einem Vortrag in der FH Kunst Arnstadt eingeladen wurde, ahnte ich nicht, dass ich mehr als zwei Monate später immer noch nicht mein bescheidenes Honorar von EUR 200,- für den Vortrag zuzüglich Reisekosten bei rund 900 km (EUR 134,40) sowie Hotel (EUR 47,-) bezahlt bekomme. Hotel- und Benzinkosten hatte ich vorlegen müssen.

Meine Frau in Mombasa ausgeraubt

06.09.2011|Kategorien: Aus meinem Leben, Uganda, meine 2. Heimat|

Eben rief meine kenianische Frau Farida aus Mombasa/Kenia an, wo sie gerade mit unserer kleinen Tochter Anelia bei den Trauerfeierlichkeiten für ihre Schwester Amina ist, die am 19. Juli tödlich verunglückte.

Neuerscheinung: Christoph Poschenrieder – Der Spiegelkasten

02.09.2011|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2011|

Der Dienstag, 31. August 2011 war ein schöner Tag, denn der Briefträger brachte mir eine Büchersendung ohne Absender. Ich öffnete das braune Kuvert und zog das neue Buch meines Freundes Christoph Poschenrieder hervor: Der Spiegelkasten, frisch von Diogenes ausgeliefert. Ich schlug die ersten Seiten auf und las die Widmung in filigraner Handschrift: “Für Doc Mac, meinen alten Wurstgenossen! Christoph Poschenrieder August 2011”.

“Meine Biographie” wird international: My Biography

01.09.2011|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|

Nach zweieinhalb Jahren Arbeit und Erfahrung sammeln im Vertrieb meiner Online-Biographiekurse freue ich mich, heute die ersten sechs englischsprachigen Länder mit der Übersetzung meiner Biographiekurse bedienen zu können. Hauptdomain ist www.my-biography.org

Fotos in der Biographiearbeit

29.07.2011|Kategorien: Aus meinem Leben|

Fotos und die Kunst, sie zu lesen, sind eine wichtige Quelle der Biographiearbeit. Kürzlich schickte mir mein geliebter Schulfreund Werner Fritz, mit dem mich schon rund 40 Lebensjahre verbinden, folgendes Foto mit eigenwillig-ironischer Interpretation. Glauben Sie nicht, dass mich solche Bilder des Alterns nur glücklich machen! Doch was sollen wir tun, als zunehmend mehr auf unser Leben zurückzublicken und sich zu fragen, wofür all das… (Affen-Theater) gut sein soll?

Totengedenken: Amina

28.07.2011|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken, Uganda, meine 2. Heimat|

Als am Dienstag, den 19. Juli 2011 um 2 Uhr morgens bei uns im Flur das Telefon klingelte, konnte es nichts gutes bedeuten, vor allem, als ich meine Frau Farida weinen hörte.