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Aus meinem Leben

Neuauflage: Sandra Uschtrins Autorenhandbuch

28.05.2010|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Heute ist ein schöner Tag! Eben brachte mir der Briefträger ein Belegexemplar des neuen Handbuchs für Autorinnen und Autoren von Sandra Uschtrin, das nun in 7., völlig überarbeiteter und erweiterter Auflage vorliegt. Hatte ich schon in der vorigen Auflage den Artikel über Books on Demand und das Geschäft mit Autoren geschrieben, durfte ich nun noch einen zweiten Artikel beisteuern: Privatbiographien schreiben.

Besonders freut mich, dass auch meine beiden Kolleginnen Claudia Cremer und Kerstin Murmann mit einem fundierten Artikel vertreten sind: Berufsbild Biograph/Biographin: das Leben anderer Menschen aufschreiben. Das macht mich sehr glücklich, schreiben sie doch auch positives über unsere Ausbildungskurse im Biographiezentrum, an denen sie teilgenommen haben. Erfolgreiche Absolventen sind die beste Referenz! Mein Freund und Partner in der Leitung des Biographiezentrums, Stefan Schwidder, ist ebenfalls mit einem Beitrag zu seiner langjährigen Seminartätigkeit dabei. Weiterlesen

3. Auflage 2010: Mein Leben als Dagobert

26.05.2010|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Arno Funke, besser bekannt als Kaufhauserpresser Dagobert, lernte ich im Juni 2007 kennen. Da heiratete mein Freund, der Regisseur Rudolph Herzog, (Sohn des Regisseurs Werner Herzog) auf der Insel Patmos, und einer der rund 150 Gäste war Arno Funke: ein stiller, sehr sympathischer Mensch, der drei Jahre zuvor  in Rudolphs Trilogie THE HEIST (Channel 4) mitgespielt hatte: eine spannende Versammlung hochkarätiger Gangster, die unter Reality-TV-Bedingungen das bzw. die “perfekte(n) Verbrechen” in Szene setzten. Weiterlesen

Lesetipp: Interview mit Christoph Poschenrieder

08.05.2010|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: , , |

Ich habe es ja schon angedeutet: Mit seinem Schopenhauer-Roman – historisch, biographisch, fein gezeichnet in Dichtung und Wahrheit – ist Christoph Poschenrieder zu meinem Lieblingsautor geworden. Sein Debüt zu lesen oder eine seiner Lesungen zu besuchen, wie jüngst am 6. Mai 2010 in Weilheim/Oberbayern, vergnügen Geist, Phantasie und Sprachkunst. Besuchen Sie Christoph Poschenrieders Homepage: www.poschenrieder.de

Neuerscheinung: Die Welt ist im Kopf

02.03.2010|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: , |

Eben bekam ich einen Schreck. Ich schaute im Archivregal nach, wann ich für Mediakonzept Karmann in München das Drehbuch zum Dokumentarfilm „Wissen ohne Ende – Brockhaus und Meyer – Vom Lexikon zu Multimedia“ geschrieben hatte: 1998 (Deutsche Welle TV). Also vor rund zwölf Jahren – so lange ist es her, dass ich Christoph Poschenrieder kennengelernt habe. 

Christoph hatte als Drehbuchautor bei Fritz Karmann bereits einige Dokumentarfilme geschrieben, die mir Vorbild waren (darunter „Das Jahrhundert der Technik“, BR 1998). Als Neuling hatte ich damals keine Ahnung vom Film-Business und vom Drehbuchschreiben, und Christoph half mir mit guten Tipps, das Drehbuch in gute Form zu bringen. Es blieb mein einziges – die Filmwelt war nicht meine Welt, wie sich schnell im Laufe der Zusammenarbeit mit der Filmproduktion zeigte. Ich glaubte an den Autor und dessen maßgeblicher Instanz für die Produktion, wurde jedoch rasch belehrt, dass er in diesem Gewerbe zumeist kaum mehr als ein Wasserträger ist. Dazu hatte ich keine Lust. Weiterlesen

Biografische Fotobücher (2)

29.12.2009|Kategorien: Anelia-Bücher, Aus meinem Leben, Biographische Fotobücher|Tags: |

Kaum geht das Jahr 2009 zu Ende, ist auch schon Band II meiner Anelia-Bücher fertig. Band I der Jahresbände für meine geliebte Tochter Anelia Mäckler, die 2008 geboren worden ist, finden Sie hier:

Hi Mzungu! How are you?

11.12.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben, Uganda, meine 2. Heimat|Tags: , |

Hier der Zeitschriftenartikel, den ich nach meiner Uganda-Reise (4. August bis 1. September 2009) geschrieben habe:

Hi Mzungu! How are you?
Erster Besuch bei meinen Schwiegereltern in Uganda
(c) Von Andreas Mäckler

Nach siebzehn Stunden Flug und Transfer hätten wir in unserem neuen Zuhause gern etwas zu trinken bekommen, Sprudel vielleicht für die beiden Jungs, mir wäre Wasser lieb gewesen, und ein Kaffee mit Milch zum Aufwachen. Morgens um fünf Uhr waren wir von der Familie meiner Frau am Flughafen Kampala abgeholt worden – freundliche dunkelhäutige Gestalten, die uns scheu die Hand reichten und sich in meinen Augen kaum von der Dämmerung abhoben, so müde waren wir. Dann die rasante Fahrt im Sammeltaxi, einem klapprigen 14-sitzigen Minibus japanischen Fabrikats ohne funktionierendem Abblendlicht, über Schlaglöcher und Bodenwellen hinweg durch kaum erleuchtete Straßen. Viel sehen von der Hauptstadt Ugandas konnte ich nicht, doch schlafen auch nicht. Nur Farida, meine Frau, war munter und plauderte lachend auf Buganda – der landesüblichen Sprache – über die Fahrgeräusche hinweg mit ihren Eltern und Geschwistern, die sie jahrelang nicht gesehen hatte. Von den Angehörigen, über hundert, die zu ihrer Familie zählen, waren neun zum frühmorgendlichen Empfang am Flugplatz gekommen: mehr hätten in dem Minibus mit uns und dem Gepäck keinen Platz gefunden. Weiterlesen

Zum Tod von Domenica Niehoff

17.02.2009|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|Tags: , |

Ihr Tod am 12. Februar 2009 berührte mich. Wir lernten uns 1991 kennen, da machte ich ein biographisches Interview-Buch mit dem österreichischen “Schockmaler” Gottfried Helnwein (“Malerei mus sein wie Rockmusik” – Gottfried Helnwein im Gespräch mit Andreas Mäckler). Während der Arbeit bereitete ich schon ein Nachfolge-Projekt vor. So nahm ich Kontakt mit Domenica auf, die damals ihren Beruf gewechselt hatte und Streetworkerin geworden war.

Testament und Autobiographie

06.02.2009|Kategorien: Aus meinem Leben, Biographische Meditationen|Tags: , , , , , , , , , , , , , , , |

Haben Sie Ihr Testament schon geschrieben? Ich habe mir damit 50 Jahre lang Zeit genommen und sie immer wieder verdrängt, diese Vorstellung, was passieren soll, wenn man gestorben ist. Haben Sie es gerade bemerkt, diese indifferente Formulierung “man”, mit der “man” sich so gerne aus der Konkretion schleicht? Richtig muss es heißen: “Wenn ich gestorben bin”, denn dieser Tod ist meiner! Nicht “man” stirbt, sondern ich sterbe bzw. bin schon gestorben, wenn meine Familie das Testament liest. Das muss ich mir vorstellen, während ich jetzt meinen letzten Willen formuliere: Ich bin gestorben und meine Frau, meine Kinder und engen Freude sitzen mit verweinten Augen im Wohnzimmer und lesen meine Verfügung, z.B. dies: Weiterlesen

Biografische Fotobücher (1)

01.02.2009|Kategorien: Anelia-Bücher, Aus meinem Leben, Biographische Fotobücher|Tags: , , , , |

Gelobt sei das digitale Zeitalter! Oft frage ich mich, wie wir ohne Computer, Digitaldruck und Internet überhaupt leben und publizieren konnten. Natürlich fotografiere ich digital: Ein Segen für mich und meine Lieben, denn jetzt bekommt meine Tochter Anelia Mäckler (geb. am 22. Mai 2008) jährlich ein biografisches Fotobuch mit erläuternden Texten von mir geschenkt. Gerade ist Band I mit 144 Seiten fertig geworden.