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Totengedenken

Totengedenken: Christof Zirkel

06.11.2012|Kategorien: Totengedenken|

Was bleibt? Heute sprach ich beim Frühstück mit einem Gast in unserem Gästehaus des Biographiezentrums: eine Studentin der Alice Salomon Hochschule in Berlin, die dort biographisches und kreatives Schreiben studiert. Weil ich von der ASH immer wieder Gutes höre, sprach ich sie auf Christof Zirkel an, dessen “Schreibschrift” ich bewundere und mehrmals in meinem Biographieblog empfohlen habe. Er sei gestorben, sagte mein Gast, am 11. September 2012. Ich war geschockt.

in memoriam: Jon Lord (Deep Purple)

17.07.2012|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als ich gestern kurz vor Mitternacht aufhörte, an einer Szene meines neuen Dominakrimis zu schreiben, und zur Entspannung im Internet surfte, stieß ich auf die Nachricht von Jon Lords Tod, der 71 Jahre alt geworden ist. Bauchspeicheldrüsenkrebs. Jon Lord war seit meiner frühen Jugend einer meiner Lieblingsmusiker, und Deep Purple eine meiner Lieblingsbands. Zu manchen Songs, wie Black Night oder Child in Time, könnte ich Lebensgeschichten schreiben – Deep Purple schufen Soundtracks meines Lebens, oder zumindest Passagen daraus. Wobei ich besonders Jon Lords Einfluß und seine Kompositionen, die Fusion von Klassik und Rock, liebte. Von keinen Musikern besitze ich so viele Platten, CDs und Musik-DVDs, wie von Deep Purple und Jon Lord. Auf seiner Homepage steht seit gestern: “Jon geht von der Dunkelheit ins Licht.” Weiterlesen

TV-Tipp: Memory Books

15.03.2012|Kategorien: Biographie schreiben, Filmbiographien, Totengedenken, Uganda, meine 2. Heimat|

Arte zeigt am 31. März um 15.30 Uhr eine sehenswerte Dokumentation, die ich als Uganda-Fan ansehen werde. In Uganda leben allein zwei Millionen Waisen, die ihre Eltern aufgrund von Aids verloren haben. Im Land entstand eine Initiative, genannt “Memory Books”, durch die HIV-infizierte Eltern angeleitet werden, ihre Familienerinnerungen aufzuschreiben. So entstehen Hefte mit Fotos, einfachen Zeichnungen, Ratschlägen, Gedanken und Wünschen. Sie sind oft das Einzige, was den Kindern bleibt, wenn die Eltern gestorben sind – ihr wertvollster Besitz. Christa Grafs Dokumentarfilm wirft einen berührenden Blick in diese Bücher und begleitet einige Kinder und Eltern beim Schreiben. Weiterlesen

TV-Tipp: Zum 25. Todestag von Andy Warhol

22.02.2012|Kategorien: Aus meinem Leben, Filmbiographien, Totengedenken|

In meinem Arbeitszimmer hängt über einer Präsentation meiner Buchpublikationen ein Warhol-Portrait (Siebdruck) von Gottfried Helnwein, handschriftlich signiert mit der Zeile: “Für Andy von Herzen. Gottfried Helnwein 90”. Warhol mochte ich immer, diese Mischung aus Genialität und Störung. Arte bringt jetzt eine zweiteilige Dokumentation über den Godfather of Pop, und zwar Teil 1 am Samstag, den 25.2.2012 um 22 Uhr. Teil 2 folgt am Sonntag, den 26.2. um 23.50 Uhr. Wiederholung ist am 29.02.2012 um 10.40 Uhr. Mit dabei: Bob Dylan, Jeff Koons, Laurie Anderson. Weiterlesen

100 Koffer für die letzte Reise

13.12.2011|Kategorien: Totengedenken|

Wie alles Irdische, ist jetzt auch in der ehemailgen Karmeliterkirche in München Fritz Roths Wanderausstellung 100 Koffer für die letzte Reise abgebaut worden. Den Bestatter Fritz Roth lernte ich 2009 auf der Seniorenmesse Sennova in Leipzig kennen. Weil meistens wenige Besucher auf der Messe waren, hatten wir Aussteller genügend Zeit, mit Kollegen und Mitausstellern ins Gespräch zu kommen.

Fritz Roths Stand war nur wenige Meter von unserem entfernt, so konnte ich einen Mann kennenlernen, der ganz das barocke Ideal Bachs vertritt, dessen berühmte Kantate lautet: “Ich freue mich auf meinen Tod.” Fritz Roth hat mit dem Begraben und der Trauerkultur neue Geschäftsfelder eröffnet und Inspirierendes beigetragen. Wer seine sehenswerte Wanderausstellung im Januar/Februar 2012 in der Jugendkirche Münster nicht besuchen kann, sollte das schön gestaltete Katalogbuch lesen. Weiterlesen

Totengedenken: Franz Josef Degenhardt (1931-2011)

15.11.2011|Kategorien: Totengedenken|

Schöner, nicht unkritischer Nachruf von Wolfgang Röhl auf Franz Josef Degenhart, der gestern starb.

Neuerscheinung: Zum 50. Todestag von Dag Hammarskjöld

05.09.2011|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2011, Totengedenken|

Er war UN-Generalsekretär, Friedensnobelpreisträger, aber auch Gottsucher: Dag Hammarskjöld. Bei einem bis heute ungeklärten Absturz seiner UN-Maschine kam er im Jahr 1961 ums Leben. Am 18. September jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.

Totengedenken: Amina

28.07.2011|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken, Uganda, meine 2. Heimat|

Als am Dienstag, den 19. Juli 2011 um 2 Uhr morgens bei uns im Flur das Telefon klingelte, konnte es nichts gutes bedeuten, vor allem, als ich meine Frau Farida weinen hörte.

Totengedenken: Zum 40. Todestag von Jim Morrison am 3. Juli 2011

03.07.2011|Kategorien: Totengedenken|

Einen lesenswerten Text von Oliver Jahraus zum 40. Todestag von Jim Morrison finden Sie unter www.medienobservationen.lmu.de.

Link-Tipp: Zum Tod des indischen Guru Sai Baba

02.05.2011|Kategorien: Links zu biographischen Seiten, Totengedenken|

Am Morgen des Ostersonntags, 24. April 2011, verstarb der indische Guru Sathya Sai Baba im Alter von 84 Jahren. Einen längeren Artikel von Armin Risi über ihn finden Sie hier: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/armin-risi/sathya-sai-baba-1926-2-11-eine-hintergrundanalyse-der-kontroversen-und-kritiken.html;jsessionid=DE17D18F995BC2812A4E3CAE18516631

Marc Fischer in memoriam

06.04.2011|Kategorien: Totengedenken|

Neuerscheinung: Biographie über Preußens “Sissi”

21.12.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (2), Totengedenken|Tags: , |

Am 19. Juli 2010 jährt sich der 200. Todestag von Königin Luise. Für alle “Königstreuen” und Geschichtsinteressierte hat der Verlag Das Neue Berlin nun eine schön gestaltete, lesenswerte Biographie ediert.

Neuerscheinung: Biographie über Bettine von Arnim (1785-1859)

26.10.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (2), Totengedenken|Tags: , , |

Am 20. Januar 2009 jährte sich ihr  Todestag zum 150. Mal: Bettine von Arnim war Dichterschwester, Muse Goethes, Dichtergattin, Enfant terrible und vieles mehr. “Ein irrlichternd Weib”, deren Werk und Wirkungsgeschichte noch heute fasziniert – im Gegensatz zu den meisten ihrer zeitgenössischen Dichterkollegen und Kritikern. 1989 hab ich eine kleine Anthologie ihrer Texte herausgegeben: “Lieben, das allein ist meine Kunst”, bei Ullstein erschienen.

Neuerscheinung: Hanspeter Künzlers Biographie über Michael Jackson

10.07.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (2), Totengedenken|Tags: , |

Alle Achtung! Gerade mal wenige Tage tot und begraben (oder auf dem Weg zur Plastination – wer weiß das schon in diesem Spektakel der medialen Märchenerzähler?), erscheint auf dem Buchmarkt Hanspeter Künzlers Biographie “Black or White – Michael Jackson – die ganze Geschichte. Tagesaktuell ist das Buch, bis kurz nach dem Tod des “King of Pop” reicht die Recherche. Auch der Verlag hat sich mächtig ins Zeug gelegt, am posthumen Jackson-Hype zu verdienen. Dass der tragische Superstar nach den vielen kosmetischen Operationen, die ihn letztlich zur Karikatur seiner selbst geformt haben, nicht alt wird, war ja zu erwarten. Weiterlesen

Mit dem Mobil unterwegs: “Abschied ist…”

07.05.2009|Kategorien: Totengedenken|Tags: , |

Auch wenn es von einigen Leuten als bizarr etikettiert wird, lehne ich für mich und meinen Leichnam die Friedhofs-Bestattung ab. Vielmehr wünsche ich mir, nach dem Tod eingeäschert zu werden. Dazu habe ich ja schon ein klares Statement gegeben. Aus meiner Asche soll ein Erinnerungsdiamant gepresst, beispielsweise von www.algordanza.de, und meine Restasche in einem Friedwald beerdigt werden. Deshalb finde ich die jüngste PR-Aktion der FriedWald GmbH bemerkenswert:

Zum Tod von Domenica Niehoff

17.02.2009|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|Tags: , |

Ihr Tod am 12. Februar 2009 berührte mich. Wir lernten uns 1991 kennen, da machte ich ein biographisches Interview-Buch mit dem österreichischen “Schockmaler” Gottfried Helnwein (“Malerei mus sein wie Rockmusik” – Gottfried Helnwein im Gespräch mit Andreas Mäckler). Während der Arbeit bereitete ich schon ein Nachfolge-Projekt vor. So nahm ich Kontakt mit Domenica auf, die damals ihren Beruf gewechselt hatte und Streetworkerin geworden war.