Hier der Zeitschriftenartikel, den ich nach meiner Uganda-Reise (4. August bis 1. September 2009) geschrieben habe:

Hi Mzungu! How are yoü
Erster Besuch bei meinen Schwiegereltern in Uganda
(c) Von Andreas Mäckler

Nach siebzehn Stunden Flug und Transfer hätten wir in unserem neuen Zuhause gern etwas zu trinken bekommen, Sprudel vielleicht für die beiden Jungs, mir wäre Wasser lieb gewesen, und ein Kaffee mit Milch zum Aufwachen. Morgens um fünf Uhr waren wir von der Familie meiner Frau am Flughafen Kampala abgeholt worden – freundliche dunkelhäutige Gestalten, die uns scheu die Hand reichten und sich in meinen Augen kaum von der Dämmerung abhoben, so müde waren wir. Dann die rasante Fahrt im Sammeltaxi, einem klapprigen 14-sitzigen Minibus japanischen Fabrikats ohne funktionierendem Abblendlicht, über Schlaglöcher und Bodenwellen hinweg durch kaum erleuchtete Straßen. Viel sehen von der Hauptstadt Ugandas konnte ich nicht, doch schlafen auch nicht. Nur Farida, meine Frau, war munter und plauderte lachend auf Buganda – der landesüblichen Sprache – über die Fahrgeräusche hinweg mit ihren Eltern und Geschwistern, die sie jahrelang nicht gesehen hatte. Von den Angehörigen, über hundert, die zu ihrer Familie zählen, waren neun zum frühmorgendlichen Empfang am Flugplatz gekommen: mehr hätten in dem Minibus mit uns und dem Gepäck keinen Platz gefunden.

Das Gelände, in dem wir später zwanzig Kilometer südwestlich abgesetzt werden, gleicht einer Baustelle: ein kleines Haus mit drei nebeneinander liegenden Zimmern, zusammen etwa 60 Quadratmeter groß, außen hübsch hellgrün verputzt, innen ohne Strom und Wasser. In der Mitte das Wohnzimmer: spärlich möbliert mit weißem Campingtisch, Plastikstühlen und wuchtigen Polstermöbeln, die mich an Gelsenkirchener Barock erinnern – und auch so alt zu sein scheinen. Im Raum daneben haben uns die Eltern ihr Schlafzimmer überlassen, das gegenüberliegende Zimmer bekommen Faridas pubertierende Buben aus erster Ehe zugewiesen. Vorsorglich haben wir Wochen vorher doppelbettähnliche Luftmatratzen per DHL geschickt, damit wir nicht auf dem Boden schlafen müssen.

Das zweite Häuschen auf dem Grundstück gleicht einer kleinen Scheune, innen mit freiem Blick hinauf zu den Dachziegeln: zwei Zimmer, rotbraun gemauert ohne Verputz. Hier haben sich die Eltern eingerichtet, damit wir – die Gäste – schöner residieren. Im Nebenraum ein selbstgezimmertes dreistöckiges Hochbett, in dem sechs Frauen und Kinder schlafen.

Von dem dritten Bauvorhaben, das einmal Haupthaus des weitläufigen Anwesens werden soll, wie uns stolz erläutert wird, sind ein paar  Grundmauern auf rot sandigem Gelände zu sehen, ohne Dach. Drumherum Palmen, Buschwerk und Gras. Hühner, Hunde und Ziegen flitzen umher, manchmal durch das Wohnzimmer über die Möbel hinweg in den Innenhof, wo sie mit Lachen wieder herausgetrieben werden. Warum wir immer noch nichts zu trinken bekommen, frage ich meine geliebte schwarze Frau nach dem Rundgang. „Meine Eltern haben nichts“, ist ihre Antwort, „nur das Wasser aus der Quelle, das wir nicht trinken sollen.“

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Jetzt sehe ich in der aufgehenden Morgensonne
die ersten Kinder, Frauen und Männer mit gelben 20-Liter-Kanistern an unserem Haus vorbeilaufen in Richtung eines tropischen Wäldchens, etwa fünfhundert Meter entfernt, in dem die Wasserquelle der Streusiedlung eingefasst ist. Es gäbe hier noch den Beruf des Wasserträgers, wird mir erklärt. Einer sei sogar Akademiker, habe studiert, sei aber kurz vor der Prüfung verrückt geworden. Als ich mit unserer kleinen Tochter Anelia auf dem Arm vor die Haustür trete, bleiben die Leute neugierig stehen und winken uns lachend zu: „Hi Mzungu! Hello Mzungu!“

Irritiert gehen wir ins Haus zurück. „Mzungu“ wird „Musungu“ ausgesprochen, heißt Weißer, Reicher, Fremder und ist kein Schimpfwort – die Engländer wurden so genannt, als sie Uganda kolonialisierten.

Sparsamkeit beim Tanken

Außerhalb Kampalas ist es nicht leicht, Geld zu wechseln – einen Automaten für EC-und Kreditkarten zu finden ist noch schwerer. So fahren wir durstig in der Mittagshitze von unserem ländlichen Domizil aus mit dem Boda-Boda, einem Moped-Taxi der Marke Boxer in den nächsten Ort namens Wakiso. Das Boda-Boda wird von jungen Männern gelenkt, die keinen Führerschein haben, aber durchwegs gut fahren können.

 Von dort geht es mit dem Matatu weiter – dem 14-sitzigen Sammeltaxi, in das auch zwanzig Personen passen. Zwar werde die chronische Überbelegung von der Polizei mit Bußgeld geahndet, wie mir unser einheimischer Führer Omar (48) erklärt, doch halte sich kaum jemand daran. Auch auf den Mopeds, die das Straßenbild prägen, sitzen mehr Personen, als zugelassen sind – der Fahrer hat Platz auf dem Tank, und zwei bis drei Fahrgäste passen auf die Sitzbank. Die meisten Menschen in Uganda sind ohnehin dünn, weil sie wenig zu essen haben, und ökonomisch fahren die jungen Zweiradkünstler obendrein: Jede noch so kleine Senke in der Straßenführung wird ausgenutzt, das Moped im Leerlauf rollen zu lassen und damit Benzin zu sparen – wobei mir „Straße“ zumeist als etwas erscheint, das wir in Deutschland bestenfalls „Feldweg in schlechtem Zustand“ nennen würden: unbefestigte Verbindungsstrecken in roter Erde, voller Löcher und Bodenwellen, die bei gemäßigtem Tempo Slalom erlauben. Wer zu Fuß geht, mit dem Fahrrad oder dem Moped fährt, hat schnell den roten Staub überall am Körper bis in die Nasenlöcher und Ohren hinein. Selbst die wenigen Autobahnen haben kaum das Niveau unserer Landstraßen. Ansätze von Straßenausbesserungsarbeiten sehe ich selten.

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Sparsam beim Tanken sind auch die Sammeltaxis, die an den Tankstellen zumeist nur zwei bis fünf Liter Sprit aufnehmen und dann so lange weiterfahren, wie es der Tank erlaubt. Bleiben die Pendler vor dem nächsten Tankstopp unplanmäßig in einem der zahlreichen Staus in Kampala stecken, geht schon mal der Motor aus. Dann schieben die Fahrgäste den Kleintransporter an den Seitenrand und warten geduldig, bis neuer Kraftstoff organisiert worden ist, schließlich haben sie die Fahrt bezahlt. Auch Reifenwechsel und andere Reparaturen werden gleich vor Ort erledigt, ohne dass die Fahrgäste aussteigen.

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Gefährlicher sind solche Stops, wenn sie in der Luft erfolgen: Am 19. August 2009 musste eine Cessna 206 mit einem portugiesischen Touristen-Ehepaar an Bord wegen Treibstoffmangel auf dem dicht befahrenen Masaka Highway notlanden und rollte auf einen angrenzenden Acker aus. Dort wurde die Maschine von herbeigerufenen Spezialisten rasch gecheckt und wieder aufgetankt, dann flog der Glückspilot noch am selben Tag zu seinem Heimatflughafen in Kampala zurück – allerdings ohne die beiden Passagiere, die ihre Tour jetzt lieber auf dem Landweg fortsetzen wollten.

Die Umweltverschmutzung ist atemberaubend

„Schmeiß einfach weg!“ Ich traue mich nicht in dem Menschengewimmel und halte Omar meine leere Cola-Dose hin. Der nimmt sie und wirft sie mit seinen Bananenschalen lachend neben eine Gemüsekiste, die vor einem Lebensmittelladen steht. Überall in Kampalas Straßen sehe ich Müllhaufen am Straßenrand, die verbrannt werden: leere Wasserflaschen aus Kunststoff, Papier, Obst- und Essensreste, Lumpen, Holz, Plastiktüten und das, was in den vielen Werkstätten der Handwerker abfällt. An manchen Straßenrändern sehe ich alle zwanzig bis fünfzig Meter qualmende Feuerstellen. Von wenigen Stadtvierteln abgesehen, die einen westlich reichen und entsprechend gepflegten Eindruck machen, verbrennen die Leute ihren Müll einfach dort, wo er liegt. „Wir sind ein freies Land“, lacht Omar, „jeder kann machen, was er will.“

Später erzählt mir Omar aus seiner Lebensgeschichte. Er stamme aus Kenia und hatte in Mombasa einen Laden für Touristen, bis es Ende Dezember 2007 zu politischen Unruhen kam. Mehr als 1.500 Menschen waren in den folgenden Monaten getötet worden und über 600.000 Menschen mussten fliehen, darunter er mit seiner Frau Zamda. Ihr Haus war mit anderen Häusern einfach angezündet worden – Holz und Pappe in den Slums brennen schnell, nur Wellblech bleibt. Mit dem, was sie am Leib trugen, konnten Omar und Zamda zu Faridas Eltern nach Uganda fliehen. „Meine Tante hilft, so gut sie kann, hat aber auch nichts.“ Jetzt schlafen die beiden auf dem Boden hinter einer Eisentür in einem kleinen, unverputzten Raum, in dem eigentlich die Ziegen nächtigen. Ich wage nicht, mir vorzustellen, wie mein Leben aussehen würde, besäße ich nur noch meine Kleider am Leib: nichts von dem, was unseren Alltag begleitet und an materiellen Dingen unsere Persönlichkeit definiert.

Gitter vor den Fenstern

In den vier Wochen unseres Uganda-Besuchs habe ich kein einziges gemauertes Haus gesehen, dessen Fenster nicht von innen vergittert gewesen wäre – selbst Häuser mit mehreren Etagen zeigten bis zum oberen Stockwerk vergitterte Fenster. Wer es sich leisten kann, umschließt sein Anwesen zusätzlich mit einer hohen Mauer, auf der zerbrochene Glasscherben zementiert sind – oder lässt Stacheldraht aufsetzen und unter Strom setzen. Manche Anwesen sahen so befestigt wie das Gefängnis von Stadelheim aus, nur kleiner.

Faridas Eltern halten zwei freundliche Wachhunde und haben Sandsteine um ihr Anwesen aufgeschüttet, auf denen jeder Schritt knirscht. Oft wachen wir nachts auf, und sei es, weil ein Nachbar auf seinem Weg nach Hause die Abkürzung über das Grundstück sucht. Manchmal sorgen auch die Tiere im Innenhof für Unruhe. Einmal wurden die Hühner im engen Stall nachts von einer Termiten-Armee attackiert, die in einem Zug so dicht und lang wie ein Teppich über die Mauer gekrabbelt war und eines der Hühner tot biss, bevor sie weiterzog. An einem anderen Tag legten uns die Hunde mit wedelndem Schwanz stinkende Innereien und Knochen zu Füßen, die sie in der Nähe aufgelesen hatten. Einem Nachbarn waren in der Nacht sieben Ziegen mit deren Zicklein gestohlen worden. Nur wenige hundert Meter entfernt hatten die Diebe sie sofort geschlachtet und das essbare Fleisch mit Fell wegtransportiert. Jetzt hat Mama Farida Angst um ihre Tiere.

Die Kleinkriminalität ist allgegenwärtig. Sie beginnt schon bei den Händlern, die vorgeben, kein Wechselgeld zu haben: „no change.“ Wenn Farida einkaufen geht, bleibe ich als Weißer außer Sichtweite, um keine Mzungu-Preise zu provozieren, die hundert bis tausend Prozent Aufschlag bedeuten. Beim Besuch der Königsgräber – den Kasubi-Tombs – muss ich den fünffachen Eintritt meiner afrikanischen Begleiter zahlen. „Jeder bescheißt jeden“, lacht Omar.

Mitleid empfinde ich bei Faridas Tante, Mama Night, einer alten Frau, die in Kampala in einem winzigen Schuppen Holzkohle verkauft. Ein Kunde hatte ihr mittags einen gefälschten Geldschein (umgerechnet 3,30 Euro) für einen Sack Kohle gegeben und war mit dem Wechselgeld abgehauen – ohne die Kohle mitzunehmen, die nur ein Bruchteil gekostet hat. Jetzt war nicht nur Mama Nights Tagesverdienst verloren, sondern auch das angesparte Geld, um die letzte Kohlelieferung beim Großhändler zu bezahlen. Ich tröste die alte Frau, wechsele ihr den falschen Geldschein und stecke ihn als Souvenir ein. Als wir auf der Heimfahrt im Taxi von einem Polizisten angehalten werden, weil unser Fahrer angeblich zu schnell gefahren ist, gebe ich ihm den Geldschein und das Problem ist gelöst.

Die Korruption reicht bis in die untersten Gesellschaftsschichten. Eine Lehrerin verdient in Uganda umgerechnet 75 Euro, ein Verkehrspolizist kaum mehr. Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 100-300 Euro versteht es sich, dass ein Mzungu als reich angesehen wird, auch wenn er es in seinem Heimatland nicht ist. Wird jemand in der Familie krank, zahlen wir den Arzt und die Medikamente – oder das, was dafür ausgegeben wird, denn viele Tabletten, die in den Apotheken auch einzeln verkauft werden, sind gefälscht und bestehen nur aus Hefe. Auch Trinkwasser in Plastikflaschen dürfen wir nicht von jedem Händler kaufen, vor allem nicht an den Taxistationen, weil viele (Aids-)Kranke aus Wut und Rache ihre Erreger durch den Boden in die Flasche injizieren und das winzige Loch mit einem erhitzten Kunststofftropfen verplomben. Faridas Schwester Hawa zeigt uns eine Wasserflasche mit Einstich im Boden: Hier war kostbares Trinkwasser gegen billiges Leitungswasser ausgetauscht worden. Deshalb inspizieren viele Leute vor dem Kauf die Wasserflaschen ganz genau.

Generationenvertrag

Vor unserer Ankunft wohnten fünf Personen bei Faridas Eltern im Haus, jetzt sind es rund zwanzig, die sich freundlich einquartiert haben. „Ich habe dich geheiratet, nicht deine Familie“, hatte der Ex-Mann meiner Frau früher gepoltert, wenn er derart zur Kasse gebeten wurde. Doch damit irrte er sich bei seiner afrikanischen Frau: Im Alter müssen die Kinder die Eltern und alle anderen ernähren, die zur Familie gehören. Als nichtafrikanischer Ehepartner kann man dieses Sozialsystem nur akzeptieren oder sich ständig ärgern.

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Übrigens bietet es auch Annehmlichkeiten. Unsere kleine Tochter Anelia hat rund um die Uhr fröhliche Spielgefährten jeden Alters. Ich genieße die entspannte Anmut der vielen jungen Frauen in der Familie, die den Tag mit einfachsten Hausarbeiten füllen: den Boden putzen mit einem Wasser, das nicht sauberer als der Boden ist, Wäsche waschen mit der Hand – wie ohnehin der Zeitaufwand einfachster Hausarbeiten mangels Maschinen groß ist. Auch das Kochen schlichter Gerichte dauert stundenlang. Reis gibt es nahezu täglich und oft Kochbananen mit Soße, die mir wie süße Kartoffeln schmecken. Gekocht wird auf kleinen Holzöfen, die im Innenhof stehen, wo die Hühner zwischen den Töpfen herumspringen. Angesichts fehlender Kühlmöglichkeiten sind Fisch und Fleisch selten – sofern nicht ein Huhn dran glauben muss. Wer einmal in Afrika war, wird danach die delikate Vielfalt unserer Speiseangebote in Deutschland besonders schätzen.

Im Gegensatz zu den Frauen, die rege und fröhlich ständig miteinander plaudern, zeigen sich die Männer eher einsilbig. „Reden Männer hier immer so wenig?“, frage ich Farida erstaunt.
„Was haben Männer denn zu sagen, wenn sie mit Frauen zusammen sind?“, fragt Farida zurück.
Ich zucke die Achseln. „Offenbar nichts.“
„Eben.“

Every day truth

Abends wirft einer der jungen Männer den Generator an, der an einer Eisenkette vor Diebstahl gesichert vor dem Haus steht, und das kleine Wohnzimmer wird zum Kino, in dem mittelamerikanische TV-Soaps laufen. Geschaut wird alles, was im Fernsehen mit seinen wenigen Programmen gezeigt wird. Einen DVD-Player besitzt die Familie nicht. Wer keinen Platz auf einem der Stühle findet, hockt sich auf den Boden.

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Der Generator hat noch eine zweite Funktion: Trotz chronischer Geldknappheit besitzt jeder ein Handy, dessen Akku abends aufgeladen werden muss. Telefoniert wird mit Prepaid-Karten, die es ab 200 Uganda-Schillinge (ca. 0,07 Euro) überall zu kaufen gibt. Bei den kleinen Beträgen ist ein Gespräch, kaum dass es begonnen hat, schon nach wenigen Sekunden wieder zu Ende.

Internetcafés gibt es in jedem größeren Ort, doch kann es schon mal fünfzehn Minuten dauern, bis ein schlichtes Yahoo-Postfach sich öffnet. Große Datenmengen können überhaupt nicht transportiert werden. Will man Zeitung lesen, ist die Auswahl ebenso beschränkt. Immerhin bietet der Daily Monitor bereits in seinem Logo „Every day truth“. So lese ich über die aktuelle Entwicklung im Beziehungsleben von Boris Becker und Lilly Kerssenberg, was für die Menschen in Uganda offenbar wichtig zu wissen ist.

Will man sich wie der blonde Tennisstar fühlen, empfiehlt es sich, in eine Gegend Afrikas zu reisen, in der wenig Weiße sind. Dort bekommt man alle Aufmerksamkeit eines Superstars. Schöne afrikanische Frauen halten Ausschau nach europäischen Männern, und afrikanische Männer nach – zumeist älteren – europäischen Frauen. Werde ich auf dem Rücksitz eines Mopeds zur Busstation gefahren, laufen die Kinder von Haus zu Haus zusammen und rennen hinter uns her: „Hi Mzungu! How are yoü“

Dann winke ich majestätisch zurück und rufe: “Hi fans! Everything’s fine. Have a nice day!”
Und alle strahlen. „Bye Mzungu! Bye!“

(c) 2009 by Andreas Mäckler. Abdruck nur nach vorheriger Genehmigung durch den Autor.

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