Ein biographisches Thema für viele Menschen, auch wenn es auf den ersten Blick danach kaum aussieht: Es gibt 1,6 Millionen Alleinerziehende in Deutschland, fast nur Frauen. Jedes 5. Kind wächst in einer Ein?Eltern?Familie auf. Mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden hat weniger als 1.100 Euro monatlich zur Verfügung, obwohl die meisten arbeiten. Fast die Hälfte aller Alleinerziehenden ist auf Hartz IV angewiesen, das Existenzminimum liegt bei 374 Euro monatlich. Deutschland ist das kinderärmste Land Europas, in den letzten Jahren ist die Zahl der Kinder um ca. 20 Prozent gesunken. Jedes 6. Kind in Deutschland ist von Armut bedroht.

Aus der Verlagsinformation: Maike von Wegen ist mitten in ihrem ersten Job, als sie erfährt, dass sie schwanger ist. Ihr Freund will das Kind nicht, doch sie entscheidet sich dafür. Was es bedeutet, als junge Frau überraschend ein Kind zu kriegen, erfährt sie prompt: Job weg, Mann weg, Sozialhilfe.

Schnell lernt sie, dass sie der Gesellschaft lästig ist und ihr Kind keine Chance hat, wenn sie sich nicht vehement dafür einsetzt. Maike von Wegen kämpft: um Geld, das ihr zusteht; um Betreuungsplätze, von denen es immer zu wenige gibt; und um das Recht sich selbst verwirklichen zu können. Sie traut sich zu sagen, was sich ändern müsste, und kämpft für eine gerechtere Gesellschaft, damit Kinder aus Ein-Eltern-Familien nicht zwangsläufig zu Hartz IV Empfängern werden.

Maike von Wegen ist das Pseudonym von Meike Büttner, 1982 geboren. Sie ist Musikerin, Autorin und junge Mutter. In ihrem Blog mutterseelenalleinerziehend.de berichtet sie vom Alltag der Alleinerziehenden.

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