Sie wissen, durch meine kenianische Frau Farida bin ich zum Afrika-Fan geworden. Hier können wir zivilisatorische Werte wie Pünktlichkeit und Stress vergessen, bekommen es aber oft auch mit erschütternden Lebensszenarien zu tun. Zumindest erging es mir so, als ich letzen Spätsommer in Uganda war. Falls Sie das interessiert, lesen Sie meinen Artikel hier.

Irina André-Lang, mit Harald Rast
Kap meiner Hoffnung
Als Kinderärztin in Südafrika

272 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen
gebunden, € 19,80 [D] / € 20,40 [A] / sFr (UVP) 35,90
ISBN 978-3-940666-13-0

Aus der Verlagsinformation: Bereits mit 28 Jahren wird Irina vom Schicksal hart getroffen: Unheilbar krank, stirbt ihr Mann an einem Gehirntumor. Verzweifelt sucht sie nach neuen Lebensaufgaben und findet sie unter anderem in der Anti-Apartheid-Bewegung der 1980er-Jahre in Deutschland.

Während mehrerer Reisen nach Südafrika verfällt sie – bei allen Schattenseiten – dem Zauber und der Schönheit dieses Landes, und in ihr wächst der Wunsch, eines Tages dort zu leben.

Nachdem sie in Deutschland die Facharztausbildung beendet hat und die Apartheid politisch überwunden ist, packt sie die Koffer und beginnt im Land ihrer Sehnsucht als Kinderärztin zu arbeiten. Sie landet in einem Strudel aus Armut, Krankheiten, Rassenhass und Gewalt. Und sie gerät ungewollt in eines der Zentren der schlimmsten Seuchen unserer Zeit: Aids.

Trotz aller Widrigkeiten und teilweise mit einfachsten Mitteln gelingt es ihr jedoch immer wieder, mit unermüdlichem Einsatz und medizinischem Wissen, das Leben und die Gesundheit unzähliger Kinder zu retten. Durch ihre Arbeit sind aber auch die eigene Gesundheit und ihr Leben mehrmals in Gefahr.

Ihre in Südafrika gefundene zweite große Liebe muss schließlich noch eine schwere Prüfung bestehen: eine lebensbedrohliche Krankheit, durch die die Ärztin selber zur Patientin wird. Mit ihrer Hochzeit in den Drakensbergen und in Regensburg endet 2009 die hier erzählte Geschichte von Irina André-Lang, nicht aber das Engagement für die Menschen in Südafrika und Lesotho.

Der Journalist Harald Rast lernte Irina André-Lang bei einer Recherche-Reise kennen. Was sie ihm während dieser Reise über ihre Arbeit und ihr Leben berichtete, war so faszinierend, dass die Idee entstand, gemeinsam eine Autobiographie zu schreiben.