»Das Leben eines Entwurzelten scheint mir viel weniger verächtlich als das Leben eines Menschen, der sich mit der Tyrannei des Durchschnitts abfindet«, sagte James Joyce, und der spanische Zeichner Alfonso Zapico hat ihm ein Denkmal gesetzt.

Ich habe diese Comic-Biographie mit Freude und Faszination gelesen – ach was: verschlungen! Wem der Schriftsteller James Joyce zu akademisch und intellektuell erscheint (weil ihm dies in der Schule suggeriert worden ist), findet hier eine bildhafte Interpretation seines Lebens, das von der ersten Seite an spannend inszeniert und pointiert formuliert worden ist; oft auch mit atemberaubendem Witz. Die Zeichnungen sind atmosphärisch und die Perspektiven subtil – in meinen Augen ein modernes Gesamtkunstwerk; sehr zu empfehlen!

Aus der Verlagsinformation: In lebendigen Bildern wird die spannende Biografie des irischen Schriftstellers James Joyce (1882–1941) erzählt. Der gebürtige Dubliner versuchte während und zwischen den Weltkriegen in verschiedenen europäischen Städten Fuß zu fassen. Gespickt mit zahlreichen Anekdoten und historischen Hintergründen entsteht das Bild eines Mannes, dessen extravagantes und exzessives Leben in Einklang mit seiner avantgardistischen Literatur steht. Erst in Paris, wo er auf viele andere kulturgeschichtliche Persönlichkeiten traf, wurde er als Autor anerkannt. Noch heute wird in Irland jedes Jahr im Juni der Bloomsday gefeiert, der Tag, an dem sein berühmter Roman Ulysses spielt.

Der Autor

Alfonso Zapico, geboren 1981 in Blimea, Asturien, arbeitet als Illustrator, Grafiker und Zeichner. James Joyce ist seine dritte Graphic Novel. 2012 erhielt er für dieses Werk den Premio Nacional del Cómic, den großen spanischen Kulturpreis für Comics.

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