Es kommt selten vor, dass ich nach Lektüre einer Autobiographie in der folgenden Nacht Alpträume bekam, doch bei dieser Keiths-Richards-Autobiographie war das der Fall. Vielleicht lag es an den Drogengeschichten. Dass Keith noch lebt, halten ohnehin viele für das achte Weltwunder, und seine 736-seitige Autobiographie liest sich so süffig wie ein guter Whisky – nicht nur dank des Co-Autors James Fox. Ein tolles Buch! Allen Musikfans sehr zu empfehlen! Wir lernen den Gitarristen in neuen Rollen kennen, u.a. als Familienmensch in der Großfamilie. Auszüge aus seinen Tagebuchnotizen belegen facettenreiche Reflektionen.

Aus der Verlagsinformation: Bei den Rolling Stones erschuf Keith Richards die Songs, die die Welt veränderten. Sein Leben ist purer Rock’n’Roll. Jetzt endlich erzählt er selbst seine atemberaubende Geschichte inmitten eines »crossfire hurricane«. Und er tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die bis heute sein Markenzeichen geblieben ist. Die Geschichte, auf die wir alle gewartet haben – unverwechselbar, kompromisslos und authentisch.

Wie er als Kind in England die Platten von Chuck Berry und Muddy Waters rauf und runter hörte. Wie er Gitarre lernte und mit Mick Jagger und Brian Jones die bis heute größte Rockband aller Zeiten gründete – die Rolling Stones. Er berichtet von dem frühen Ruhm und den berüchtigten Drogen-Razzien, die ihm sein Image als ewiger Rebell und Volksheld einbrachten. Wie er die unsterblichen Riffs zu Songs wie »Jumpin’ Jack Flash« oder »Honky Tonk Women« erfand. Die Beziehung mit Anita Pallenberg und der tragische Tod von Brian Jones. Die Flucht vor der Steuerfahndung nach Frankreich, die legendären Konzerte und Tourneen in den USA. Isolation und Sucht. Die Liebe zu Patti Hansen. Streitereien mit Mick Jagger und die anschließende Versöhnung. Heirat, Familie, die Soloalben und die Xpensive Winos – und das, was am Ende bleibt.

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