Schriften des Dalai Lama zu lesen, bereitet Vergnügen und erhellt. Schön, dass jetzt seine spiriuelle Autobiographie auch als Taschenbuch ediert worden ist.

Dalai Lama XIV.
Meine spirituelle Autobiographie
Diogenes Verlag, ISBN :  978-3-257-23941-6, Pb. 
9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A] / 17,90 CHF, 320 S. – 18,0 x 11,3 cm 

Aus der Verlagsinformation: Der Dalai Lama, geistliches und weltliches Oberhaupt der Tibeter und Vorbild für Millionen von Menschen aller Konfessionen, schaut zurück auf sein Leben: auf seine Kindheit, seine Auffindung, seine Lehrzeit, seine Begegnungen. Dabei gewährt er neben dem Einblick ins Persönliche auch einen Ausblick auf die Fragen der Zukunft. 

Mehr zum Inhalt
»Ich komme aus einfachen Verhältnissen, bin Sohn einer Bauernfamilie. Meine Eltern hätten nie gedacht, dass ich der vierzehnte Dalai Lama sein könnte.« Der Dalai Lama erzählt aus seiner Kindheit: wie er als Junge am liebsten den Reisenden spielte – seine Koffer packte und allen auf Wiedersehen sagte; welche Spuren zu ihm als Nachfolger des dreizehnten Dalai Lama führten; und wie er die Prüfungen der Delegation zur Auffindung des Dalai Lama bestand. Noch heute staunt er darüber, dass man ihn damals in seinem kleinen Dorf, weitab von der großen Welt, überhaupt finden konnte.

Doch dieses Buch ist nicht einfach die Autobiographie des Dalai Lama, es ist seine spirituelle Autobiographie. Darin geht es nicht nur um das eine, private Leben; es geht um viel mehr. Es ist ein Rückblick, der den Blick in die Zukunft mit enthält. Drei Anliegen hat er sich als vierzehnter Dalai Lama verschrieben: der Förderung der menschlichen Werte, dem Dialog der Religionen und der tibetischen Sache. Was konnte in diesen drei Fragen verbessert werden – und was bleibt noch zu tun?