Neuerscheinung aus dem Verlag des Biographiezentrums, ediert vom Biografieservice Claudia Cremer.

Was macht eine junge Frau in all ihrem Leid, ihrer Enttäuschung und mit ihren quälenden Gedanken? Agnes Nußbaum schreibt. Aber kein Tagebuch und auch keine Briefe an eine fiktive Freundin, sondern einen ganzen Roman. Zwei Blöcke voll, sauber, ordentlich und engzeilig. Mit dem Vermerk: Nach dem Leben geschrieben.


Agnes Nußbaum
Glaube fest an ein Wiedersehen
Lebenserinnerungen
Ediert von Claudia Cremer
Verlag des Biographiezentrums, 2010

Über dieses Buch: November 1945. Agnes Nußbaum ist 26 Jahre alt, hat den Krieg überlebt, ist mit ihrer Mutter in die kleine Wohnung in Oberhausen-Sterkrade zurückgekehrt, hungert und arbeitet unermüdlich. Sie ist Schneiderin, näht Tag und Nacht. Seelisch hat sie einiges zu verarbeiten: Ihr kleiner Junge ist einen Monat nach der Geburt gestorben, ihr Bruder Willi noch in den letzten Tagen des Krieges gefallen und ihr Mann Karl gilt als vermisst. Dann erfährt Agnes zu allem Überfluss, dass Karl sie belogen hat – schon vor der Hochzeit. Eine Welt bricht für sie zusammen.

Agnes liefert in ihrem autobiografischen Roman die Geschichte von Carola, einer einfachen jungen Frau, die inmitten all der Zerstörung, des Irrsinns und der Hoffnungslosigkeit versucht, sich ein Stück Normalität und Alltag zu bewahren, und die nicht aufgibt, an eine Zukunft und an ihre Liebe zu glauben, auch wenn in den Wirren des Krieges alles dagegen spricht. Die Autorin schrieb mit ihrem Roman ein bewegendes Zeitzeugnis und eine anrührende Liebesgeschichte zugleich.

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