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Neuerscheinung: Film und Buch “Der Ghostwriter”

06.03.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Wenn ich in der Akademie des Biographiezentrums Professionalisierungskurse für angehende Biographen gebe, die als Ghostwriter von Lebensgeschichten gutes Geld verdienen möchten, dann antworten viele unserer Kursteilnehmer, wenn ich sie in der Vorstellungsrunde nach ihren Motiven – neben dem Geldverdienen – frage: Das Schreiben von Lebensgeschichten sei spannend und lehrreich, sagen sie. So stellen sich viele die Arbeit eines Ghostwriters vor: Man lernt interessante Menschen und Lebensgeschichten kennen und kommt in der Welt herum – zumindest in Deutschland, wenn man überregional arbeitet. Weiterlesen

Neuerscheinung: Mit Mut nach oben

14.12.2009|Kategorien: Akademie des Biographiezentrums, Neu auf dem Buchmarkt 2009 (2)|Tags: |

Für mich ist es eine große Freude, wenn Teilnehmer unseres Kompaktkurses “Mit dem Schreiben von Biographien professionell Geld verdienen” nach dem Workshop erfolgreich arbeiten und als Ghostwriter die Lebensgeschichte andere Menschen als Buch oder Film realisieren.

Mit dem Schreiben von Biographien Geld verdienen

06.12.2009|Kategorien: Akademie des Biographiezentrums, Ausbildung Biographin / Biograph|Tags: |

Hier einige Fotos von Karin Mühlenberg (www.akameo.de) aus unserem Workshop “Mit dem Schreiben von Biographien professionell Geld verdienen” am 27.-29. November 2009. Sie sehen den Kurpark von Bad Sooden-Allendorf, wo unser Biographiezentrum beheimatet ist, sowie die begeisterten Teilnehmerinnen mit den Dozenten (Stefan Schwidder, rechts, und ich). Immer wieder lernen wir in unseren Kursen tolle Menschen und Projekte kennen, beispielsweise Sabine R. Klotz (4. von rechts): www.color-and-art.eu.  Weiterlesen

Schreibkurs-Feedback und Frage an die Biographen

02.05.2009|Kategorien: Autobiographisches Schreiben, Teilnehmerstimmen zu den Schreibkursen|Tags: , , |

Gestern erhielt ich ein lobendes Feedback zu meinem Schreibkurs – von der Biographin Silvia Dammer, die den 100-Wochen-Kurs ihrer Mutter geschenkt hat. Hier ihre Mail, die gleichzeitig eine Frage an alle Biographen enthält. Was sind Eure Erfahrungen dazu?

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (6)

09.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , , |

»Aber Sie dürfen es keinem Menschen weitererzählen!«
Arbeitsdienst und Kriegsjahre 1941-1942

Weil die Enttäuschung der Lehrzeit so unheimlich groß war, ich mir aber auch nicht vorstellen konnte, zu Hause zu bleiben, meldete ich mich im Herbst 1941 freiwillig zum Arbeitsdienst in Flensburg. In dieser Zeit durften Juden bereits nur noch mit aufgenähtem gelben Judenstern auf der linken Brustseite in der Öffentlichkeit auftreten.

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (7)

08.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , , |

»Ich will nicht erschossen werden.«
Wie ich meinen Mann Adi kennen lernte – Kempten 1942–1946

Kaum kam ich in Kempten an, erhielt ich wieder einen Stellungsbefehl und musste mich bei einem Zahlmeister melden, der mir erzählte, dass er aus Hagen in Westfalen käme. Er schaute mich an in meinem Dirndl und sagte: »Nee, Mädel, Du bist mir zu schade. Du hier in die Kaserne, in der Nähstube arbeiten? Da hast du keine Ruhe vor den Kerlen! Nee, diese Verantwortung übernehme ich nicht.«

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (8)

07.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , , , |

»Glaube nicht, dass dir dein Mann den Tee ans Bett bringt.«
Hochzeit 1946 und die frühen Jahre in Ottmarshausen

Weihnachten 1945 stand vor der Tür, Adi wollte so schnell wie möglich Verlobung feiern. Zu Hause dürfe er aber nicht feiern, sagte er. Deshalb bat ich meine Wirtin Frau Herkommer, die gute Beziehungen zum Metzger hatte, ob sie nicht unsere Verlobungsfeier ausrichten könnte. Sie sagte ja, ließ die Verlobungskarten drucken, die Adi in Auftrag gegeben hatte, und ich half ihr bei den Vorbereitungen. Wir hatten alles schön gekocht und dekoriert, und wer ist nicht gekommen? Der Herr! So saßen wir am Heilig Abend allein da. Weiterlesen

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (9)

06.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , , |

 »Spielen Sie viel und singen Sie mit ihm.«
Bernhards Geburt 1951 und die Jahre danach

Meine Schwiegermutter wurde von Tag zu Tag kränker. Sie hatte offenen Krebs von der Brust aufwärts bis zum Kinn und wurde bestrahlt. Das führte zu Verbrennungen, ihre linke Seite war voller Blasen, so groß wie 5-Mark-Stücke. Die platzten auf und dann war nur noch rohes Fleisch auf ihren Knochen zu sehen. Ich musste sie morgens und abends waschen und mit Zinksalbe einreiben, damit die Wunden nicht eiterten. Schwiegermutter lag nur noch in ihrem Schlafzimmer, wir hatten das restliche Haus für uns. An ihrer Schlafzimmertür stand eine Schüssel mit Sagrotan, damit jeder die Hände desinfizieren konnte, der mit ihr in Berührung kam. Weiterlesen

Block-Training und Biographiearbeit

30.01.2009|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Verlag des Biographiezentrums|Tags: , , , , , , , , , , , , |

Eben rief Elke Kauffmann an, Trainerin und Frau von Walter Kauffmann, dem Mann, der 1981 das BLOCK-TRAINING gründete. Wie immer ein belebendes Gespräch, das mich sehr erfreut hat, denn 2003 nahm ich am Block-Training teil, das mir ausserordentlich gut getan hat. Vier Jahre später betreute ich Walters Buch “Der Schritt in die Freiheit als Verleger, wodurch auch eine schöne Freundschaft entstand. Von allen Kursen, Workshops und Weiterbildungen, die ich in meinem fünfzigjährigen Leben gemacht habe, war “der Block” mit Abstand das Beste! Das Training zur Auflösung eigener Blockaden dauert 5 Tage, die Choreographie ist konzentriert und streng, doch das Resultat begeistert mich noch heute! Unsere eigenen Kursangebote zum biographischen Schreiben messe ich oft am Block-Training und wäre froh, dessen Qualität zu erreichen. Weiterlesen

Die eigene Wertigkeit entdecken

27.01.2009|Kategorien: Biographische Philosophien, Therapeutische Biographiearbeit|Tags: , , , , , , , , , , |

Warum lesen Sie Biografien berühmter Leute? Warum schauen Sie sich Reportagen und den Smalltalk über Prominente an? Glauben Sie, Boris Becker oder irgend ein anderer Promi sei interessanter als Sie? Haben Sie einmal darüber nachgedacht, dass Prominente vor allem eines sind: Produkte der Medienindustrie? Marionetten, medial gepuscht, um damit Geld zu verdienen?