Arte zeigt am Mittwoch, 11. September um 23:40 Uhr (Wiederholung am Montag, 16.09. um 2:15 Uhr) eine sehenswerte autobiographische Retrospektive. Der Tod seiner Mutter führt Alain zurück zu seinen Erinnerungen an Irène – die Frau, mit der ihn eine exzessive Liebe verband. Ihr plötzlicher Tod setzte der Amour fou zwischen dem jungen Filmemacher und der Schauspielerin ein jähes Ende.

Aus der Senderinformation: Nach dem Tod der Mutter nimmt der Filmemacher Alain Cavalier zum ersten Mal seine alten Tagebücher wieder in die Hand und begegnet so seinem 35 Jahre jüngeren Ich. In Cavalier weckt das Erinnerungen an die unvermeidlichen Kämpfe mit den Eltern und an seine frühen Theorien über das Kino. Vor allem aber erinnert er sich an seine damalige Lebensgefährtin Irène, die bald an den Folgen eines Autounfalls sterben sollte. Nur von der eigenen Handkamera begleitet reist er an die Orte, die Irène prägten und an denen das Paar sich liebte. In kleinen, poetischen Szenen voller Anspielungen auf das Kino und die griechische Mythologie erzählt Alain von ihrer Beziehung, die viele Schatten, aber auch einige kurze Glücksmomente hatte. Er philosophiert über die Liebe, das Leben und den Tod, er macht intime Geständnisse und findet tragische Einsichten. Als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für ihn ineinander fließen, stellt sich Cavalier drei Fragen: Wer war Irène? Was genau geschah in den letzten Stunden vor ihrem frühen Tod? Und wird es ihm diesmal gelingen, einen Film über sie zu drehen?

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