Lebensgeschichten sind das zentrale Thema unserer Existenz, und so wundert es nicht, dass Biographien und Familiengeschichten in vielerlei Genre auftauchen, nicht nur als klassische Biographie. Auch in der Mysterie sind Lebens- und Familiengeschichten kunstvoll verflochten, wie Sie in diesem empfehlenswerten Werk von Andreas Steiner nachlesen können.  

Aus der Verlagsinformation: „Die schlafende Stadt“ – ein faszinierender Mystery-Roman von Andreas Steiner, der jeden Leser sogleich in die Welt der Protagonisten eintauchen und bis zum Ende nicht mehr los lässt. Begeistern wird das Buch auch jene, die an psychologisch-philosophischen Themen, Familiendramen und Liebesromanen interessiert sind. Beste Unterhaltung sowie ergreifender Tiefgang sind garantiert. Ebenso ein furioses Ende!

Die Stadt von Darius, dem Astronomen, ist dunkel und still. Alles wird beherrscht von einer gespenstischen Gesellschaft von Wächtern, die überall im Verborgenen lauern und die Bürger in Angst und dumpfen Dahinvegetieren halten. Doch deren Macht beginnt zu wanken, als Darius zu erwachen beginnt. Auslöser ist das Erscheinen einer jungen Frau, die in ihm Erinnerungen an ein früheres, längst verschollenes Leben wachruft, in dem er ein ganz anderer gewesen ist. Dies ist der Beginn einer außergewöhnlichen Selbstfindung und spannenden Familiensaga.

Vordergründig erscheint Andreas Steiners Buch „Die schlafende Stadt” als Mystery-Roman, da es um eine komplexe Geschichte über die unsichtbaren Bindungen von Menschen zueinander geht, der Lebenden wie der Toten. Wie diese Bindungen sich auf Schicksale in verschiedenen Generationen auswirken, macht das Buch auch zu einem Entwicklungsroman, der aufzeigt, wie zwischenmenschliche Beziehungen sich im Sinne von Heilung und Entwicklung nutzen lassen oder ins Verderben führen können.

Unterhalten wird es daher auch jene, die an psychologisch-philosophischen Themen, detektivisch-entfächerten Familiendramen und sinnlichen Liebesromanen interessiert sind. Denn Andreas Steiner hat es in einzigartiger Weise verstanden, Elemente in der Tradition der Gothic Novel, des historischen Romans und der komplexen Familiengeschichte miteinander zu verweben. „Die schlafende Stadt“ ist somit auch eine Hommage an Autoren wie Edgar Allan Poe, Robert Louis Stevenson und Gustav Meyrink. Kurzum: Andreas Steiner ist bereits in seinem Erstlingswerk das gelungen, was den meisten Autoren immer verwehrt bleibt – ein Buch zu schreiben, das dem Leser stets in Erinnerung bleibt.

Über den Autor
Andreas Steiner, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet in Köln als Psychologischer Psychotherapeut. Der Diplom-Psychologe, der auch Musik-, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte (M.A.), wurde bereits mehrfach als Illustrator ausgezeichnet. Die Ausbildung in systemischer Therapie inspirierte Steiner zu seinem Roman, da ihm noch mal bewusster wurde, dass wie sehr die Erlebnisse und Schicksale vergangener Generationen unbewusst in unserer Seele wirken und unser tägliches Handeln mitbestimmen.
 
Den Trailer zum Buch finden Sie bei youtube
http://www.youtube.com/watch?v=_jXDg_d3Uck