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A-Z: Top of the Blog

Hi Mzungu! How are yoü (2)

27.09.2017|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|

Seit 2009 fliegen wir jährlich zu den Eltern meiner Frau nach Uganda. Einiges habe ich darüber schon geschrieben. Diesmal wollten wir Abenteuer erleben, und was bietet sich mehr an als eine längere Fahrt mit einem typisch afrikanischen Überlandbus? Möglichst einem der billigeren, nicht klimatisiert oder im Komfort mit einem modernen Passagierflugzeug vergleichbar (die es durchaus auch in Afrika gibt). Also wählten wir einen der heruntergekommenen, Jahrzehnte alten Busse der Firma Horizon City Limited, die schon im Bradt Travel Guide Uganda wenig empfehlenswert vorgestellt worden sind. Als wir an deren Busstation in Kampala auf die Toilette gehen wollten, schlug uns zehn Meter vorher ein Gestank entgegen, der jegliches Weitergehen infrage stellte. Doch was sollte man bei einem Ticketpreis von umgerechnet 6 Euro pro Person für rund 465 Kilometer Reisedistanz erwarten? Wir wollten Abenteuer haben und den Lebensort mit Grabstätte des Großvaters meiner Frau Farida sowie weitere Nachkommen besuchen, also ging’s los. Weiterlesen

“Meine Biographie” wird international: My Biography

01.09.2011|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|

Nach zweieinhalb Jahren Arbeit und Erfahrung sammeln im Vertrieb meiner Online-Biographiekurse freue ich mich, heute die ersten sechs englischsprachigen Länder mit der Übersetzung meiner Biographiekurse bedienen zu können. Hauptdomain ist www.my-biography.org

Gespräch mit dem Musiker Uwe Cremer – Level Pi (Teil 1)

24.06.2011|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|

Wer in meinen Biographie-Blog öfters hineinschaut, erkennt bei den Buch-Neuvorstellungen vielleicht eine Tendenz zu Musiker-Biographien. Das ist nicht zufällig. Seit meiner frühen Jugend habe ich drei Leidenschaften – neben den Frauen 😉 : Rockmusik, Malerei und Literatur. Ich klampfte als Pennäler auf einer geliehenen Gibson-E-Gitarre und träumte, Rockstar zu werden. Ohne Erfolg. Dann wollte ich Künstler werden, Maler und Grafiker – mit bescheidenem Erfolg. Immerhin verdiente ich mit süßlichen Postkarten- und Kalenderbildchen, die ich auf Floh- und Weihnachtsmärkten verkaufte, etwas Geld, um mein Studium der Kunstgeschichte und die anschließende Promotionszeit mitzufinanzieren. Dann war auch diese Phase zu Ende. Geblieben ist die Leidenschaft des Schreiben, die ich bis heute professionell betreibe. Weiterlesen

Gespräch mit dem Musiker Uwe Cremer – Level Pi (Teil 2)

24.06.2011|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|

Lesen Sie hier die Fortsetzung meines musikalisch-biographischen Gesprächs mit dem Kölner Musiker Uwe Cremer von Teil I:

Vier Tage eingesperrt in der Transit Area des Airport Kairo

14.02.2011|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|Tags: |

Eigentlich wollte ich nach unserem Uganda-Aufenthalt der letzten zwei Wochen eine Fortsetzung meines Artikels Hi Mzungu! How are yoü aus dem Jahr 2009 schreiben, doch schon die Anreise war diesmal derart spektakulär, dass ich Ihnen lieber davon berichte.

Löschdiskussion bei Wikipedia beendet, Artikel über Andreas Mäckler bleibt

17.08.2010|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|Tags: |

Gnädiger Gott, ich danke Dir! Heute Nachmittag wurde die Löschdiskussion zum Artikel „Andreas Mäckler“ bei Wikipedia aufgehoben. Lesen Sie zur Vorgeschichte des Albtraums mit Happy End bitte hier, damit ich mich nicht wiederholen muss.

In der Wikipedia-Öffentlichkeit einer Löschdiskussion mit groben Beleidigungen und falschen Tatsachenbehauptungen diffamiert zu werden, ist kein Vergnügen. Einer der wenigen besonnenen Wikipedia-Autoren hatte dazu am 16. August resümiert:

Kein Millionär geworden mit Biographien – Weltverlag AG kündigt Insolvenz an

03.08.2010|Kategorien: A-Z: Top of the Blog|Tags: |

Eben meldete Bernd Hoyer, einer der Lizenznehmer des Weltverlags, im 15. Kommentar zu meinem Artikel Weltverlag AG: Millionär werden mit Biographien?, den ich am 1. März 2010 geschrieben habe und der seitdem zahlreiche Kommentierungen erfuhr, dass der Weltverlag Insolvenz angekündigt hat. 

Um das Thema zu aktualisieren, über das ich ursprünglich wegen des (nicht realisierten) Biographie-Portals www.biographien24.com der Weltverlag AG geschrieben habe, eröffne ich den neuen Beitrag mit der Mail von Bernd Hoyer:  Weiterlesen

Artikel: Privatbiographien schreiben

29.05.2010|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Biographiezentrum|

Hier mein Artikel über das Geschäft mit den Lebensgeschichten anderer Menschen, der gerade in Sandra Uschtrins Autorenhandbuch erschienen ist. Mehr darüber finden Sie hier.

Vergleich vor Gericht zu „Dr. Hope“: Filmproduktion muss 15.000 Euro an Prof. Marita Krauss zahlen

14.03.2010|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Filmbiographien|Tags: , , |

Der Streitfall, wie er auch in diesem Blog umfassend besprochen worden ist, ist für die beteiligten Autoren – Prof. Marita Krauss, Torsten Dewi und Katrin Kaiser (jetzt Tempel) – gütlich ausgegangen! Doch nicht nur das, der Vergleich vor dem Münchner Landgericht vom letzten Donnerstag, den 11. März 2010, kann als vielversprechendes Signal für Wissenschaftler und Sachbuchautoren gedeutet werden, das in Zukunft andere Streitfälle ähnlicher Art positiv zu beeinflussen vermag!

Urheberrecht und biographische Sachverhalte: Filmbiographie “Dr. Hope” – ein Plagiat?

01.03.2010|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Filmbiographien|Tags: , |

Das Leben schreibt die spannendsten Geschichten. Hatte ich gerade noch die zweiteilige Filmbiographie über „Dr. Hope“ in Arte (und später ZDF) angekündigt, kommen mir wenige Tage später Plagiatsvorwürfe zu Ohren, denen sich die Drehbuchautoren Torsten Dewi und Katrin Kaiser, jetzt Katrin Tempel, ausgeliefert sehen. Ich möchte den Fall nicht referieren, wer sich dafür interessiert, braucht nur zu googeln und findet genügend Zeitungs-Einträge zum jeweils aktuellen Stand der Auseinandersetzung. Auch der Blog „Wortvogel“ von Torsten Dewi ist erhellend und spannend zu lesen.  Weiterlesen

Hi Mzungu! How are yoü

11.12.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|Tags: , |

Hier der Zeitschriftenartikel, den ich nach meiner Uganda-Reise (4. August bis 1. September 2009) geschrieben habe:

Hi Mzungu! How are yoü
Erster Besuch bei meinen Schwiegereltern in Uganda
(c) Von Andreas Mäckler

Nach siebzehn Stunden Flug und Transfer hätten wir in unserem neuen Zuhause gern etwas zu trinken bekommen, Sprudel vielleicht für die beiden Jungs, mir wäre Wasser lieb gewesen, und ein Kaffee mit Milch zum Aufwachen. Morgens um fünf Uhr waren wir von der Familie meiner Frau am Flughafen Kampala abgeholt worden – freundliche dunkelhäutige Gestalten, die uns scheu die Hand reichten und sich in meinen Augen kaum von der Dämmerung abhoben, so müde waren wir. Dann die rasante Fahrt im Sammeltaxi, einem klapprigen 14-sitzigen Minibus japanischen Fabrikats ohne funktionierendem Abblendlicht, über Schlaglöcher und Bodenwellen hinweg durch kaum erleuchtete Straßen. Viel sehen von der Hauptstadt Ugandas konnte ich nicht, doch schlafen auch nicht. Nur Farida, meine Frau, war munter und plauderte lachend auf Buganda – der landesüblichen Sprache – über die Fahrgeräusche hinweg mit ihren Eltern und Geschwistern, die sie jahrelang nicht gesehen hatte. Von den Angehörigen, über hundert, die zu ihrer Familie zählen, waren neun zum frühmorgendlichen Empfang am Flugplatz gekommen: mehr hätten in dem Minibus mit uns und dem Gepäck keinen Platz gefunden. Weiterlesen

Laudatio zum Deutschen Biographiepreis 2009

29.09.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Deutscher Biographiepreis|Tags: , , |

Hier meine Laudatio zum 2. Deutscher Biographiepreis 2009 im Rahmen der Eröffnung der 2. Nordwalder Biografietage 2009 am Freitag, den 25. September 2009, 14 Uhr im Rathaussaal.

Neuerscheinung: Wie schreibe ich meine persönliche Mythologie?

22.04.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Biographie schreiben, Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1), Therapeutische Biographiearbeit|Tags: |

Lutz von Werders Bücher zum autobiographischen Schreiben sind eine Quelle der Inspiration– eines habe ich kürzlich ja besprochen.Mehr noch: Sie nicht durchzuarbeiten heißt, die eigene Biographie in ihrem Facettenreichtum nur ungenügend auszuloten. So widmet sich sein neues Werk der Heldenreise. Ich werde es für den Deutschen Biographiepreis 2010 nominieren.

Warum Lebenserinnerungen veröffentlichen?

20.02.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Arbeitstagebuch, Deutscher Biographiepreis|Tags: , , |

Diese Frage stellen sich viele. Zuletzt las ich sie gestern abend in den Memoiren des Soziologen Peter L. Berger: Im Morgenlicht der Erinnerung – Eine Kindheit in turbulenter Zeit.Das Buch ist in engerer Wahl für den deutschen Biographiepreis 2009 nominiert, und ich gehöre zur Jury.

Wieder lieferbar: Lutz von Werder’s Klassiker des Tagebuchschreibens

11.02.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Biographie schreiben, Biographisches Schreiben, Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1), Therapeutische Biographiearbeit|Tags: , , , , , , , , , , , , , , |

Lutz von Werders Ratgeber zum kreativen und biographischen Schreiben sind immer eine große Freude zu lesen, und ein Gewinn für alle, die sich selbst und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln möchten.

Im Juli 2008 ist eines seiner Standardwerke – gemeinsam verfasst mit Barbara Schulte-Steinicke, Dozentin für akademisches Schreiben an der Berliner Alice Salomon Fachhochschule – wieder ediert worden. Ich möchte es Ihnen ans Herz legen:

Musikalisch-meditative Reise entlang der eigenen Lebenslinie

01.02.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Biographische Meditationen, Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1), Verlag des Biographiezentrums|Tags: , , , , , , |

Alle Erfahrungen, die der Mensch im Laufe seines Lebens macht, sind nicht nur in seinem Gedächtnis, sondern auch im Körper und im Unterbewusstsein gespeichert. Scheinbar vergessen, liegen dort zahlreiche kostbare Erinnerungen wie in einer Schatztruhe, die geöffnet werden möchte. In meiner Arbeit begegne ich täglich Menschen, die den Schlüssel zu vermeintlich verlorenen Bildern und besonderen Er-Innerungen ihres Lebens suchen. Menschen, die ihre Lebenserinnerungen wie in einem Film noch einmal erleben wollen, um sie für sich und ihre Nachkommen aufzuschreiben und weiterzugeben. Deshalb habe ich im November 2008 ein Hörbuch vorgelegt, das jedem jederzeit den Zugang zu den Glücksmomenten seines biographischen Unterbewusstseins ermöglicht. Weiterlesen

“Biographie” oder “Biografie?”

31.01.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog|Tags: , , , , , , , |

Diese Frage wird mir in unseren Schreibkursen immer wieder gestellt: “Soll ich ‘Biographie’ mit ph oder f schreiben?” Das können Sie selbst entscheiden.

Wir schreiben das Biographiezentrum mit ph, weil es der tradierten Schreibweise entspricht (altgriechisch: Bios = Leben, graphein = schreiben). Auch in meinen Schriften bevorzuge ich diese Schreibweise, die mir – vermutlich wegen meines humanistischen Bilderungshintergrunds – eher zusagt, als die neue Rechtschreibung, die es wohl gerade nochmal hingekriegt hat, “Filosofie” zu vermeiden, aber “Delfin” zu etablieren. Ausserdem ist unsere Kundschaft eher traditionsorientiert – da passen wir uns an. Beim Google-Ranking der Suchbegriffe rangiert die alte Schreibweise ebenfalls (noch) vor der neuen. Weiterlesen