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Neuerscheinung: Die geschenkten Jahre

17.12.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010, Verlag des Biographiezentrums|Tags: |

Für uns im Biographiezentrum ist es immer eine besondere Freude, wenn wir anderen Menschen beim Schreiben ihrer Biographie nachhaltig helfen können. Manche der Lebenserinnerungen edieren wir auch für den Buchhandel. Lieselotte Lamp hat jetzt ihr zweites Buch im Verlag des Biographiezentrums publiziert.

Neuerscheinung: biographisches Trostbuch

13.12.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010, Verlag des Biographiezentrums|Tags: |

Auch aus schlimmen Buben kann was werden! Das belegen eindrucksvoll Willibald Kranisters humorvolle autobiographische Erzählungen, die der ehemalige österreichische Notenbanker zusammen mit der Jornalistin Alexandra Halouska zu Papier gebracht und im Verlag des Biographiezentrums ediert hat.

Neuerscheinung: Lexikon der Autobiographien von Frauen

16.11.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Als ich das Paket des Böhlau Verlags öffnete, dachte ich zuerst, es müsse sich um einen Irrtum handeln: So viele Rezensionsexemplare hatte ich nicht bestellt. Doch dann konnte ich nur noch staunen: In dem Paket war ein Buch, und das hat 1286 Seiten – ein fulminantes Lexikon der Autobiographien von Frauen, die im 19. Jh. geboren worden sind, verfasst von Gudrun Wedel – ich werde es für den Deutschen Biographiepreis 2011 vorschlagen.

Neuerscheinung: Kindersommer in Bad Soden

28.10.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Ich freue mich immer, Publikationen der Mitglieder des Biographiezentrums vorzustellen. Heute lege ich Ihnen das neue Buch der Biographin Agnes Doering ans Herz.

Neuerscheinung: Lebenserinnerungen eines Irakers in der Schweiz

13.10.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010, Verlag des Biographiezentrums|Tags: , |

Ich bin stolz darauf, dass in unserem Verlag des Biographiezentrums zunehmend mehr internationale Biographien publiziert werden. Lesen Sie beispielsweise diese hier (in englisch):

Neuerscheinung: Autobiographie von Natascha Kampusch

16.09.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: , |

Es gibt Lebensschicksale, von denen könnte man meinen, sie seien von einem (Drehbuch-)Autor erfunden worden, so unglaublich schecklich erscheinen sie, wenn man hört, sie seien real – die erschütternde Biographie von Josef Fritzl und den Seinen gehört dazu, oder die von Natascha Kampusch als Opfer.

Neuerscheinung: “Papa Bernd” Siggelkow – Autobiographie des Arche-Gründers in Berlin

27.08.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Dieses Autobiographie nominiere ich gern für den Deutschen Biographiepreis 2011. Sie vereint alle Qualitäten, die eine berührende Lebensgeschichte ausmachen.

Neue Reihe: Lebenserinnerungen Ingeborg Wagner

30.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Lesen Sie ab morgen in wöchentlicher Folge die Lebenserinnerungen von Ingeborg Wagner, deren Tochter sagte: „Von meiner Mutter kann man lernen, wie man aus der dicksten Scheiße wieder rauskommt.“

“Vielleicht kann ich tatsächlich mit diesem schonungslosen Bericht einigen Menschen helfen, in ähnlichen Situationen nicht aufzugeben”, schreibt die Autorin.

Lebenserinnerungen: Ingeorg Wagner (Teil 1)

29.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Ingeborg Wagner
…und ich steh immer wieder auf
Mein Leben
Privatedition 2010
(Alle Rechte vorbehalten)

 

„Mutter, warum bist du alt geworden!“

…war das ein Tag! Meine Mutter ist vorgestern ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie hatte plötzlich Luftnot und saß schwer atmend auf ihrem Bett – abends um 22.30 Uhr.

Mir passte das wieder mal überhaupt nicht. Ärgerlich und ungeduldig hatte ich gesagt: „Och Mutti, musst du immer abends mit solchen Sachen kommen! Du weißt doch, dass ich dann wieder nicht einschlafen kann.“ Meistens war nämlich gar nichts, sie bemerkte nur wieder irgendetwas an sich, bekam Angst und steigerte sich da hinein. Wenn ich das sah, bekam ich jedes Mal Herzklopfen, weiche Knie, automatisch Angst um sie, so wie schon als kleines Kind, Angst, dass meiner Mutter etwas passieren könnte. „Ich hab dir doch so oft schon gesagt, wenn dir irgendetwas Probleme bereitet, dann sag es mir früher!“ Ich wusste nie, war das nur Panikmache oder tatsächlich ein körperliches Krankheitssymptom. Weiterlesen

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 2)

28.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Ein schwieriger Tag

Heute ist so ein Tag, an dem es gut ist, dass mir hier keiner in die Quere kommt, vor allem nicht die Oma. Warum, es gab eigentlich keinen Grund. Ich hatte nachts sehr gut geschlafen, für mich ist das nach vierzig Jahren extremer Schlafprobleme etwas Besonderes. Hab morgens noch mit Libero im Bett gekuschelt und bin dann aufgestanden. Sofort merkte ich, dass mein operierter Zeh mehr wehtat als am Tag zuvor, das störte mich schon mal gewaltig. Die Nase war auch wieder zu, hatte leichte Halsschmerzen, seit mehreren Wochen eine ständige leichte Erkältung, war schon beim Lungenarzt. Außer einem Lungenemphysem, was ja schlimm genug ist und weshalb ich auch überhaupt nicht mehr rauchen sollte, hat er nichts fest gestellt. Warum ich dauernd heiser bin, weiß niemand. Ein Allergietest wurde gemacht, da ist ebenfalls nichts bei rausgekommen. Na, jedenfalls nerven diese Dinge mich heute wieder einmal gewaltig. Weiterlesen

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 7)

23.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Bad Sooden-Allendorf

Humpelnd fing ich meine neue Stelle in Bad Sooden-Allendorf an. Der Fuß tat höllisch weh und war geschwollen, trotzdem lief ich damit in der Küche und Klinik rum. Ich biss die Zähne zusammen und ließ mir nichts anmerken. Vielleicht wurde ich dadurch auch von meiner Angst abgelenkt, denn jetzt hatte ich ja etwas Sichtbares, das wehtat.

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 8)

22.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Wieder zu Hause – doch nicht lange…

Wieder richtete ich mich zu Hause ein. Melanie freute sich, dass ihre Mama wieder ganz da war, doch sie fing immer mehr an, mich zu beobachten. Natürlich hatte sie längst mitbekommen, dass ich manchmal sehr eigenartig war, überdreht oder meistens müde. Ich redete oft komisch und dann schlief ich. Sie bekam mit, dass Oma und Opa besorgt über ihre Mama sprachen, und fing wahrscheinlich schon als kleines Kind an, auf ihre Mama aufpassen zu wollen. Wenn ich nach Hause kam, an der Tür klingelte und meine Mutter aufmachte, stand sie schon hinter Omas Rücken und hielt sich an ihrem Rock fest. Der Kopf schaute an der Seite vor, die Augen auf mich gerichtet, ängstlich prüfend und auch mit ein wenig Hoffnung, so als wenn sie fragen wollte: „Ist meine Mama in Ordnung oder hat sie wieder so ein komisches Zeug genommen?“ Weiterlesen

Ich schreibe die Autobiographie von Franz Trojan (Ex Spider Murphy Gang)

21.07.2010|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Spider Murphy Gang Bandbiografie|Tags: |

Als ich am 1. Juli 2010 die Schlagzeile in der TZ las, interessierte mich das Thema sofort, so dass ich daheim den Artikel über den sozialen Abstieg des ehemaligen Spider-Murphy-Drummers Franz Trojan online las.  

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 9)

21.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Bad Homburg

Ich richtete mich in der Wohnung meiner Vorgängerin mit neuen Möbeln ein, einige konnte ich auch von ihr übernehmen. Es war richtig hübsch, und die Arbeitsstelle machte mir auch sehr viel Spaß. Ich musste Vorträge halten, Ernährungslehre vor Kurteilnehmern geben und Hausfrauenkurse an Wochenenden. Nach Hause fuhr ich selten, erstens war es für mich über die Landstraße zu weit, und außerdem hatte ich nicht jedes Wochenende frei. Dafür besuchte mich meine Mutter mit Melanie. Ja, meine Mutter reiste mir überall nach. Ich brauchte bloß husten, und sie war da. Weiterlesen

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 10)

20.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Hausbau

Michael wollte in eine andere Wohnung ziehen, möglichst in ein Haus. Wir hatten uns überlegt, dass es schön wäre, wenn Melanie endlich bei uns sein könnte, und dazu war die Wohnung zu klein. Ich besuchte sie zwar regelmäßig, auch mit Michael, aber ich hatte sie nie bei mir gehabt, und meine Mutter wurde auch immer älter. Es war für mich immer schon traurig gewesen, Melanie nach einem Besuch wieder zu verlassen, und mit Michael war es inzwischen eine feste Beziehung geworden – auch verstanden sich die beiden sehr gut. Nur die Wohnung war für drei Personen zu klein. Weiterlesen

Therapeutische Wirkung des biographischen Schreibens

19.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Ich freue mich, wenn Teilnehmer meiner Biographiekurse und Kunden, deren Autobiographien ich als Buch publiziert habe, meine Arbeit loben. Ohne positives Feedback ist kein Erfolg möglich. Heute sandte mir Ingeborg Wagner, deren problemreiche Autobiographie zwischen Tabletten- und Alkoholsucht ich derzeit peu a peu in diesem Blog publiziere, bezug nehmend zur therapeutischen Wirkung des biographischen Schreibens, bei dem ich sie begleitet habe, folgende Mail:

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (Teil 11)

18.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

In der Wohnung am Riedborn

Ich fand eine schöne neue Eigentumswohnung und zog mit Melanie aus. Freunde aus der AA halfen mir beim Umzug, und wenn ich nun glaubte, jetzt wird alles besser, hatte ich mich gründlich getäuscht. Sicher, der ewige Streit mit meinem Mann war passé, aber nun musste ich mit Kind und Wohnung allein klarkommen. Damit nicht genug, ich suchte mir wieder eine neue Arbeitsstelle und fand eine halbtags in einem Bekleidungsgeschäft als Verkäuferin. Davor aber machte ich etwas ganz anderes. Weiterlesen

Lebenserinnerungen: Ingeborg Wagner (letzte Folge)

17.07.2010|Kategorien: Lebenserinnerung: I. Wagner|Tags: |

Königstein

Die Wohnung war nicht zu teuer, geräumig und gut ausgestattet, nur leider lag sie an der B8, die mitten durch den wunderschönen Ort geht. Ich dachte mir eigentlich nichts dabei, an einer Straße hatte ich noch nie gewohnt, aber ich war froh, endlich eine Wohnung gefunden zu haben.

Neuerscheinung: Deckname “Schwabe”

14.06.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Spannende Spionage-Biographie mit allen Elementen der groß- und kleinbürgerlichen Welt im früheren Ost-West-Konflikt Deutschlands.

Neuerscheinung: Aus dem Leben eines Schriftstellers

14.06.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Ein facettenreiches Buch! Schenken Sie es vor allem angehenden Autoren, die vom Schreiben leben wollen!

Neuerscheinung: Spurensuche nach der Familie

08.06.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010, Verlag des Biographiezentrums|Tags: |

Ich freue mich immer besonders, wenn unsere Autoren im Verlag des Biographiezentrums erfolgreich sind. So auch Marianne Paula Wriedt, die jetzt ihr zweites autobiographisches Werk bei uns publiziert hat.

Neuerscheinung: Aufschrei der Seele

07.06.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Biographisches Schreiben kann selbst-therapeutische Wirkung haben, das lesen wir auch in der neu erschienenen Autobiographie von Veronika Walden.

Neuerscheinung: Nina Hagens Bekenntnisse

03.06.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Von der schrillen Rockröhre zur Heiligen? Das könnte man fast meinen, schon bei der Ähnlichkeit des Titels zu den Bekenntnissen des Augustinus, der sich vom Lebemann zum Heiligen wandelte. Um es gleich zu sagen: Nina Hagens Autobiographie hat mich vollkommen überrascht, denn sie ist ausgezeichnet geschrieben: flüssig, facettenreich, faszinierend, immer wieder überraschend in den Assoziationen, witzig und klug. Wenn einen die oft überdreht wirkenden Auftritte Nina Hagens bisweilen nerven, der bekommt in ihrem schön produzierten Buch die gleichen Qualitäten – Nini pur -, kann aber das Rezeptionstempo selbst bestimmen. Auf diese Weise wird das quirlige Irrlicht auch für langsamere Gemüter erträglich. Unbedingt lesenswert, ihr Buch! Ich werde es für den deutschen Biographiepreis 2011 vorschlagen. Weiterlesen

Sonderedition: Autobiographie von Bushido

01.06.2010|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010|Tags: |

Eine Bildungsbiographie wird wohl kaum jemand von Rapper Bushido erwarten. Doch dank des Co-Autors Lars Amend ist ein spannendes Buch aus Bushidos Lebensgeschichten geworden – bisweilen extreme Episoden, von denen er erzählt, doch gerade darin aussergewöhnlich. Respekt, was er aus seinem Leben schon in jungen Jahren gemacht hat. Bushido ist eben ein Kämpfer, ein moderner Held. Und edel gestaltet ist diese Sonderausgabe zum Film über Bushido (2010, EA 2008) obendrein.