>Uganda, meine 2. Heimat

Uganda, meine 2. Heimat

Hi Mzungu! How are you? (3)

20.09.2018|Kategorien: Aus meinem Leben, Uganda, meine 2. Heimat|

Als wir erstmals 2009 zu meinen neuen Schwiegereltern nach Uganda flogen, hatte ich mich gewundert, nach der 17-stündigen Anreise nichts zu trinken angeboten zu bekommen, nicht mal ein Glas Wasser – die Eltern hätten kein Geld, erklärte man mir damals. Werden wir heute vom Flughafen Entebbe abgeholt, warten im Van eine Auswahl gekühlter Getränke auf uns, und auch sonst hat sich seit 2009 dank finanzieller Zuwendungen unsererseits viel getan:

Hi Mzungu! How are you? (2)

27.09.2017|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben, Uganda, meine 2. Heimat|

Seit 2009 fliegen wir jährlich zu den Eltern meiner Frau nach Uganda. Einiges habe ich darüber schon geschrieben. Diesmal wollten wir Abenteuer erleben, und was bietet sich mehr an als eine längere Fahrt mit einem typisch afrikanischen Überlandbus? Möglichst einem der billigeren, nicht klimatisiert oder im Komfort mit einem modernen Passagierflugzeug vergleichbar (die es durchaus auch in Afrika gibt). Also wählten wir einen der heruntergekommenen, Jahrzehnte alten Busse der Firma Horizon City Limited, die schon im Bradt Travel Guide Uganda wenig empfehlenswert vorgestellt worden sind. Als wir an deren Busstation in Kampala auf die Toilette gehen wollten, schlug uns zehn Meter vorher ein Gestank entgegen, der jegliches Weitergehen infrage stellte. Doch was sollte man bei einem Ticketpreis von umgerechnet 6 Euro pro Person für rund 465 Kilometer Reisedistanz erwarten? Wir wollten Abenteuer haben und den Lebensort mit Grabstätte des Großvaters meiner Frau Farida sowie weitere Nachkommen besuchen, also ging’s los. Weiterlesen

TV-Tipp: Memory Books

15.03.2012|Kategorien: Biographie schreiben, Filmbiographien, Totengedenken, Uganda, meine 2. Heimat|

Arte zeigt am 31. März um 15.30 Uhr eine sehenswerte Dokumentation, die ich als Uganda-Fan ansehen werde. In Uganda leben allein zwei Millionen Waisen, die ihre Eltern aufgrund von Aids verloren haben. Im Land entstand eine Initiative, genannt “Memory Books”, durch die HIV-infizierte Eltern angeleitet werden, ihre Familienerinnerungen aufzuschreiben. So entstehen Hefte mit Fotos, einfachen Zeichnungen, Ratschlägen, Gedanken und Wünschen. Sie sind oft das Einzige, was den Kindern bleibt, wenn die Eltern gestorben sind – ihr wertvollster Besitz. Christa Grafs Dokumentarfilm wirft einen berührenden Blick in diese Bücher und begleitet einige Kinder und Eltern beim Schreiben. Weiterlesen

Meine Frau in Mombasa ausgeraubt

06.09.2011|Kategorien: Aus meinem Leben, Uganda, meine 2. Heimat|

Eben rief meine kenianische Frau Farida aus Mombasa/Kenia an, wo sie gerade mit unserer kleinen Tochter Anelia bei den Trauerfeierlichkeiten für ihre Schwester Amina ist, die am 19. Juli tödlich verunglückte.

Totengedenken: Amina

28.07.2011|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken, Uganda, meine 2. Heimat|

Als am Dienstag, den 19. Juli 2011 um 2 Uhr morgens bei uns im Flur das Telefon klingelte, konnte es nichts gutes bedeuten, vor allem, als ich meine Frau Farida weinen hörte.

Vier Tage eingesperrt in der Transit Area des Airport Kairo

14.02.2011|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben, Uganda, meine 2. Heimat|Tags: |

Eigentlich wollte ich nach unserem Uganda-Aufenthalt der letzten zwei Wochen eine Fortsetzung meines Artikels Hi Mzungu! How are you aus dem Jahr 2009 schreiben, doch schon die Anreise war diesmal derart spektakulär, dass ich Ihnen lieber davon berichte.

Neuerscheinung: Hey, Muzungu!

20.01.2011|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2010, Uganda, meine 2. Heimat|Tags: |

Ende Januar fliegen wir für drei Wochen wieder nach Uganda zu den Eltern meiner Frau. Dann können Sie einige Wochen später die Fortsetzung meines ersten Uganda-Artikels Hi Mzungu! How are you? lesen. Zur Einstimmung habe ich jetzt die Reisenotizen von Norbert Weber gelesen, die er über Uganda verfasst hat.

Hi Mzungu! How are you?

11.12.2009|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben, Uganda, meine 2. Heimat|Tags: , |

Hier der Zeitschriftenartikel, den ich nach meiner Uganda-Reise (4. August bis 1. September 2009) geschrieben habe:

Hi Mzungu! How are you?
Erster Besuch bei meinen Schwiegereltern in Uganda
(c) Von Andreas Mäckler

Nach siebzehn Stunden Flug und Transfer hätten wir in unserem neuen Zuhause gern etwas zu trinken bekommen, Sprudel vielleicht für die beiden Jungs, mir wäre Wasser lieb gewesen, und ein Kaffee mit Milch zum Aufwachen. Morgens um fünf Uhr waren wir von der Familie meiner Frau am Flughafen Kampala abgeholt worden – freundliche dunkelhäutige Gestalten, die uns scheu die Hand reichten und sich in meinen Augen kaum von der Dämmerung abhoben, so müde waren wir. Dann die rasante Fahrt im Sammeltaxi, einem klapprigen 14-sitzigen Minibus japanischen Fabrikats ohne funktionierendem Abblendlicht, über Schlaglöcher und Bodenwellen hinweg durch kaum erleuchtete Straßen. Viel sehen von der Hauptstadt Ugandas konnte ich nicht, doch schlafen auch nicht. Nur Farida, meine Frau, war munter und plauderte lachend auf Buganda – der landesüblichen Sprache – über die Fahrgeräusche hinweg mit ihren Eltern und Geschwistern, die sie jahrelang nicht gesehen hatte. Von den Angehörigen, über hundert, die zu ihrer Familie zählen, waren neun zum frühmorgendlichen Empfang am Flugplatz gekommen: mehr hätten in dem Minibus mit uns und dem Gepäck keinen Platz gefunden. Weiterlesen