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Aus meinem Leben

Biografische Fotobücher (11)

09.11.2018|Kategorien: Anelia-Bücher, Aus meinem Leben|

Wieder ein Jahr vorüber: Band XI meiner Anelia-Bücher, biografische Fotobücher, die ich im Umfang von 152 Seiten als Jahresbände für unsere Tochter Anelia Katharina Mäckler gestalte, ist fertig und in kleiner Auflage von 2 Exemplaren “für die Ewigkeit” ediert – vor allem für sie selbst und ihre Nachkommen später. Band I der Jahresbände für Anelia, die 2008 geboren worden ist, finden Sie hierBand II hier, Band III hierBand IV hier, Band V hier, Band VI, Band VII hier, Band VIII hier, Band IX, Band X, oder alle zusammen hier. Weiterlesen

Totengedenken: Horst Bosetzky (-ky)

23.09.2018|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Die Nachricht von -ky’s Tod am 16. September 2018 macht mich traurig. Mitte der Neunziger Jahre war ich bei einer seiner Lesungen in München. Dann wurde ich Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren, und nahm 1996 an der Criminale in Gießen teil. Dort lernten wir uns kennen – an einer Ampel auf dem Fußweg zu einer Veranstaltung.

Hi Mzungu! How are you? (3)

20.09.2018|Kategorien: Aus meinem Leben|

Als wir erstmals 2009 zu meinen neuen Schwiegereltern nach Uganda flogen, hatte ich mich gewundert, nach der 17-stündigen Anreise nichts zu trinken angeboten zu bekommen, nicht mal ein Glas Wasser – die Eltern hätten kein Geld, erklärte man mir damals. Werden wir heute vom Flughafen Entebbe abgeholt, warten im Van eine Auswahl gekühlter Getränke auf uns, und auch sonst hat sich seit 2009 dank finanzieller Zuwendungen unsererseits viel getan:

Totengedenken: Meine Mutter Ilse Mäckler (1924-2018)

16.07.2018|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

„De mortuis nil nisi bene“ – „über Tote (rede man) nur gut“, war einer der Lieblingssprüche meiner Mutter in den letzten Jahren. Vielleicht legte sie ihn mir ans Herz, um postmortem nicht allzu realistisch gezeichnet zu werden.

Schwarzbuch Wikipedia (1): Wie versucht wird, Wikipedia-Kritiker mundtot zu machen

11.06.2018|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Kann Kritik an Wikipedia gefährlich sein? Ein wenig verwunderlich mag diese Fragestellung bei einer seriösen, wissenschaftlich fundierten und gleichwohl spannend aufbereiteten Dokumentation, an der wir – rund 30 Autoren, darunter zahlreiche Professoren und Doktoren – derzeit arbeiten, schon erscheinen, behandelt sie doch vorwiegend Fakten, die offen für jedermann recherchierbar sind und in dem Buch solide belegt werden.

Neuerscheinung: Die Geschichte des Progressive Rock

22.05.2018|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2018|

Sollte ich einen Soundtrack meines Lebens nennen, käme ich unweigerlich zum Progressive Rock. Dessen Geschichte mit all den faszinierenden Musiker- und Werksbiografien hat jetzt David Weigel aufgeschrieben.

Jubiläum: 10 Jahre “Anelia-Bücher”

21.05.2018|Kategorien: Anelia-Bücher, Aus meinem Leben|

Kleines Jubiläum, auch anlässlich des 10. Geburtstags unserer Tochter Anelia am 22. Mai 2018: 10 Anelia-Bücher mit 1520 Seiten liegen vor, und Band 11 ist in Arbeit.

Totengedenken: Cordula Kappner (1941-2017)

04.05.2018|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Wie über eine frühere Geliebte schreiben, die am 7. April 2017 gestorben ist? Zuletzt telefonierten wir im Winter 2016 miteinander, da hatte der Krebs sie zweifach gepackt. Cordula wollte mich mit einem russischen Filmemacher bekannt machen, der vorübergehend in meiner Gegend wohnte und vielleicht Unterstützung gebrauchen konnte; sie habe sich etwas in ihn verliebt, fügte sie hinzu. So war sie: bis zum Schluß verliebt in Männer, die weit entfernt oder sonstwie nicht erreichbar waren. Zu einer dauerhaften Liebesbeziehung, bürgerlichem Zusammenwohnen oder gar Familie hatte es bei ihr nie gereicht. Weiterlesen

Meine Einführung zur biografischen Soiree und Matinee in München

22.01.2018|Kategorien: Aus meinem Leben, Ausbildung Biographin / Biograph, Biographiezentrum|

Vielleicht auch dank des halbseitigen Vorab-Artikels in der Süddeutschen Zeitung hatten wir bei unseren beiden Veranstaltungen des Biographiezentrums in München Full House:

Biografische Soiree | 20. Jan. 2018 | 19:30 Uhr | Mohr-Villa München
Biografische Matinee | 21. Jan. 2018 | 11:00 Uhr | Mohr-Villa München

Meine kurze Einführung als Gründer des Biographiezentrums lesen Sie hier:

Neues Buchprojekt: Beiträge zum “Schwarzbuch Wikipedia” gesucht

19.10.2017|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

„Freies Wissen für alle“, „Wikipedia muss Weltkulturerbe werden“, „eine der meistbesuchten Webseiten im Internet“ – das alles klingt großartig. Doch auf der Plattform der Wikipedia haben sich auch Phänomene entwickelt, die durch Filme wie „Die dunkle Seite der Wikipedia“ zunehmend öffentlich thematisiert werden: Mobbing, Stalking, Diffamierung von Personen und Unternehmen, zum Teil mittels gezielt eingesetzter Falschinformationen.

Biographie-App Keosity

08.10.2017|Kategorien: Aus meinem Leben, Biographie schreiben, Biographiearbeit|

Mit den neuen Medien wachsen auch die Angebote zur Biographiearbeit, was sehr zu begrüßen ist, um uns mit unserer Lebensgeschichte zu beschäftigen. “Keosity – Du bist was Du erlebt hast” wird derzeit in der Basisversion gratis im AppStore von Apple angeboten und wirbt mit dem Slogan:

Hi Mzungu! How are yoü (2)

27.09.2017|Kategorien: A-Z: Top of the Blog, Aus meinem Leben|

Seit 2009 fliegen wir jährlich zu den Eltern meiner Frau nach Uganda. Einiges habe ich darüber schon geschrieben. Diesmal wollten wir Abenteuer erleben, und was bietet sich mehr an als eine längere Fahrt mit einem typisch afrikanischen Überlandbus? Möglichst einem der billigeren, nicht klimatisiert oder im Komfort mit einem modernen Passagierflugzeug vergleichbar (die es durchaus auch in Afrika gibt). Also wählten wir einen der heruntergekommenen, Jahrzehnte alten Busse der Firma Horizon City Limited, die schon im Bradt Travel Guide Uganda wenig empfehlenswert vorgestellt worden sind. Als wir an deren Busstation in Kampala auf die Toilette gehen wollten, schlug uns zehn Meter vorher ein Gestank entgegen, der jegliches Weitergehen infrage stellte. Doch was sollte man bei einem Ticketpreis von umgerechnet 6 Euro pro Person für rund 465 Kilometer Reisedistanz erwarten? Wir wollten Abenteuer haben und den Lebensort mit Grabstätte des Großvaters meiner Frau Farida sowie weitere Nachkommen besuchen, also ging’s los. Weiterlesen

Andreas Mäckler in der Abendschau (BR)

23.06.2017|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Spider Murphy Gang Bandbiografie|

Manchmal hat man Glück und dann auch weniger: Durch Helmut Kohls Tod am 16. Juni 2017 wurde meine Interviewzeit an diesem Tag in der Abendschau des BR kurzfristig von 10 auf 4 Minuten gekürzt. Mag die Würze also in der Kürze liegen: Ab Minute 23.04 gehts los. Oder hier auf YouTube.

Jubiläum: 30 Jahre mein Buch “Was ist Kunst..?”

31.05.2017|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben|

Zum 25-jährigen Jubiläum am 21. Juli 2012 hatte ich noch getitelt: “25 Jahre mein Buch ‘Was ist Kunst …?’ erfolgreich auf dem Buchmarkt.” Jetzt muss es leider nach mehreren Auflagen heißen: “Nicht mehr auf dem Buchmarkt.” Ein weiterer Nachdruck war in den letzten Jahren nicht mehr rentabel für den Verlag Dumont, mit dem ich vier Bücher realisiert habe. Gern denke ich aber an die Zusammenarbeit zurück.

Lesung meiner Spiders-Bandbiographie im Literaturhaus Berlin

11.05.2017|Kategorien: Aus meinem Leben, Biographiezentrum, Spider Murphy Gang Bandbiografie|

Lesung des Biographiezentrums – Vereinigung deutschsprachiger Biografen, am 7. Mai 2017 im Literaturhaus Berlin. Hier im Bild mein Part mit der Bandbiografie der Spider Murphy Gang. Full house. Das Foto ist von Martin Zellerhoff.

Artikel über mich im Evangelischen Sonntagsblatt

06.03.2017|Kategorien: Andreas Mäckler Interviews, Aus meinem Leben, Biographie schreiben, Biographie schreiben lassen|

Mediale Ehre: Das Evangelische Sonntagsblatt publiziert am 12. März 2017 in der Reihe Lebenslinien in Gottes Hand einen ganzseitigen Artikel von Susanne Borée über mich und meine biografische Arbeit.

Wer den Artikel als PDF lesen mag, hier ist er: Artikel Mäckler im Evangelischen Sonntagsblatt 2017

Neuerscheinung: Truggestalten, von Rudolph Herzog

11.01.2017|Kategorien: Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2017|

In meinen Biografieblog stelle ich meist biografische Bücher und Filme vor, doch in diesem Fall mache ich gern eine Ausnahme – die dann wiederum keine ist, bedenkt man, dass der Autor des neuen Werks seit mehr als einem Jahrzehnt einer meiner guten Freunde ist; viele gemeinsame Erinnerungen verbinden uns, selbst wenn er inzwischen in Berlin lebt: Rudolph Herzog. Trotzdem sehen wir uns mehrmals im Jahr, und dann spielen wir am liebsten Schach. Auch unsere achtjährigen Töchter spielen gern miteinander, wenn ihre Väter mit kühlem Kopf heiße Schlachten fechten. Einer unserer gemeinsamen Freunde, Christoph Poschenrieder, hat zudem die folgenden Zeilen für das Buch formuliert: “Rudolph Herzog belebt ein hierzulande unterschätztes Genre, die Schauergeschichte. Das Übersinnliche, Unterschwellige der Großstadt kommt als zarter aber eiskalter Lufthauch daher.” Nun denn: Seien Sie gespannt! Weiterlesen

Kleines Jubiläum: 500 Teilnehmer meiner Online-Biografiekurse

08.01.2017|Kategorien: Aus meinem Leben, Autobiographisches Schreiben, Besucherstatistik des Blogs, Biographiearbeit|

Oh, das hab ich im Jahreswechseltrubel völlig übersehen, dass sich in dieser Zeit der 501. Teilnehmer für einen meiner Biografiekurse angemeldet hat. Jetzt sind es sogar 506 Anmeldungen seit dem Start im Jahr 2009.

Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (9)

05.01.2017|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Ist es gekränkter Narzissmus, der mich immer wieder mit der Wikipedia-Biografik beschäftigen lässt? Ich denke darüber nach. Als erstes fällt mir die Frage ein, wer von uns Menschen kein Narzisst ist, der sich morgens wäscht und für den Tag aufhübscht, so gut es geht. Wer möchte nicht von anderen und sich selbst positiv wahrgenommen werden? Vermutlich werden täglich Millionen Selfies weltweit per Handy fotografiert und verschickt – gehört Narzissmus also nicht zu einem Massenphänomen unserer westlich geprägten Zeit, dem sich kaum jemand zu entziehen vermag? Weiterlesen

Neuerscheinung: Meine Bandbiografie der Spider Murphy Gang

21.12.2016|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2017, Spider Murphy Gang Bandbiografie|

Der “rote Faden” im Leben eines jeden Menschen gehört in der Biografik zu den Schlüsselelementen, um den eigenen Werdegang rückblickend zu begreifen. Natürlich gibt es – weil wir facettenreiche Wesen sind – mehrere Grundzüge, die jeder von uns vereint. Bei mir hat sich von Kindheit an die Rockmusik zu einem der roten Fäden meines Lebens entwickelt, der sich nun 50 Jahre durch mein Dasein zieht. Es gibt wohl Millionen Kids, die gern Rockstars geworden wären; auch ich gehörte damals dazu – erfolglos. So bin ich Autor geworden und freue mich jetzt, eine Bandbiografie verfasst zu haben, die zum 1. April 2017 im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erscheint. Eine Leseprobe finden Sie hier. Weiterlesen

Totengedenken: Roye Albrighton (1949-2016)

28.07.2016|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Die Nachricht vom Tod Roye Albrightons am 26. Juli 2016 macht mich traurig. Nektar war die erste bedeutende Band meines Lebens, die ich  mit ungefähr fünfzehn/sechzehn Jahren live in der Stadthalle Kassel erlebt habe, das war 1973/74. Weil meine Freunde und ich als Jugendliche kaum Geld hatten, waren wir irgendwie über ein Toilettenfenster, das ein Kumpel von innen geöffnet hatte, und weitere Seitenwege umsonst ins Konzert gekommen; als wir dann den Saal betraten, hatte es bereits begonnen. Weiterlesen

Totengedenken: Manfred Deix (1949-2016)

27.06.2016|Kategorien: Aus meinem Leben, Totengedenken|

Als ich heute mittag las, der Wiener Zeichner Manfred Deix sei am Samstag, den 25. Juni gestorben, öffnete ich erst einmal eine Flasche Rotwein und zündete meine erste Zigarette des Tages an: Das tue ich normalerweise nachmittags oder abends oder öfters auch gar nicht, denn wer wie ich mit 57 Jahren noch eine süße 8-jährige Tochter geschenkt bekommen hat, tut wohl gut daran, mit seinen Ressourcen für die restliche Lebenszeit sorgsam umzugehen. Manfred Deix war einer meiner Lieblingskünstler, wir hätten zusammen ein Buch schreiben können, so wie Gottfried Helnwein und ich es getan haben, Manfreds ebenso berühmter Künstlerfreund. Weiterlesen

Wie mir Wikipedia bei der eigenen Biographiearbeit hilft (8)

12.05.2016|Kategorien: Aus meinem Leben, Wikipedia / Casus Mäckler|

Die Wikipedia ist für meine immer noch eine Quelle der Freude und des Ärgernisses zugleich, quasi Himmel und Hölle der Wissenschaftspublizistik. So auch jetzt bei diesem Beispiel: Am 1. Mai 2016 nahm ein “Jossi2” in dem biografischen Artikel über mich folgende Änderung vor, meine Promotion an der Uni Marburg betreffend: „1989 wurde er dort bei [[Wolfgang Kemp]] mit einer [[Dissertation]] über die Farbentheorie und Malpraxis der [[Anthroposophie]] promoviert.“

Bemerkungen zum Schreiben der Autobiografie von Franz Trojan (Ex-Spider Murphy Gang)

21.12.2015|Kategorien: Aus meinem Arbeitstagebuch, Aus meinem Leben, Neu auf dem Buchmarkt 2015, Spider Murphy Gang Bandbiografie|

Wie wird man prominent? Wohl so mancher stellt sich diese Frage und findet eine Vielzahl von Antworten. Außergewöhnliche Leistungen und Talente können den Weg zur Ruhmeshalle erleichtern, oder die Allianz mit entsprechenden Partnern. Doch ganz allein erreicht man den Promistatus natürlich nicht, es bedarf auch eines Publikums sowie entsprechender Medien, die inszenieren und damit Geld verdienen. Diskrepanzen zwischen Mensch und Image sind da unvermeidlich, wenn man einer prominenten Person persönlich oder im Interview begegnet, die kaum einen vollständigen Satz zu äußern vermag (ich spreche nicht nur von Fußballstars). Liest man dann deren Autobiografie in einem opulenten Buch, die flüssig geschrieben und inhaltlich facettenreich zu Papier gebracht worden ist, mag die Verwunderung noch größer werden. Da haben Co-Autoren dann ganze Arbeit geleistet, denn das, was ein Promi in wenigen Stunden erzählt, und dem, was anschließend vom Autor in Hunderten von Arbeitsstunden und häufig über Jahre hin zu Papier gebracht, nachrecherchiert und wohlfeil formuliert worden ist, liegen Welten. Weiterlesen