Diese liebevoll und schön gestaltete Biografie von Gabriele Mielke kann ich jedem ans Herz legen, der gerne Biografien liest. Ich werde das Buch für den Deutschen Biografiepreis 2011 nominieren.

Aus dem Pressetext: Auf dem Zieglerpfad zwischen Zehdenick und Marienthal lässt sich nach den Spuren der traditionsreichen Ziegelherstellung suchen. Hier schufteten Hunderte von Menschen rund um Mildenberg auf den Ziegeleien Brandenburg, Stackebrandt, Moegelin und wie sie alle hießen. Diese Menschen leisteten Schwerstarbeit, oft im Akkord, Männer wie Frauen. Und auch Kinder haben schon mal die Steine gewendet wie Ursula. Ursula Lenz, ein Zieglerkind. Geboren 1930 und aufgewachsen in dieser Region.

Die Autorin sucht mit ihrer Mutter deren Heimat wiederholte Male auf. Die Kindheitsorte von Ursula Lenz. Eine biografische Spurensuche – eine Lebensgeschichte, die im Osten begann, sich im Westen fortsetzte und mit der Erinnerung wieder zurückreist. Die Stichworte lauten: Ziegelindustrie, Havelschifffahrt, Kindheit, Jugend, Erinnerung, Heimat, Anfang, Aufbruch, Zeitzeugnis.

Wen könnte das interessieren? Die Menschen, die in beschriebener Region leben oder lebten. Alle Menschen, die Interesse an Geschichte und der Umgebung Berlins haben. Und alle, für die Geschichte und Landschaft erst lebendig werden, wenn sich beides an ein persönliches Schicksal knüpfen lässt.

Ein Leben nimmt Gestalt an, wenn man davon erzählen darf, wenn es aus dem Dunkel des Vergessens auftaucht, festgehalten wird, damit verbürgt ist und sich einer Würdigung wert erwiesen hat. Zukunft braucht Erinnerung – Erinnerung an große und an kleine Leben!

Im Buchhandel oder unter www.kindheitsorte.de

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