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Neuauflage: Autobiographie von Fred Wander bei dtv

20.07.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (2)|Tags: , |

Menschen, die ständig jammern, sei die Autobiographie des jüdischen Schriftstellers Fred Wander ans Herz gelegt, der 1917 in Wien geboren wurde und 2006 starb. Das Buch gibt Lebensmut. Ein Rezensent bei Amazon fasste es folgendermassen zusammen:

Autobiografie des Saturn-Gründers Friedrich Wilhelm Waffenschmidt

15.07.2009|Kategorien: Biographien gratis im Netz|Tags: , , |

Der Mann ist klug! Saturn-Gründer Friedrich Wilhelm Waffenschmidt stellt seine Autobiografie gratis ins Netz. Wer reinschauen und sie als PDF-Dokument downloaden mag, siehe hier:www.waffenschmidt-saturn.com. Auch der Pressetext von Prof. Dr. Norbert Kostede ist lesenswert.

Neuauflage: Erik Jan Hanussen – Meine Lebenslinie

10.07.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (2)|Tags: , |

Der Mann kann Geschichten erzählen! Ob wahr oder nicht, mag bei einem Illusionisten wie Erik Jan Hanussen (1889-1933) ohnehin keine Rolle spielen, so lange die Anekdoten gut unterhalten. Und das tun sie, seine Aneinanderreihungen von Schnurren, die der Meister “Meine Lebenslinie” nennt. Ich habe sie an zwei Tagen verschlungen.

Neuerscheinung: Gerda Lerner – Feuerkraut

29.05.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: , |

Aus der Verlagsinformation: Gerda Lerners Autobiographie gewährt einen einzigartigen Einblick in das Leben der renommierten Historikerin und Pionierin der Frauenbewegung. Lebendig wird alles, was sie selbst lebte: Von der Wiener Bourgeoisie über die Auswanderung nach Amerika bis zu ihrer beruflichen Laufbahn als eine der feministischen Leitfiguren des 20. Jahrhunderts.

Neuerscheinung: Albert Uderzo erzählt sein Leben

29.04.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: , , |

Wer kennt sie nicht, die Helden aus Gallien? Asterix, Obelix, Verleihnix und wie sie alle heißen… Ebenso bunt und kurzweilig erzählt nun der Zeichner Albert Uderzo als 80-Jähriger seine eigene Lebensgeschichte, die, wie sollte es anders sein, mit den Römern beginnt – im 6. Jahrhundert nach Christus…

Neue Taschenbuchausgabe: Agatha Christies Erinnerung an glückliche Tage

28.04.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: |

“Heiraten Sie nur einen Archäologen. Je älter Sie werden, desto interessanter findet er Sie.” In diesem Buch schildert Agatha Christie auf sehr amüsante Weise ihre Erfahrungen während ärchäologischer Ausgrabungsreisen im Orient.

Neuerscheinung: Der Rinderflüsterer

28.04.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: , , |

Bei der Lektüre des Buchs verging mir zuerst einmal der Appetit auf Fleisch. Das ist gut so, denn die Autobiographie des Landwirts Ernst Hermann Maier schlägt (nicht nur) auf den Magen.

Neuerscheinung: Im Rhythmus der Stille

28.04.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: , |

Es gibt Lebensgeschichten, die machen Mut. Die Autobiographie der 27-jährigen Sarah Neef macht noch mehr. Sie führt uns das scheinbar Unmögliche vor Augen: eine Geschichte unglaublicher innerer Stärke. Wenn sie überhaupt vergleichbar ist, dann vielleicht mit der Autobiographie von Bettina Eistel, die ich Ihnen vor kurzem vorgestellt habe.

Neuerscheinung: Was ich Dir noch sagen will

27.04.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: |

Wie einfach und gerade deshalb berührend biographische Briefe an die Nachgeborenen sind, zeigt uns Sidney Poitier – einer meiner Lieblingsschauspieler. Je deutlicher Sie beim Schreiben Ihrer Autobiographie die Menschen vor Augen haben, denen Sie nicht nur Ihre Lebensgeschichte, sondern eine Quintessenz Ihrer selbst vermitteln, umso lebendiger und tiefer wird Ihre biographische Reflektion. Letztlich sehen wir in den anderen Menschen immer nur uns selbst, und wenn wir – wie Sidney Poitier – an unsere Urenkelin schreiben, schreiben wir an uns selbst – an unser Kind im alten Mann (oder in der alten Frau), das sein Leben noch vor sich hat. Weiterlesen

Taschenbuchausgabe: Die Kunst des Scheiterns

27.04.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: , |

Konstantin Weckers Autobiographie habe ich zweimal gelesen. Sie enthält alles, was ich bei Eric Claptons Lebensgeschichte vermisst habe: Sprachkunst, Poesie, Musikalität und tiefere Lebensphilosophie. Scheint das biographische Scheitern derzeit en vogue zu sein, so scheitert Konstantin Weckers als ein Besonderer, denn auch das will erlebt und erlitten sein.

Nominiert für den deutschen Biographiepreis 2009

17.04.2009|Kategorien: Deutscher Biographiepreis|Tags: |

Die Jury des Biographiezentrums hat derzeit viel zu lesen, gilt es doch, die nominierten Bücher für den deutschen Biographiepreis 2009 zu küren. Halten sich die Eingaben im Bereich der Privatbiographien leider in Grenzen, so ist die Auswahl der Verlagspublikationen erfreulich größer.

Neue Lebensgeschichte: Spannende Abrechnungsbiographie aus dem Landkreis Augsburg

15.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller, Verlag des Biographiezentrums|Tags: |

Lesen Sie anläßlich der 3. Auflage die erschreckende Autobiographie einer Frau, die 2004 im Landkreis Augsburg Schlagzeilen machte. Das Buch schrieb ich als Ghostwriter für Veronika Obermüller, die mit meiner Arbeit so zufrieden war, dass ich damit öffentlich werben darf. Hier zur Einstimmung ein Artikel aus dem Augsburger Extra vom 1. November 2004.

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (1)

14.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , |

Hier nun die schockierende Abrechnungsbiographie von Veronika Obermüller (Wie ein Hauch auf dem schönsten Planeten – Mein Leben), die 2004 im Landkreis Augsburg für Aufsehen sorgte. Zur Vorgeschichte siehe auch hier:

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (2)

13.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , |

»Findet Ihr denn kein Hasenbrot?«
Brilon – Meine frühe Kindheit 1924-1931
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Eine meiner ersten Erinnerungen habe ich an unser Wochenendhaus, das idyllisch gelegen inmitten von vier Morgen Tagwerk Wald stand. Zu Ostern versteckte mein Vater dort die Ostereier, und das restliche Jahr über harte Brotkanten. Wenn wir gerade nicht aufpassten, warf er sie weg und fragte uns dann scheinheilig: »Findet ihr heute überhaupt kein Hasenbrot?«

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (3)

12.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , |

»Kind, sei artig!«
Arnsberg – Meine Schulzeit 1931-1938

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Zu Beginn meiner Schulzeit zogen wir von Brilon nach Arnsberg, wo mein Vater ein neues Haus mit 14 Zimmern gebaut hatte. Ich schlief mit Edeltraud und Franziska zu dritt in einem Durchgangszimmer; daneben im Hinterzimmer wohnte eine der älteren Schwestern. Sie musste uns beaufsichtigen, damit wir Kleinen keinen Unsinn machten. Die Jungs hatten oben im Dachgeschoss ihr eigenes Zimmer. Agnes schlief im Erdgeschoss neben dem Wohnzimmer. Das Wohnzimmer selbst war das Heiligtum des Hauses, da durften wir nur zu besonderen Anlässen hinein. Die Tür war meistens abgeschlossen. Neben dem Bad in der ersten Etage hatte Vater sein Büro eingerichtet, und am Ende des Gangs war das elterliche Schlafzimmer. Am anderen Ende des Gangs waren die Küche, die extra angebaut worden war, sowie große Spielzimmer und das Esszimmer. Weiterlesen

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (4)

11.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , |

»Ihr stinkt ja wie tausend Ochsen!«
Mein Pflichtjahr 1938 im Münsterland

Wie alle anderen Mädchen im Deutschen Reich, musste ich vor meiner Lehre zuerst das Pflichtjahr absolvieren. Vater schickte mich ins Münsterland zu Tante Klara. Auf ihrem Landgut lebten neben Onkel Hermann und Tante Klara neun Kinder, eine Magd und ein Pferdeknecht. Das älteste Kind war 13 Jahre alt, ich war nur ein Jahr älter!

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (5)

10.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , |

»Sie suchen ein Lehrmädchen? Hier ist es!«
Meine Lehre als Hutmacherin 1939-1941

Als ich wieder nach Hause kam, sagte Mutter zu mir: »Kind, du bleibst jetzt daheim!«

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (6)

09.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , , |

»Aber Sie dürfen es keinem Menschen weitererzählen!«
Arbeitsdienst und Kriegsjahre 1941-1942

Weil die Enttäuschung der Lehrzeit so unheimlich groß war, ich mir aber auch nicht vorstellen konnte, zu Hause zu bleiben, meldete ich mich im Herbst 1941 freiwillig zum Arbeitsdienst in Flensburg. In dieser Zeit durften Juden bereits nur noch mit aufgenähtem gelben Judenstern auf der linken Brustseite in der Öffentlichkeit auftreten.

Schockierende Abrechnungsbiografie von Veronika Obermüller (8)

07.04.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: V. Obermüller|Tags: , , , |

»Glaube nicht, dass dir dein Mann den Tee ans Bett bringt.«
Hochzeit 1946 und die frühen Jahre in Ottmarshausen

Weihnachten 1945 stand vor der Tür, Adi wollte so schnell wie möglich Verlobung feiern. Zu Hause dürfe er aber nicht feiern, sagte er. Deshalb bat ich meine Wirtin Frau Herkommer, die gute Beziehungen zum Metzger hatte, ob sie nicht unsere Verlobungsfeier ausrichten könnte. Sie sagte ja, ließ die Verlobungskarten drucken, die Adi in Auftrag gegeben hatte, und ich half ihr bei den Vorbereitungen. Wir hatten alles schön gekocht und dekoriert, und wer ist nicht gekommen? Der Herr! So saßen wir am Heilig Abend allein da. Weiterlesen

Justus Geiß (1882-1965): Lebenserinnerungen (1)

21.02.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: Justus Geiß|Tags: |

»Wasser statt Öl?«
Der Mann, der Bergzabern zum »Bad« machte

Justus Geiß 1882-1965
Lebenserinnerungen
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Festschrift anlässlich seines 125. Geburtstags
am 19. März 2007

(c) 2007 Nachlass Justus Geiß
(c) 1984 des Vortrags über Justus Geiß von Georg Falk (1906-2002)

Privatdruck (Hardcover-Ausgabe)
2. verbesserte Auflage 2007

Justus Geiß (1882-1965): Lebenserinnerungen (2)

20.02.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: Justus Geiß|Tags: , , |

30 Jahre weniger 4 ½ Monate Verwalter der Kreis-Sparkasse Bergzabern
Ein Rückblick

Brennend trieb’s dich hinaus zu den Menschen, zu schenken
Überströmendes Herz, und zu glauben. Es ward dir
Gift zum Dank für die Gabe. Die ausgestreckten Hände sie sanken.
Maske und Larve fiel von gelogenen Gesichtern.
Wünsche und Süchte bleckten wie Hunde nackt die
Gierigen Zähne. – Da wardst du müde, Herz.
Nicht stand wie ein Turm die Treue des Freundes.
Trost schwebte auf aus glaubenden Kinderaugen.
Sternglanz der Liebe legte ums Haupt dir die Hände.
Beug dich in Ehrfurcht! Weiterlesen

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Justus Geiß (1882-1965): Lebenserinnerungen (3)

20.02.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: Justus Geiß|Tags: , , |

»Ich dien!«
Erste Jahre in Bergzabern 1903-1905 und 1919-1922

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Als Einundzwanzigjähriger war ich vom 1. Oktober 1903 bis 5. Dezember 1905 kgl. Rentamtsgehilfe beim Rentamt Bergzabern unter dem damaligen Amtsvorstand Arras. In dieser Zeit glaubte ich die Menschen in Bergzabern als aufgeschlossen, freundlich, hilfsbereit und fortschrittlich kennengelernt zu haben.

Justus Geiß (1882-1965): Lebenserinnerungen (4)

19.02.2009|Kategorien: Lebenserinnerung: Justus Geiß|Tags: |

Der »passive Widerstand«
Die Jahre 1923-1925

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Wenn ich abends mal ausging, kam ich in der Regel nicht weiter als in das Gasthaus Zur Pfalz, das auch Stammlokal von Herrn Mees und etlicher Handwerksmeister war. Zeitweise erschienen dort auch Herr Oberregierungsrat Dr. Jung und Herr Ziegler wie auch mein Nachbar Kaufmann Duttlinger.

Neuerscheinung: Autobiografie von Hausi Leutenegger

19.02.2009|Kategorien: Neu auf dem Buchmarkt 2009 (1)|Tags: , , |

Die Titelei irritiert, aber das mag bei diesem Schweizer Paradiesvogel des erfolgreichen Unternehmertums, gepaart mit Abenteuerlust und Entertainment-Qualitäten, passen: